Schlaf und Psyche

In jeder Alltagssituation: 4 Tipps für spontanes Meditieren

Ob im Wartezimmer, beim Arzt oder in der Arbeit: Wir verraten dir, wie du beinahe jede Situation für Mini-Meditationseinheiten nutzen kannst.

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Immer und überall meditieren? Mit diesen Tipps gelingt es!
Antonio_Diaz / iStock

Meditation an der Bushaltestelle oder an der Kassa? Wie soll denn das gehen? Für eine kleine Meditations-Einheit zwischendurch braucht es aber weder viel Vorbereitung noch Zeit. Wir zeigen dir, wie duMeditation in beinahe jeder Alltagsssituation einsetzen kannst, um dein inneres Gleichgewicht zu stärken.

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Meditieren beim Warten

Wer kennt es nicht: man steht an der Bushaltestelle, im Stau oder im Wartezimmer beim Arzt und fragt sich, was man mit der verlorenen Zeit nun anstellen soll. Statt sich über das ewige Warten zu ärgern, nutze die Zeit lieber zum Meditieren.

  • Stelle dir dafür vor, wie sich deine Füße wie Wurzeln langsam in den Boden fest verankern. Fühle in dich hinein und spüre, wie standhaft und kräftig du wirst. Wenn du kannst, schließe dabei deine Augen oder fokussiere Sie deine Augen auf einen entfernten Punkt.
  • Stelle dir nun vor, wie dein Scheitel gerade nach oben zur Decke oder in den Himmel wächst. Konzentriere dich auf deine Atmung und die Stabilität deines Körpers. Diese Meditationsübung kannst du sowohl im Sitzen, aber auch im Stehen durchführen.

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Meditieren im Gehen

Egal ob du zu Fuß zur Bushaltestelle oder von einem Termin zum nächsten gehst. Jetzt kannst du deine Zeit ideal für eine kleine Meditation nutzen.

  • Konzentriere dich auf deinen Gang, Schritt für Schritt. Gehe dabei aufrecht, wach und in einem regelmäßigen Tempo. Spüre , wie deine Fußsohlen bei jedem Schritt den Boden berühren.
  • Fühle auch deine Arme, wie sie sich neben dem Körper bewegen und hin und her schwingen. Atme dabei tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Nach nur wenigen Schritten, wirst du dich gestärkter, entspannter und fitter fühlen.

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Meditieren in der Arbeit

Geht es in deinem Job gerade hektisch zu oder ist der Chef mal wieder schlecht gelaunt? Dann ist jetzt die ideale zeit für ein kurze Meditationspause! Mit nur ein paar Sekunden Meditation lässt sich der Stress wesentlich leichter bewältigen. Egal ob du gerade vor dem Bildschirm sitzt oder in einem Geschäft die Kleider sortierst:

  • konzentriere dich bewusst auf deine Atmung. Atme die Luft mit der Nase tief in deinen Bauch ein und lasse anschließend wieder langsam aus deinem Mund ausströmen.
  • Spüre, wie mit jedem Atemzug der Stress nachlässt und du dich entspannter und ausgeglichener fühlst.

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Meditieren vor dem Schlafengehen

Ein guter Zeitpunkt, um nochmals eine Meditationseinheit einzulegen, ist vor dem Schlafengehen.

  • Lege dich ins Bett, am besten auf den Rücken. Lege die Beine etwa hüftbreit, die Arme entspannt neben dem Körper und schließe die Augen.
  • Spüre nun deinen gesamten Körper: von den Zehen, zu den Fersen, den Waden, den Knien, den Oberschenkeln, den Bauch, die Brust, die Arme, die Finger bis hin zum Scheitel deines Kopfes. Entspanne deine Muskeln und Sehnen.
  • Achte auf deinen Atem. Lasse die Luft durch die Nase in den Bauch strömen und atme anschließend wieder langsam aus. Fühle wie dein Körper langsam schwer und müde wird. Spüre, wie sich jeder Teil deines Körpers angenehm entspannt.

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