Psychische Gesundheit

Warum wir alle mehr kuscheln sollten

Vier gute Gründe, warum wir einander öfter umarmen sollten.

  • Drucken
Kuscheln
pixelfit / iStock

Umarmungen sind ein Geheimtipp für Ihre Gesundheit. Hier sind vier Gründe, warum Sie ihre geliebten Menschen öfter drücken sollten:

Nähe und Geborgenheit

Umarmungen setzen das Bindungshormon Oxytocin frei. Das beruhigt und vermittelt uns das Gefühl von Geborgenheit. Das Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse produziert, stärkt in seiner Kernfunktion das Band zwischen Mutter und Kind und sorgt für Nähe und Vertrauen in Beziehungen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Nur Umarmungen zwischen einander vertrauten Personen haben diesen Effekt. Ungewollte Umarmungen oder Umarmungen von Fremden sorgen für Stress im Körper.

Mehr dazu: 10 gute Gründe für Sex

Umarmungen wirken blutdrucksenkend

Regelmäßiges Umarmen senkt den Pulsschlag und den Blutdruck und mindert somit langfristig das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Umarmungen sind also gut fürs Herz. Auf mehr als nur eine Art…

Mehr dazu: Zu viel rotes Fleisch ist ungesund für unser Herz

Anti-Stress-Effekt

Eine Studie der University of Wisconsin zeigt, wie eine Umarmung in stressigen Situationen hilft: Schüler wurden in Situationen mit erhöhter Anspannung gebracht. So musste sie etwa schwierige Mathe-Aufgaben vor Publikum lösen oder ad hoc Reden halten. Jene Schüler und Schülerinnen, die zuvor von ihren Müttern umarmt wurden, wiesen deutlich geringere Werte des Stresshormons Cortisol auf.

Mehr dazu: Kinder, die viel lesen haben später mehr Erfolg

Immunsystem-Booster

Umarmen ist gut fürs Immunsystem! Die Wärme die durch eine Umarmung entsteht, erweitert die Blutgefäße, steigert die Durchblutung und versorgt dadurch unseren Körper besser mit Sauerstoff und Nährstoffen, aber auch mit Abwehrzellen sowie Antikörpern gegen Krankheitserreger. Außerdem kommt uns auch hier der Anti-Stress-Effekt zugute: Wer weniger gestresst ist, ist weniger anfällig für virale Infekte. So belegen etwa Studien, dass Menschen, die regelmäßig kuscheln, weniger oft verkühlt sind.

Mehr dazu: Erkältung – Bakteriell oder viral?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.