Entspannung

Haben Sie schon nichts vor am Wochenende? Zeit zum Niksen!

Wer rastet, der rostet? Wohl kaum! Heutzutage fällt es vielen unter uns schwer, auf den Pauseknopf zu drücken und den ganzen Tag im Pyjama zu verbringen. Warum hin und wieder zu "niksen" so sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

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Nichtstun zur Entspannung
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Das Wochenende naht, endlich Zeit zum Ausruhen – so sagt man zumindest. Lässt man die freien Tage Revue passieren, stellt man fest, dass zwischen Hausputz und Einkauf nicht viel Platz für Entspannung war. Zu sehr hätte einen das schlechte Gewissen geplagt. Dank dem neuen Trend "Niksen" kann man sich nun jedoch ohne Gewissensbisse zurücklehnen, um unbeschwert in den Tag hineinzuleben.

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Was ist Niksen?

"Niksen" gilt in den Niederlanden als beliebte Freizeitbeschäftigung. Übersetzt bedeutet der neue Trend "die Kunst des Nichtstuns" – das Gehirn läuft auf Autopilot während das Unterbewusstsein die Kontrolle übernimmt.

Klingt so einfach sagen Sie? Der Schein trügt. Analysiert man seine Freizeit etwas genauer, sieht man, wie oft man das Bedürfnis hat, eine sinnvolle Beschäftigung auszuüben. Fehlt unter der Woche die Zeit für Sport oder frisch gekochte Mahlzeiten muss eben das Wochenende hinhalten – sonst kommt man doch eh nicht dazu.  Diese "Freizeitaktivitäten" wirken vielleicht unschuldig, doch auch hinter ihnen versteckt sich nichts anderes als eine endlos lange To-Do-Liste.

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Das sinnvolle Nichtstun

Sich eine Pause zu nehmen von jeglichen Tätigkeiten ist wichtig, damit Sie Kraft für wirklich stressige Phasen tanken können. Niksen bedeutet nicht, dass Sie Löcher in die Wand starren müssen, sondern lediglich etwas ohne Zweck zu tun. Ob ein Serienmarathon oder einfach den Tag auf der Sonnenliege zu verbringen. Ihr Unterbewusstsein wird vor Ideen sprudeln, sodass Ihnen bestimmt nicht langweilig wird. Denn gerade solche kreativen Pausen erlauben uns Dinge wahrzunehmen, die wir unter Strom nicht auf dem Radar haben.

Diese Tipps werden Ihnen dabei helfen den nächsten Sonntag planlos zu verbringen:

  • Flugmodus: Er dient dazu, Störquellen während des Flugs zu vermeiden. Doch auch im Alltag kann er bestens eingesetzt werden, um dem Gehirn eine Pause zu gönnen. Schalten Sie Ihr Smartphone oder Tablet auf Flugmodus und planen Sie bewusst Stunden ein, wo Sie für niemanden erreichbar sind.
  • Musik hören: Fällt es Ihnen schwer, das Steuer loszulassen, legen Sie sich doch einfach in die Sonne und hören Ihre Lieblingsplaylist. So geraten Sie nicht in Versuchung dem Nachbar das Rasenmähen nachzumachen, sondern lassen Ihren Gedanken freien Lauf.
  • "Nein" sagen: Ihr straffes Programm zieht sich von Freitag bis Sonntag, obwohl Ihnen längst die Lust auf Party oder Kino vergangen ist? Kein Problem! Sie sind durchaus in der Lage "Nein" zu sagen, wenn Ihnen nicht danach ist. Sind Ihre Freunde nicht dazu bereit mit Ihnen zu niksen, fühlen zumindest Sie sich am Montag frisch und ausgeschlafen.

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Auf der faulen Haut liegen? Von wegen! Hin und wieder bewusste, unproduktive Phasen einzuplanen, kann den Workflow erheblich verbessern und ist keinesfalls Zeitverschwendung. Viel eher nutzen Sie Ihre Ressourcen effektiver und laden Ihre Batterien wieder voll auf. Also: Schaufeln Sie Ihr Wochenende frei und niksen Sie darauf los!

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