Psychische Gesundheit

5 Tipps gegen die Wut

Nervige Artbeitskollegen oder anstrengende Kinder: Bestimmte Gründe für Wutausbrüche gibt es immer. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Ärger bewältigen können.

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Seine Wut zu bewältigen, ist nicht immer einfach.
mikkelwilliam / iStock

Egal ob im Job oder Zuhause: Wut ist kein schönes Gefühl. Kaum eine andere Emotion lässt uns so miserabel fühlen. In den meisten Situationen können wir schnell überreagieren und das manchmal grundlos. Zorn kann jedoch nicht nur ein zwischenmenschliches, sondern auch ein gesundheitliches Problem bedeuten. Wer ständig seine Wut in sich hineinfrisst oder sogar Choleriker ist, bekommt oftmals psychosomatische Symptome:

können die Folge sein. Damit es gar nicht erst soweit kommt, haben wir die besten Tipps zum Abregen gesammelt.

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5 Tipps gegen die Wut

  • Erst Atmen, dann Sprechen: Bevor Sie explodieren, sollten Sie immer tief durchatmen! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung und führen Sie diese am besten nach einem Muster durch, das Sie verinnerlicht haben. Einatmen, kurz Luft anhalten, ausatmen! Das wiederholen Sie so lange, bis Sie sich ruhiger fühlen.
  • Einen Schritt zurück gehen: Sie finden das gerade echt unfair? Gehen Sie einen Schritt zurück und versetzten Sie sich in die Lage der Person, die Sie wütend macht. Versuchen Sie, für Ihr Gegenüber zu argumentieren, anstatt dagegen.
  • Die Wut aufschieben: Besonders Menschen, die zum Überreagieren neigen, sollten ihr Problem auf Pause stellen. Ein einfaches „Ich will jetzt nicht wütend sein, ich kümmere mich später darum“ kann Wunder wirken! Aus der nötigen Distanz sieht die Realität gleich weniger düster aus.
  • Ablenken: Der erste Moment der Wut ist verstrichen, so weit, so gut. Jetzt gilt es aber, keinen inneren Monolog zu führen, der den eigenen Zorn verstärkt. Anstatt stumm zu argumentieren, warum Sie vollkommen zu Recht wütend sind, lenken Sie sich besser ab. Gegen ein lustiges Katzenvideo spricht ja sowieso nie etwas und Lachen ist gerade bei Wut das beste Mittel!
  • Dagegen anlaufen: Egal ob Sie lieber joggen, Gewichte heben oder (zugegeben, etwas klischeehaft) den Boxsack malträtieren: Bewegung hilft uns dabei, die negative Energie in gute umzuwandeln. Lassen Sie Ihre Wut in Form von Sport raus, das fördert gleichzeitig Ihre physische und psychische Gesundheit.

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