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Diese 5 Tipps helfen gegen Nackenschmerzen

Gerade nach dem Aufstehen klagen viele Menschen über hartnäckige Schmerzen im Nacken. Diese Tipps können helfen.

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Bei Nackenschmerzen fällt es Betroffenen meist schon früh morgens schwer, aus den Federn zu kommen.
Cecilie_Arcurs / iStock

Der Hals will nicht mehr nach rechts, nicht mehr nach links. Schmerzen bei jeder Kopfbewegung, ein unerträgliches Ziehen in der Schulter- und Rückenmuskulatur. Bei Nackenschmerzen fällt es Betroffenen meist schon früh morgens schwer, aus den Federn zu kommen. Am liebsten möchte man einfach liegen bleiben und sich nicht mehr rühren bis der Schmerz nachlässt. Wer aber denkt, Schonung ist bei Nackenschmerzen genau das Richtige, liegt leider falsch. Mit diesen fünf effektiven Tipps gegen Nackenschmerzen können Sie Ihre Beschwerden lindern.

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Bewusste Bewegung bei Nackenschmerzen

Bloß keine Schonung! Richtig gehört: Wer über einen steifen Nacken klagt, sollte trotz Schmerzen versuchen, sich so viel wie möglich zu bewegen. Machen Sie zum Beispiel einen ausgiebigen Spaziergang, Gymnastik oder gehen Sie schwimmen. Wer stundenlang vor dem Computer sitzt, sollte außerdem mindestens alle zwei Stunden eine Bewegungspause einlegen und sich dabei am besten strecken und dehnen. So wird die Rücken- und Nackenmuskulatur entspannt und einem steifen Hals vorgebeugt.

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Guter Schlaf entlastet den Nacken

Schlafen in einer waagrechten Position ist ideal, um den Nacken zu entspannen. Denn im Schlaf lastet der Kopf ausnahmsweise nicht auf unserem Nacken bzw. dem gesamten Körper. Wichtig dabei ist jedoch, die richtige Schlafstellung einzunehmen, um den Nacken nicht noch zusätzlich zu belasten. Ein geformtes Nackenkissen kann dabei helfen, die Wirbelsäule zu entlasten. Auch für Seitenschläfer gibt es spezielle Nackenkissen, die den Rücken und Nacken ideal entlasten.

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Richtiges Sitzen beugt Nackenschmerzen vor

Egal ob am Arbeitsplatz oder zu Hause, wer täglich viele Stunden sitzt und Nackenschmerzen verhindern will, sollte unbedingt auf seine Haltung achten.

  • Dabei sollte der Mittelpunkt Ihres Computerbildschirmes maximal auf Augenhöhe liegen, Ihre Hüften sollten sich etwas über Ihren Knien befinden und Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel sollten einen 90-Grad-Winkel bilden.
  • Die Füße sollten mit der gesamten Sohle auf dem Boden stehen und der Rücken die Lehne berühren. Schreibtischstühle mit Armlehnen entlasten zusätzlich die Schultern.
  • Wichtig: Versuchen Sie regelmäßig Ihre Sitzposition zu ändern. So bleibt die Muskulatur im Rücken und Nacken in Bewegung und verkrampft sich weniger.

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Wärme hilft gegen Nackenschmerzen

Wärme kann bei akuten Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich Linderung verschaffen. Klären Sie jedoch im Vorhinein ab, ob hinter den Schmerzen keine Entzündung steckt. Denn Wärme ist in diesem Fall strengsten tabu!

Spezielle Wärmepflaster, Wärmflaschen, Fangopackungen oder Bestrahlung mit Rotlicht lösen Verspannungen und fördern die Beweglichkeit. Auch ein heißes Bad oder eine warme Dusche entkrampfen die Muskulatur und helfen, die Nackenschmerzen zu mildern. Tragen Sie bei kalten Temperaturen (vor allem im Winter) einen Schal, um Ihren Nacken vor kalter Zugluft zu schützen.

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Stressabbau für einen entspannten Nacken

Chronischer Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Nacken- und Rückenschmerzen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen: Gerade bei psychischer Belastung kann es vermehrt zu Beschwerden im Schulter- und Halswirbelbereich kommen. Achten Sie daher auf einen aktiven Stressabbau. Yoga und Autogenes Training, aber auch ein Spaziergang an der frischen Luft, können wahre Wunder bewirken und eigen sich ideal als Anti-Stress-Programm.

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1 Kommentar

  • Emma sagt:

    Bei mir kam erst in der Kieferorthopädie heraus, dass ich nachts die Zähne aufeinanderschlug und dass das Grund war für die Schmerzen im Nacken. Mittlerweile mache ich auch Yoga, um dem entgegenzuwirken. Das hat auch meine Haltung verbessert.

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