Komplementärmedizin

Natürlich gut schlafen: Einschlafen ohne Schlaftabletten

Diese Schlafhelfer sorgen garantiert für eine erholsame Nachtruhe.

  • Drucken
Mit diesen Hausmitteln können Sie bestimmt besser einschlafen.
BraunS / iStock

Wenn man sich nachts im Bett hin und her dreht, kann das viele Ursachen haben. Auf Dauer ist schlechter Schlaf jedoch ein Risikofaktor für die Gesundheit: Körper und Geist können sich nicht mehr ausreichend erholen, das Immunsystem wird geschwächt, die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Wichtig: Synthetische Schlafmittel sollten nie ohne Rücksprache mit dem Arzt und nicht über einen längeren Zeitraum hinweg zum Einsatz kommen! Die Natur kennt folgende "Schlafhelfer".

Mehr dazu: Warum Arme und Beine "einschlafen"

Nehmen Sie ein Baldrianbad

Die Baldrianwurzel ist der Klassiker unter den pflanzlichen Beruhigungs- und Entspannungsmitteln. Baldrian als Badezusatz:

  • Nehmen Sie vor dem Zubettgehen ein 15- bis 20-minütiges Bad.
  • Geben Sie dazu 100 g Baldrianwurzel in zwei Liter heißes Wasser, den Sud zehn Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb schütten und zum Badewasser hinzufügen.
  • Auch mit Baldrianblüten gefüllte Schlafkissen sollen für einen erholsamen Schlaf sorgen.

Mehr dazu: Einschlafen mit der Sonnengeflecht-Übung

Verwenden Sie ein Hopfenkissen

Als Einschlafhilfe ist auch Hopfen geeignet. Anleitung für Hopfenkissen: Dafür einfach 300–500 g Hopfenzapfen (je nach Größe des Kissens) in einen Baumwoll- oder Leinenstoff einnähen. Durch die Körperwärme entströmt im Bett ein Duft, der das Einschlafen erleichtern kann. Die Hopfenfüllung sollte allerdings nach etwa vier bis sechs Wochen erneuert werden.

Auch der Duft von

hat eine schlaffördernde Wirkung.

Mehr dazu: Essen gegen die Erschöpfung

Trinken Sie Lavendeltee

Zur Teezubereitung übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel (für Kinder maximal 1 g) der getrockneten Blüten mit 150 ml heißem (nicht kochendem!) Wasser, lassen den Aufguss fünf bis zehn Minuten zugedeckt ziehen und seihen die Pflanzenteile dann ab. Sie können mehrmals täglich eine solche warme Tasse Tee trinken.

Mehr dazu: Was kann Lavendel?

Lernen Sie Entspannungstechniken

Konzentrations– und Entspannungsübungen wie autogenes Training können bei Einschlafproblemen sehr hilfreich sein. Oder Sie versuchen es mit Meditation bzw. Yoga. Wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen, dann funktioniert das Einschlafen leichter. Auch ein Schlafritual entspannt und hilft auf dem Weg zu einem guten Schlaf. Es signalisiert dem Körper: Jetzt wird es langsam Zeit, zu schlafen!

Mehr dazu: 6 Einschlafrituale für besseren Schlaf

Achten Sie auf Ihren Schlafrhythmus

Versuchen Sie, sich und Ihren Körper an einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Gehen Sie jeden Tag zur selben Zeit ins Bett und stehen Sie jeden Tag zur selben Zeit auf – wenn möglich, auch am Wochenende.

Mehr dazu: Tipps für eine gesunde Morgenroutine

Machen Sie Ihr Bett zur Schlafoase

Das Schlafzimmer sollte eine Wohlfühloase und ein Ort nächtlicher Geborgenheit sein. Dort sollte man schlafen und nicht essen, arbeiten oder fernsehen. Es ist auch nicht der richtige Platz für Streitgespräche mit dem Partner. In einem saubereren, aufgeräumten und gemütlichen Raum schläft es sich viel besser. Zurückhaltende Farben, kein grelles Licht und wenig Lärm – so sieht eine schlaffreundliche Umgebung aus. Und verbannen Sie das Handy aus dem Raum!

Mehr dazu: Die richtigen Pflanzen fürs Schlafzimmer

Hinweis: Wenn Sie Ihre Schlafstörungen mit Naturmitteln bekämpfen, dann bedenken Sie: Es dauert manchmal bis zu sechs Wochen, ehe die Wirkung der Mittel einsetzt.

Dieser Artikel ist Teil der Reihe"Natürlich heilen – Traditionelle Europäische Medizin (TEM).

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.