TCM

Organuhr: Deshalb wachen Sie nachts immer zur selben Zeit auf

Sie wachen nachts immer zur selben Zeit auf? Das könnte mit Ihrer Organgesundheit im Zusammenhang stehen! Die Organuhr der TCM kann dabei helfen, die Symptome zu lesen.

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Sie wachen immer zur selben Zeit auf und fragen sich warum? Wir kennen die Antwort!
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Sie wachen in der Nacht auf und blicken auf Ihr Handydisplay: Es ist drei Uhr morgens. Schon wieder dieselbe Uhrzeit wie jede Nacht, doch warum wachen Sie immer genau in diesem Moment auf? Grund dafür könnten Ihre Organe sein. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zeigt die Organuhr, welche Körperregionen im Moment arbeiten oder erkrankt sind.

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So funktioniert die Organuhr

Laut der TCM haben die unterschiedlichen Tageszeiten einen bestimmten Einfluss auf unsere Organe. Das heißt, wenn unsere Organe viel zu tun haben oder kränklich sind, dann kann sich das auf unseren Schlafthythmus oder gesundheitlichen Zustand auswirken. Wachen Sie nachts öfter auf, dann könnte Ihre Lebensenergie, auch Qi genannt, aus dem Gleichgewicht geraten sein.

  • Das Qi fließt auf zwölf verschiedenen Bahnen (Meridiane) durch unseren Körper.
  • Alle zwei Stunden wird damit ein anderes Organ mit Energie versorgt, um optimal zu arbeiten.
  • Wer die Signale seiner Organe wahrnimmt, kann Krankheiten vorbeugen und für ein positiveres Lebensgefühl sorgen.

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Zeit des dreifachen Erwärmers

Zwischen 21 und 23 Uhr findet die Zeit des "dreifachen Erwärmer" statt. Das beschreibt das Zusammenspiel der Energiekreisläufe, die sich abends langsam beruhigen. Blutdruck und Puls sinken, die Verdauungsorgane erholen sich: Das ist der perfekte Zeitpunkt, um zu meditieren oder ein Buch zu lesen. Der Dreifach-Erwärmer-Meridian ist dafür zuständig die Lungen, Leber, Nieren, Milz, Blase, das Herz, den Magen sowie den Dünn- und Dickdarm zu erwärmen.

  • Schlafen Sie früher ein und schrecken kurze Zeit später wieder auf, könnten Sie noch unter Strom stehen. Entspannen Sie sich vor dem Zubettgehen gehen, um besser zu schlafen.
  • Essen Sie gerne kurz vor dem Schlafengehen? Dann sollten Sie diese ihr Dinner auf den frühen Abend verschieben. Ansonsten arbeitet Ihr Darm auf Hochtouren und der Körper kann nur schwer zur Ruhe kommen.

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Zeit der Gallenblase

Zwischen elf und ein Uhr nachts erlebt die Gallenblase ihre Hochphase. Die Herzfrequenz und Körpertemperatur sinkt und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Der  Schlaf sorgt für Neuordnung, Aufbau, Reinigung und Erholung, da sich das Yin im Körper regeneriert. Dieses kontrolliert das Feuer (Yang) und wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Yin ist in unseren Körperflüssigkeiten (Blut, Schweiß, Tränen) sowie in der "Substanz" (Knochen, Sehnen, Muskeln) enthalten.

  • Wer sich zu dieser Uhrzeit nicht im Land der Träume befindet, trägt Probleme und Stress in den nächsten Tag hinein. Das Yin kann sich nicht regenerieren und man fühlt sich am Folgetag zittrig, wenig belastbar, überdreht und unkonzentriert.
  • Gehen Sie lieber früher schlafen, um Ihre Energie effektiv aufzuladen und Ihr Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten.

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Zeit der Leber

Wachen Sie nachts zwischen ein und drei Uhr auf? Dann sollten Sie einen Blick auf Ihre Leber werfen, denn in diesem Zeitfenster hat das Organ seine Hochphase. Hier laufen der Kreislauf und die Durchblutung des Körpers auf Sparflamme. Körper und Geist werden mithilfe des Gallenblasen- und Lebermeridians entgiftet. Die Leber kontrolliert die Blutversorgung und verteilt das Qi im Körper, somit kann sich auch die Haut regenerieren.

  • Wichtig: Zwischen zwei und drei Uhr hat unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ihren Tiefpunkt erreicht. Die Konzentration und Aufmerksamkeit lässt schnell nach. Sind sie nachts mit dem Auto unterwegs, sollten Sie zu dieser Zeit lieber eine Pause einlegen, um mögliche Unfälle zu verhindern.

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Zeit der Lunge

Die Lunge ist zwischen drei und fünf Uhr morgens aktiv. Zwischen drei und vier Uhr wird die höchste Menge an dem Hormon Melatonin ausgeschüttet. Dieses steuert den Schlaf- Wach-Rhythmus und sorgt für einen ruhigen Schlaf. Wer einen gestörten Melatoninspiegel aufweist, könnte an Schlafproblemen leiden.

  • Wachen Sie öfter in diesem Zeitfenster auf, dann könnten Sie vermutlich an Beschwerden wie Asthma oder Allergien leiden, welche sich im Lungenmeridian festsetzen.
  • Um die Reinigung der Lunge zu unterstützen, ist es nützlich mit einem geöffneten Fenster zu schlafen oder vor dem Zubettgehen das Zimmer zu lüften. Wer daraufhin schwer einschlafen kann, sollte in der Früh einen Morgenspaziergang machen, um neue Energie für den Tag zu tanken.

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Zeit des Dickdarms

Zwischen fünf und sieben Uhr morgens findet die Zeit des Dickdarms statt. In dieser Phase wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, welches und langsam aufweckt.

  • Zu dieser Zeit gehen besonders viele Menschen auf die Toilette. Wer Probleme hat, seinen Dickdarm zu entleeren, sollte morgens immer ein Glas lauwarmes Wasser trinken, um die Verdauung anzuregen.

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Zeit des Magens

Nach der langen Nacht ist der Körper bereit für die Nahrungsaufnahme. Das passiert ungefähr zwischen sieben und neun Uhr morgens. Hier wird die Hormonproduktion angekurbelt und das Stresshormon Cortisol erreicht seinen Höhepunkt. Unser Magen wird aktiv und benötigt Nährstoffe sowie Vitamine.

Deshalb ist es besonders wichtig in diesem Zeitfenster zu frühstücken, da unser Verdauungsorgan währenddessen seine aktivste Phase erreicht und der Körper schneller Kohlenhydrate verbrennt sowie verarbeitet. Laut der TCM empfiehlt es sich ein warmes Frühstück (z.B.: Porridge) zu essen.

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Ab zum Arzt!

Leiden Sie in der Nacht öfter unter Herzrasen und Atemnot oder schwitzen Sie sehr viel, dann sollten Sie unbedingt mit einem Mediziner über Ihre Beschwerden sprechen! Nur die Diagnose eines Experten kann mögliche Erkrankungen ausschließen.

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