Psychische Gesundheit

Neigst auch du dazu deine Gefühle zu unterdrücken?

Wer kann dich verstehen, wenn du dir gegenüber nicht ehrlich bist? Aus diesen 4 Gründen solltest du lernen deine Gefühle zu offenbaren.

  • Drucken
PeopleImages / iStock

Wer weiß, die große Liebe könnte direkt vor deiner Nase sein, aber deine Unsicherheiten lassen nicht zu, dass du deinem potentiellen Lebenspartner, (und vor allem dir) gegenüber ehrlich bist. Damit du nicht länger mit dieser mentalen Qual leben musst, die sich auch auf deinen gesundheitlichen Zustand auswirkt, kannst du lernen deine Gefühle richtig zu steuern, um sie gesund verarbeiten zu können.

Mehr dazu: Schuldgefühle: So können Sie sich selbst verzeihen

4 Gründe wieso du deine Emotionen nicht unterdrücken sollst

In einer Beziehung sorgt man sich um das Gegenüber, aber vergiss nicht, dass auch du  ein Teil von eurem Bündnis bist. Vor allem im Anfangsstadium solltest du klare Entscheidungen treffen, damit du nicht in etwas hineingeratest, dass du ursprünglich nicht wolltest. Das sieht man an beiden Seiten des Liebesspektrums: Du empfindest Gefühle für jemanden aber kannst es dir nicht eingestehen, oder du bist mit jemanden zusammen, den du ehrlich gesagt nicht (mehr) liebst. Unterdrücken und verdrängen bringt sich nichts, denn am Ende bist schließlich du diejenige, die mit der emotionalen Last leben musst. Das Unterdrücken deiner Gefühle bringt Folgen mit sich, die für deinen Körper schädlich sein können:

  1. Wenn du dir gegenüber nicht ehrlich sein kannst befindet sich dein Körper im Laufe der Zeit in einer konstanten Stresssituation. Wie ein Geheimnis verschweigst du was du wirklich fühlst und dadurch versetzt du deinen Körper in einen Kampf- oder Fluchtmodus. Menschen, die sich in so einem Zustand befinden neigen häufig zu Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Appetitlosigkeit.
  2. Das Unterdrücken von Gefühlen belastet deinen Körper immens und schwächt daher dein Immunsystem. Wut, Zweifel, Angst... unabhängig von dem was du empfindest wirken sich die Emotionen auf deinen Energiespeicher. Dadurch bist du anfälliger für Infektionen und Viren.
  3. Magengeschwüre als Folge von unterdrückten Gefühlen? Ja, auch dein Magen und Darm leiden, wenn du alles in dich hinein schluckst. Zusätzlich zum Stress verleitet deine mentale und emotionale Anstrengung dazu, dass deine Organe härter arbeiten. Die auftretenden Schmerzen werden als psychosomatisch diagnostiziert und führen dazu, dass dein Magen zu viel Magensäure produziert, dass anschließend deine Schleimhaut angreift.
  4. Je weniger du rauslässt desto höher wird dein Blutdruck. Ganz richtig, auch dein Herz arbeitet auf Hochtouren, wenn du Wut und alles andere nicht rauslässt. Der innere Kraftaufwand fühlt sich für deinen Körper wie ein Dauer-Work-Out an. Es gibt einen Grund wieso du immer ins Schwitzen kommst, wenn du deinen Emotionen keinen freien Lauf lässt.

Mehr dazu: Dieser Song reduziert Angstgefühle um 65%

Die Lösung: Fragen über Fragen

Wenn du aus dieser inneren Paniksituation herausbrechen willst solltest du dir immer wieder Fragen stellen, die nur du beantworten kannst. Wie fühle ich mich wirklich? War ich wirklich damit einverstanden? Was kann ich tun, um meine emotionale Lage zu ändern? Wenn es dir schwer fällt deine Meinung zu äußern kannst du deine Gedanken aufschreiben. Wichtig ist, dass du erst einmal lernst deine eigenen Gefühle zu verstehen bevor du sie jemandem anderen erklärst. Schon bald leichtert sich die emotionale Last, die du immer mit dir trägst.

Mehr dazu: Wie viele Gefühle hat der Mensch?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.