Entspannung

Hast du schon nichts vor am Wochenende? Zeit zum Niksen!

Wer rastet, der rostet? Wohl kaum! Heutzutage fällt es vielen unter uns schwer, auf den Pauseknopf zu drücken und den ganzen Tag im Pyjama zu verbringen. Warum hin und wieder zu "niksen" so sinnvoll ist, erfährst du hier.

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Die Kunst des Nichtstuns
fizkes / iStock

Das Wochenende naht, endlich Zeit zum Ausruhen – so sagt man zumindest. Lässt man die freien Tage Revue passieren, stellt man fest, dass zwischen Hausputz und Einkauf nicht viel Platz für Entspannung war. Zu sehr hätte einen das schlechte Gewissen geplagt. Dank dem neuen Trend "Niksen" kann man sich nun jedoch ohne Gewissensbisse zurücklehnen, um unbeschwert in den Tag hineinzuleben.

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Was ist Niksen?

"Niksen" gilt in den Niederlanden als beliebte Freizeitbeschäftigung. Übersetzt bedeutet der neue Trend "die Kunst des Nichtstuns" – das Gehirn läuft auf Autopilot während das Unterbewusstsein die Kontrolle übernimmt.

Klingt so einfach sagst du? Der Schein trügt. Analysiert man seine Freizeit etwas genauer, sieht man, wie oft man das Bedürfnis hat, eine sinnvolle Beschäftigung auszuüben. Fehlt unter der Woche die Zeit für Sport oder frisch gekochte Mahlzeiten muss eben das Wochenende hinhalten – sonst kommt man doch eh nicht dazu.  Diese "Freizeitaktivitäten" wirken vielleicht unschuldig, doch auch hinter ihnen versteckt sich nichts anderes als eine endlos lange To-Do-Liste.

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Das sinnvolle Nichtstun

Sich eine Pause zu nehmen von jeglichen Tätigkeiten ist wichtig, damit du Kraft für wirklich stressige Phasen tanken kannst. Niksen bedeutet nicht, dass du Löcher in die Wand starren musst, sondern lediglich etwas ohne Zweck zu tun. Ob ein Serienmarathon oder einfach den Tag auf der Sonnenliege zu verbringen. Dein Unterbewusstsein wird vor Ideen sprudeln, sodass dir bestimmt nicht langweilig wird. Denn gerade solche kreativen Pausen erlauben uns Dinge wahrzunehmen, die wir unter Strom nicht auf dem Radar haben.

Diese Tipps werden Ihnen dabei helfen den nächsten Sonntag planlos zu verbringen:

  • Flugmodus: Er dient dazu, Störquellen während des Flugs zu vermeiden. Doch auch im Alltag kann er bestens eingesetzt werden, um dem Gehirn eine Pause zu gönnen. Schalte dein Smartphone oder Tablet auf Flugmodus und plane bewusst Stunden ein, wo du für niemanden erreichbar bist.
  • Musik hören: Fällt es dir schwer, das Steuer loszulassen, lege dich doch einfach in die Sonne und hör' deine Lieblingsplaylist. So gerätst du nicht in Versuchung dem Nachbar das Rasenmähen nachzumachen, sondern lass' deinen Gedanken freien Lauf.
  • "Nein" sagen: Dein straffes Programm zieht sich von Freitag bis Sonntag, obwohl dir längst die Lust auf Party oder Kino vergangen ist? Kein Problem! Du bist durchaus in der Lage "Nein" zu sagen, wenn dir nicht danach ist. Sind deine Freunde nicht dazu bereit mit dir zu niksen, fühlst du dich zumindest am Montag frisch und ausgeschlafen.

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Deshalb solltest du öfter Pause machen

Auf der faulen Haut liegen? Von wegen! Hin und wieder bewusste, unproduktive Phasen einzuplanen, kann den Workflow erheblich verbessern und ist keinesfalls Zeitverschwendung. Viel eher nutze deine Ressourcen effektiver und lade deine Batterien wieder voll auf. Also: Schaufel dir dein Wochenende frei und nikse darauf los!

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