Komplementärmedizin

Aromatherapie: Welches ätherische Öl hilft bei welchen Symptomen?

In der Aromatherapie werden ätherische Öle eingesetzt, um Krankheiten zu lindern, aber auch um das seelische und körperliche Wohlbefinden wieder in Einklang zu bringen.

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Aromatherapie bei Krankheiten
belchonock / iStock
  • Menschen reagieren instinktiv auf Gerüche und nehmen diese intensiv wahr.
  • Wir verknüpfen Gerüche sofort mit mehr oder weniger angenehmen Emotionen.
  • Kein Wunder, dass Gerüche oft bewusst eingesetzt werden: Beim Autokauf zum Beispiel – wer ist nicht süchtig nach dem Duft brandneuer Autos?
  • Im Kaufhaus werden Gerüche oft gezielt eingesetzt, um den Kaufrausch ein wenig anzuheizen.

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Seit wann gibt es die Aromatherapie?

Weit länger und weniger manipulativ kommt die Verwendung von Gerüchen in der Alternativmedizin zum Einsatz. Bereits im alten Ägypten wusste man um die Wirkung, die durch Nase geht, Bescheid. Um 1900 begann schließlich das Zeitalter der modernen Aromatherapie. Mittlerweile ist die Wirkung von ätherischen Ölen und Essenzen wissenschaftlich bewiesen.

Aromatherapie: Was ist das?

Ätherische Öle sind nichts anderes als aus Pflanzen und Blumen gewonnene Extrakte. Hochwertige Duftstoffe haben eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Wohlbefinden.

Der Anwendungsbereich ist vielfältig und die Essenzen können je nach Belieben eingesetzt werden:

  • Vollbad
  • Duftlampe oder Duftschale
  • Vernebler/Diffusor
  • Kompresse
  • Massage
  • Aufguss in der Sauna
  • Riechfläschchen

Zu beachten ist, dass ätherische Öle stets mit einem Basisöl gemischt werden sollten, sobald Hautkontakt besteht. Und Vorsicht: Für Kinder, Schwangere und stillende Mütter sind ätherische Öle nur bedingt geeignet und eine Verwendung sollte unbedingt vorher abgeklärt werden.

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Welcher Duft/welches Öl eignet sich wofür?

  • Lavendelöl etwa wirkt gut bei Einschlafproblemen.
  • Melisse, Zypresse oder Sandelholz wirkt gegen Angstzustände.
  • Wacholder, Rosmarin oder Pfefferminze belebt die Sinne und Rosmarin und Haselnuss bringen den Kreislauf wieder in Schwung.
  • Auch gegen den Kater nach einer durchzechten Nacht ist ein Kraut gewachsen: 1-2 Tropfen Majoran auf die Schläfe reiben.
  • Wer unter Kopfschmerzen leidet, ist mit Minzöl, Basilikum, Kamille oder Kardamon gut beraten.
  • Bei Schnupfen verhelfen Myrrhe, Zirbelkiefer, Eukalyptus oder Teebaumöl wieder zum Durchatmen.
  • Wer in der kalten Jahreszeit ständig friert, genießt ein Vollbad mit etwas Milch, Orangen- und Zimtrindenöl.

Haben Sie stets eine entsprechende Mischung griffbereit, etwa in der Schreibtischschublade oder in der Handtasche. Einige Tropfen auf ein Taschentuch geträufelt, wirkt bereits Wunder.

Wem hilft Aromatherapie?

Aromatherapie hilft jedem, der etwas für sein Wohlbefinden tun will. Gegen Krankheiten wirken die Öle nicht, sie dienen nur als Ergänzung. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie also stets einen Arzt aufsuchen und sich nicht einfach nur mit ätherischen Ölen selbst therapieren.

Es gilt: Wenn Ihnen die Düfte gut tun und Sie sich besser fühlen, spricht nichts gegen eine regelmäßige Anwendung!

In folgendem Video finden Sie 10 Anwendungen für ätherische Öle:

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