Schlaf

Ein Fünftel aller Österreicher leidet unter schlechtem Schlaf

Traurige Bilanz: Ein Fünftel der Österreicher ist guter Schlaf nur ein weit entfernter Traum. 22 Prozent wachen häufig mit körperlichen Beschwerden auf und 23 Prozent kommen nur schwer aus den Federn.

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In Österreich erholt sich rund ein Fünftel der Bevölkerung nicht beim Schlafen.
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In Österreich erholt sich rund ein Fünftel der Bevölkerung nicht beim Schlafen. So das Ergebnis einer aktuellen Schlafstudie.

  • In Zahlen: 51,7 Prozent der Bevölkerung stimmen zu, dass sie ausgeruht aufwachen, während 18,9 Prozent eher nicht ausgeruht sind. Fast ein Drittel der Probanden gibt an, dass es nur mittelmäßig ausgeschlafen ist.
  • Leicht stehen rund 48,7 Prozent  der Befragten auf, mittelmäßig 28,1% und schwer 23,1 Prozent . Mehr als ein Fünftel (21,5 Prozent ) der Befragten wacht zudem täglich, bzw. häufig mit körperlichen Beschwerden wie Verspannungen und Rückenschmerzen auf.
  • Für die repräsentative Online-Studie wurde von marketagent.com in Österreich insgesamt 500 Nettointerviews zwischen 19. – 25. Oktober durchgeführt.

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Sorgen sind kein gutes Ruhekissen

Dass Sorgen kein gutes Ruhekissen sind und ein wichtiger Grund fürs schlechte Einschlafen sind, wird von 64,4 Prozent der Befragten bejaht, gefolgt von der falschen Raumtemperatur (47,3 Prozent ) und Schmerzen 40,6 Prozent.

  • Unbequemes Bett/schlechte Matratze/schlechtes Kissen werden ebenso von 40,6 Prozent als eindeutige Schlafstörer identifiziert und für 34,3 Prozent sind laute Geräusche außerhalb des Wohnraums ein Anlass dass der Schlaf vermiest wird.
  • Das  Schnarchen des Partners ist für ein Drittel der Befragten ein eindeutiger Schlafstörer. Kein Wunder, wenn zwei Drittel das laute Gesäge mit Anstupsen stoppen wollen, ein Drittel den Partner auf die andere Seite rollt und als Ultima Ratio sogar ein Viertel das Zimmer wechselt, bzw. 7 Prozent den Partner in ein anderes Zimmer schickt.

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Metzeler Schlafreport

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Matratze ist für große Mehrheit wichtig

Für 55 Prozent der Befragten ist eine gute Durchlüftung des Schlafzimmers notwendig. 18,4 Prozent schlafen am liebsten in absoluter Dunkelheit: Sie möchten nicht mal die Stand-by-Lichtpunkte Ihrer TV-Geräte erblicken. Die Mehrheit der Befragten (82,8 Prozent) stuft die Art der Matratze als wichtig ein, nur für eine Minderheit von 5,4 Prozent hat die Matratzenqualität einen geringen Stellenwert.

Mehr als jeder Zweite (52,1 Prozent) nutzt seine Matratze seit ein bis fünf Jahren und 19,6 Prozent länger als zehn Jahre. „Dieser Gruppe ist nur zu empfehlen, baldigst in eine Matratze zu investieren, weil sicherlich ihre Schlafqualität steigen würde“, erklärt Andreas Minkenberg, Geschäftsführer der Metzeler Schaum GmbH.

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