Komplementärmedizin

Gua Sha: Entspannende TCM-Massage

Gua Sha ist eine Reizmassage, die durch Schaben Linderung verspricht.

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Gua Sha, die TCM-Massage
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Haben Sie Gua Sha schon einmal ausprobiert? Viele schwören auf die spezielle Massage aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Gua Sha ist entspannend, aber vor allem ist die Heilmassage für ihre umfangreiche heilende Wirkung beliebt. Lesen Sie hier mehr über Gua Sha und seine Anwendungsbereiche.

Was ist Gua Sha eigentlich?

Gua Sha stammt ursprünglich aus Asien und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "nach Cholera schaben". Geschabt wird mit Hilfe eines Schabers aus Horn, Porzellan oder Stein. Die Massage funktioniert als Reiztherapie, die am ganzen Körper angewendet werden kann. An sensiblen Stellen, etwa im Gesicht, wird sanfter geschabt. Die Technik regt die Durchblutung an und aktiviert den Lymphfluss. Neben der entspannenden Wirkung soll auch das Immunsystem gestärkt werden.

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So funktioniert Gua Sha

Nach dem Einölen kommt der Schaber zum Einsatz: Mit leichtem Druck wird die Kante des Schabers über Muskeln und Meridiane geführt. Das Schaben beansprucht die Haut; das Ergebnis ist hinterher durch Rötungen, blaue Flecken, Petechien (punktförmige Blutungen) oder Ekchymosen (kleinflächige Blutungen) erkennbar. Obwohl die Blessuren auf den ersten Blick besorgniserregend aussehen, gehören sie zur Reizmassage dazu und verschwinden innerhalb weniger Tage.

Gua Sha Massage

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Indikationen, bei denen Gua Sha helfen kann

Die Anwendungs- und Wirkungsbereiche sind vielfältig:

  • Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
  • Verspannungen
  • Muskelschmerzen
  • Bindegewebsschwäche
  • Erkältung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Anti-Aging
  • Verdauungsstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Stoffwechselstörungen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen

Wann darf Gua Sha nicht angewendet werden?

Sollten Sie unter einem oder mehreren folgender Punkte leiden, ist Gua Sha nicht für Sie geeignet:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • frische Wunden oder Verletzungen
  • Hautprobleme (Akne, Pickel, Ekzeme)
  • starke Erschöpfung
  • starke Müdigkeit
  • Implantate
  • Herzinsuffizienz
  • Menstruation
  • Schwangerschaft

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Missverständnisse vermeiden

Die Rötungen und Blutungen, die durch die Reizmassage entstehen, können für Angehörige oder Kollegen erschreckend aussehen. Erzählen Sie Bezugspersonen von der Absicht, sich einer Reizmassage zu unterziehen, um Missverständnisse bereits im Vorfeld aus dem Weg zu räumen.

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