Entspannung

Komfortables Camping: 7 Tipps für mehr Erholung beim Zelten

Sie möchten Camping-Luft schnuppern, aber trotzdem eine erholsame Auszeit? Diese Tipps werden für mehr Entspannung und Komfort beim Zelten sorgen.

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Entspannung im Campingurlaub
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Natur ist in, Zelten auch! Camping gewinnt immer mehr Zuspruch und macht Lust auf eine spannende Outdoor-Auszeit. Für viele überwiegen zwar die unangenehmen Nachteile, doch mit ein paar Tricks wird Ihr Campingausflug den gewöhnlichen, bequemen Urlaub bestimmt übertreffen. Wie Sie Ihr Naturerlebnis zu einem gelungenen Abenteuer machen und das Zelten komfortabler gestalten, erfahren Sie hier.

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Back to the roots

Jedem, der schon einmal das Privileg hatte, auf Festivals oder auf Reisen im Zelt zu übernachten, ist das böse Erwachen am nächsten Tag bekannt. Von Rückenschmerzen bis zur plagenden Hitze  – einige Folgen der Nächte in der Natur machen uns ganz schön zu schaffen. Das schreckt viele davon ab, ihre Ferien im Schlafsack zu verbringen. Zu sehr fehlen Komfort und Luxus.

Doch während wir wissbegierig neue Städte erkunden, verlieren viele unter uns den Bezug zur Natur. Dabei ist es wichtig, sich hin und wieder abseits von der Konsumgesellschaft eine Auszeit zu gönnen. Auch wenn Camping einen eher wagemutigen Ruf hat, können Sie es mit den richtigen Utensilien zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Denn unter dem Sternenhimmel zu schlafen und abends gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen hört sich doch ohnehin romantischer an, als in einer Hotelkette zu verweilen.

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Wie man sich bettet, so liegt man

Voller Euphorie startet man in den Campingurlaub, um am nächsten Tag nicht mal nach links und rechts schauen zu können. Rückenschmerzen und Verspannungen sind ewige Begleiter beim Zelten – sofern man nicht richtig ausgestattet ist.

  • Nicht im Boden versinken: Sie meinen, Ihre Luftmatratze wird es schon richten? Leider bietet diese nur im Pool Entspannung. Die Druckpunkte am Rücken müssen gerade beim Schlafen entlastet werden, wobei eine einfache Isomatte oder Luftmatratze nicht hilft. Sollten Druck und Luft in der Matratze nachlassen, könnte sich Ihre Wirbelsäule verkrümmen und somit Kreuzschmerzen verursachen.
  • Selbstaufblasbare Isomatten: Gepolsterte Isomatten schützen vor der Kälte und sorgen sie für eine angemessene Entlastung des Rückens. Die Matte sollte dabei mindestens 6 cm breit sein. Wird das Ventil geöffnet, füllt sie sich automatisch – Zelten ist also durchaus auch für Faulenzer geeignet. Wer diesen Komfort noch toppen möchte, kann sich ein Feldbett zulegen.
  • Auf Zweisamkeit verzichten: Sollten Sie das Bedürfnis haben, mit Ihrem Partner in einem Doppelschlafsack zu kuscheln, müssen Sie mit einer frischen Bettruhe rechnen. Der Kälteschutz kann nämlich nicht in dem Ausmaß gewährleistet werden, wie mit einem herkömmlichen Schlafsack, da zu viel Wärme entweichen kann.

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Klimazonen des Campings

Nachts möchte man am liebsten drei Schichten tragen, während einem die Hitze im Zelt schon frühmorgens erdrückt. Kommt dann noch der Regen dazu, ist die Erkältung vorprogrammiert. Doch mit dem richtigen Know-how können Sie auch diese Probleme umgehen:

  • DIY Wärmeflasche: Wer beim Schlafen kalte Füße bekommt, sollte sich eine einfache Flasche zulegen und diese jeden Abend mit warmem Wasser befüllen. Legen Sie die Wärmeflasche anschließend in Ihren Schlafsack und schon haben Sie Ihre persönliche Fußheizung.
  • Zwiebelschalenprinzip: Auch im Hochsommer kann es hilfreich sein mit Mütze und Schal ausgestattet zu sein. Denn verschwindet die Sonne vom Himmel, ist die Nacht eher kalt und anders als gewohnt. Wenn Sie dem Motto des Zwiebelschalensystems folgen, sind Sie für die unterschiedlichen Temperaturen optimal gewappnet.
  • Abgeschirmt von der Außenwelt: Mittlerweile gibt es sogar schon Zelte mit besonderer Beschichtung, die das starke Aufheizen im Inneren bremsen. Die verschiedenen Fasern und Schichten reduzieren das Eindringen der Sonnenstrahlen, aber auch des Regens ins Innere.
  • Über Wasser halten: Auch im Sommer kann es stark regnen. Daher ist es sinnvoll, das Camping unter einen Baum zu verlegen und feuchte Gegenstände stets nach draußen zu verfrachten. Ein Regenschutz und Gummistiefel sollten ebenfalls weit oben auf der Packliste stehen, um einen trockenen Kopf zu bewahren.

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