Psychische Gesundheit

Angst vor dem Älterwerden? Gelassenheit & diese 5 Tipps helfen

Ab 30 Jahren haben viele Menschen Angst davor, zu altern.

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Gelassenheit gegen die Angst vor Älterwerden
Wavebreakmedia / iStock

Der Moment, wenn Jugendliche einen zum ersten Mal siezen. Das Entdecken der ersten Fältchen rund um Augen oder Mund. Der Rücken schmerzt. Man will lieber ins Bett statt in den Club. Die Liste an Situationen, in denen man dem Alterungsprozess ins Auge blickt, ließe sich ewig fortsetzen.

Älter werden: Kaum einer will es, aufhalten kann es auch keiner. Wie Sie die Angst vor dem Älterwerden (Geraskophobie) zähmen können und gelassener durchs Leben gehen, zeigen wir Ihnen hier.

Mehr dazu: Studie: Das Altern einfach umkehren?

Angst vor dem Älterwerden

Das Altern lässt keinen kalt, nur wenige nehmen es easy. Eine vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos und in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Centre for Ageing Better" durchgeführte Befragung "The Perennials: The Future of Ageing" geht der Frage auf den Grund, welche Einstellung die Menschen zum Älterwerden haben.

Online befragt wurden insgesamt 20.788 Personen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren aus insgesamt 30 Ländern. Was dabei herauskam?

  • Nur jeder Dritte freut sich auf den letzten Lebensabschnitt.
  • Jedem Zweiten bereitet das Älterwerden sogar Sorgen.
  • 30% haben Sorge, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung haben.
  • 26% fürchten sich vor dem Verlust der Mobilität, 24% haben Angst vor dem Verlust des Gedächtnisses.
  • Immerhin: 57% der Befragten sind optimistisch, im Alter noch fit und gesund zu sein. Dies liegt vor allem am technologischen Fortschritt und den damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.
  • Die Befragten sind sich bewusst, dass sie selbst Vorkehrungen treffen können, um im Alter mit einer guten Lebensqualität gewappnet zu sein: 45% verzichten auf Nikotin, 43% ernähren sich möglichst gesund, 40% trinken keinen Alkohol.

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Lebenslust statt Frust: 5 Tipps

Gehören Sie auch zu jenen Menschen, die dem Alterungsprozess kritisch gegenüber stehen? Machen Sie sich Gedanken, wie Sie den Zahn der Zeit aufhalten könnten? Meistens keimt die Geraskophobie ab einem Alter von 30 Jahren auf. Dem Älterwerden gelassen zu begegnen, ist vielleicht der hilfreichste Tipp. Sie können es sowieso nicht ändern, die Zeit verstreicht! Die Frage ist nur, wie. Vielleicht helfen Ihnen auch diese Tipps dabei, das Altern nicht nur negativ zu betrachten.

  • Positiv denken. Viele unterschätzen die Kraft der Gedanken. Doch immerhin schaffen sie es, Ihnen ein schlechtes Gefühl in der Magengrube zu bescheren. Kehren Sie die Gedanken doch einfach um und versuchen Sie, die Dinge positiv zu sehen: Je älter Sie werden, desto mehr Erfahrungen sammeln Sie. Eine entspannte innere Haltung wirkt Wunder.
  • Sich wohl in seiner Haut fühlen. Fältchen hier, Falten da? Na und! Meistens handelt es sich dabei um Lachfalten und diese wirken sympathisch, machen das Gesicht weicher. Faltencreme, Hyaluronsäure, viel trinken – egal, was Sie dagegen unternehmen wollen, machen Sie vor allem eines: Nehmen Sie sich, wie Sie sind.
  • Zurückblicken auf das, was man geschafft und geschaffen hat. Älterwerden bedeutet auch, mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Je nach Alter haben Sie beruflich und privat Meilensteine hinter sich oder sind gerade dabei, sich etwas aufzubauen. Das ist doch großartig – werden Sie sich dessen bewusst und genießen Sie!
  • Freiheit nehmen. Sie wissen, was Sie wollen und sind selbstbewusst genug zu tun, wonach Ihnen ist. Wow!
  • Geburtstag feiern. Wieder ein Jahr älter zu werden ist kein Grund zu feiern? Sie leben und sind gesund – wenn das nicht genug ist! Freuen Sie sich auf das, was noch kommt.

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