Komplementärmedizin

7 Dinge, die Nachtschweiß auslösen können

Haben Sie einen sehr unruhigen Schlaf und wachen danach total durchgeschwitzt auf? Nächtliche Schweißausbrüche können verschiedene Gründe haben.

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Nächtliches schwitzen kann viele verschiedene Ursachen haben.
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Sie gehen abends total entspannt ins Bett und wachen Stunden später schweißgebadet wieder auf? Die Gründe dafür sind sehr vielfältig und meist harmlos. Leiden Sie jedoch länger als zwei Monate unter nächtlichen Schweißausbrüchen, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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Das sind mögliche Ursachen für Nachtschweiß

  • Zu warmes Schlafzimmer: Haben Sie es gerne kuschelig warm, wenn Sie zu Bett gehen? Dann sollten Sie darauf achten, dass die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer zwischen 16 und 20 Grad liegt. Alles darüber könnte Ihre Schweißanfälle auslösen. Kurz vorm Einschlafen kühlt unser Körper ein bis zwei Grad unter die Normaltemperatur ab. In einem warmen Raum kann das nicht funktionieren und das führt dazu, dass wir zu schwitzen beginnen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie luftdurchlässige Baumwoll-Pyjamas und Bettwäsche benützen.
  • Hormonschwankungen: Sind Sie im Moment schwanger oder befinden sich in den Wechseljahren? Hormonelle Veränderungen im Körper können besonders bei Frauen zu nächtlichen Schweißausbrüchen führen. Darunter leidet sehr oft die Schlafqualität und dies belastet die Betroffenen sehr. Reden Sie am besten mit Ihrem Frauenarzt über mögliche Präparate oder Methoden das Schwitzen zu vermeiden.
  • Extremes Schwitzen: Unter Hyperhidrose versteht man eine Erkrankung, die übermäßiges Schwitzen verursacht. Betroffene schwitzen dadurch mehr als ihre Mitmenschen und leiden auch in der Nacht unter Ausbrüchen. Medikamente oder Botoxinjektionen können als Behandlung der Erkrankung eingesetzt werden. Reden Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Symptome.
  • Infektion: Falls Sie sich im Moment kränklich oder unwohl fühlen, dann könnte eine Infektion dahinterstecken. Menschen, die HIV-positiv sind oder an Tuberkulose leiden, haben eine größere Wahrscheinlichkeit in der Nacht zu schwitzen. Ein geschwächtes Immunsystem ist sehr empfänglich für Infektionen jeglicher Art. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich durchchecken, um mögliche Erkrankungen auszuschließen.

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Ernsthafte Erkrankungen

  • Albträume: Träumen Sie nachts sehr viel? Einige Menschen neigen dazu in Albträumen vor jemanden wegzulaufen oder eine anstrengende Situation zu erleben. Das zeichnet sich meist durch unruhigen Schlaf und schwitzen aus. Sollten Sie öfter unter unschönen Träumen oder unruhigem Schlaf leiden, dann setzten Sie sich mit Ihrem Mediziner in Verbindung. Die Ursache dafür kann oft übermäßiger Stress sein.
  • Antidepressiva: Medikamente können vielseitige Nebenwirkungen aufweisen. So auch Antidepressiva, die bei Betroffenen den Adrenalinspiegel steigen lassen und diese zum Schwitzen bringen. Als Alternative können Medikamente verschrieben werden, die den Adrenalinpegel ausgleichen. Ein Gespräch mit Ihrem Psychiater kann schnelle Abhilfe schaffen.
  • Lymphdrüsenkrebs: Bemerken Sie in letzter Zeit, dass Sie vermehrt Gewicht verloren oder regelmäßig Fieber haben? In Kombination mit Ihren nächtlichen Schweißausbrüchen könnte eine Erkrankung der Lymphdrüsen, oder Lymphdrüsenkrebs der Auslöser sein. Betroffene leiden jedoch auch tagsüber an Schweißausbrüchen und Unwohlsein. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt über Ihre Symptome.

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