Schlaf

So kannst du endlich durchschlafen

Schläfst du unruhig und wälzt dich pausenlos herum? Dann könnten dir diese Tipps dabei helfen, erholsam durchzuschlafen.

  • Drucken
Schlafen
millann / iStock

1. Das Schlafzimmer

Das Schlafzimmer sollte aufgeräumt und minimalistisch eingerichtet sein. Was man zum Schlafen braucht, ist ein Bett. Unordnung im Schrank ist nur dann okay, wenn eine Schranktür die Sicht darauf versperrt. Nach Feng Shui, der asiatischen Gestaltungslehre, sind sogar Spiegel und große Zimmerpflanzen hinderlich beim Schlafen, da sie den Energiefluss und die beim Schlafen so dringend benötigte Harmonie und Sicherheit stören. Auch elektronische Geräte haben im Schlafraum nichts verloren. Der Raum sollte außerdem völlig abgedunkelt sein – zur Not hilft auch eine Schlafbrille.

Mehr dazu: So reinigen Sie Ihre Matratze richtig

2. Die Schlaftemperatur

Für einen erholsamen Schlaf brauchen wir eine angenehme Zimmertemperatur. Schlafforscher empfehlen 16 bis 18 Grad. Für eine angenehme Lufttemperatur stell' eine Schüssel Wasser neben das Bett.
Wenn du durch Lärm nicht gestört wirst, empfiehlt es sich auch, mit offenem Fenster zu schlafen. Frischluft fördert den Tiefschlaf. Ansonsten vor dem Schlafengehen Fenster auf und gut durchlüften.

Mehr dazu: Richtig lüften wie geht das?

3. Das Bett

Liegst du auf einer angenehmen Matratze? Lege dich mal untertags darauf und teste, ob der Komfort noch gegeben ist. Gibt es Zweifel, lohnt es sich jedenfalls, in eine neue Matratze zu investieren. Dasselbe gilt für Polster  und Bettdecke: Schwitzt du leicht in der Nacht oder frierst du eher? Achte darauf, dass das Bettzeug auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Bettwäsche sollte aus leichten, natürlichen Textilien bestehen – Baumwolle oder Leinen eignen sich prima.

Mehr dazu: Welche Matratze ist die richtige für mich?

4. Die Schlafsituation

Mach' dir mal Gedanken, was so passiert in der Nacht: Liegt ein schnarchender Partner neben dir? Teilst du dir eine Decke, die eigentlich zu klein für euch beide ist oder die ihr euch ständig gegenseitig wegnehmt? Kommt Hund oder Katze zu dir geschlichen in der Nacht? Liest du abends noch im Bett, vergisst dann das Licht abzudrehen und wirst  später davon aufgeweckt?
Eine kleine Analyse der gegebenen Schlafsituation kann dabei helfen, Störfaktoren zu entlarven. Vielleicht sind ja Ohrstöpsel, eine zweite Bettdecke oder eine geschlossene Schlafzimmertür der Schlüssel zum erholsamen Schlaf?

Mehr dazu: Erste Hilfe gegen Schlaflosigkeit

5. Gelassenheit

Solltest du trotz aller Bemühungen wieder mal wach liegen, mach' dir keine Sorgen. Phasen, in denen man schlechter schläft als sonst, sind völlig normal. Nimm es daher gelassen und dreh' den Spieß mal um: Krampfhaft versuchen wach zu bleiben kann Wunder wirken.
Schlaftabletten sind übrigens keine dauerhafte Lösung. Sie behandeln das Symptom, aber nicht das ursprüngliche Problem. Sollten die Schlafstörungen trotz aller Bemühungen länger anhalten, suche einen Arzt auf.

Mehr dazu: Wie uns Stress in die Schlaflosigkeit drängt

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.