Entspannung

Haben Sie schon eine Not-to-do-Liste?

Es tut gut, schwarz auf weiß zu sehen, was wir ab sofort nicht mehr machen wollen.

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Not-to-do-Liste schreiben
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Im Alltag hangeln wir uns von To-do-Liste zu To-do-Liste. Wir schreiben unentwegt auf, was noch zu erledigen ist und welche Aufgabe als nächstes ansteht. Kein Ende in Sicht? Eine unerledigte Liste löst in vielen ein Unruhe-Gefühl aus.

Zugegeben: To-do-Listen beherrschen unser Leben. Wie wäre es mal umgekehrt? Was, wenn wir einfach aufschreiben, was wir ab sofort nicht mehr zu tun haben?

Der Gedanke einer Not-do-Liste löst bei vielen ein Aha-Erlebnis aus, worauf pure Erleichterung folgt. Es tut gut, schwarz auf weiß zu sehen, was wir bewusst nicht mehr machen wollen und werden.

Wir haben ein paar Ideen, was so alles auf Ihrer Not-to-do-Liste stehen könnte.

Mehr dazu: Achtsamkeit im Alltag

Was uns die Not-to-do-Liste bringt

Verpflichtungen, Termine, Deadlines vor lauter Verantwortungsgefühl verlieren wir oft den Durchblick.

  • Eine Liste, die wir stur abarbeiten können, bringt uns Klarheit. Sie strukturiert unsere Gedanken und damit den Alltag. Es tut gut, Punkt für Punkt zu erledigen und abzuhaken.
  • Auf der anderen Seite neigen wir dazu, unseren Tag mit To-dos zuzupflastern, die Liste wird immer länger. Manchen reicht eine Liste allein gar nicht mehr aus: Da gibt es dann eine für den Job und eine für den Haushalt, die Kinder, das Wochenende.
  • Viele Menschen fühlen sich oft unbewusst regelrecht beherrscht, ein unerledigter Punkt auf der Liste beschert ihnen schlaflose Nächte. Schluss damit!

Das muss wirklich nicht sein. Wo bleibt der Raum für individuelle Entscheidungen, persönliche Wünsche? Es wird Zeit, uns zurückzulehnen und aus dem Trubel auszubrechen. Setzen wir dem Zwang ein Ende und verfassen wir eine Liste, auf der Dinge stehen, die wir ab sofort nicht mehr machen werden. Warum?

  • Weil es uns nicht gut tut, nichts bringt oder wir es einfach nicht (mehr) wollen.
  • Dann können wir endlich wieder aufatmen, entspannen, uns auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Die Liste schärft unseren Blick für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
  • Mehr Achtsamkeit ist eine Wohltat für unsere Psyche, unseren Alltag.
  • Es tut gut, wieder mehr Selbstbestimmung an den Tag zu legen.

Fangen wir gleich damit an!

Mehr dazu: Warum alleine reisen gut tut

Ideen für die persönliche Not-do-Liste

Hier finden Sie ein paar Punkte, die auf Ihrer individuellen Liste stehen und Ihnen als Inspiration dienen können.

Ab sofort will und werde ich nicht mehr…

  • alles gleich und/oder auf einmal erledigen
  • so viel Geld für Unnötiges ausgeben
  • auf Pausen verzichten
  • mein Bauchgefühl ignorieren
  • mich entschuldigen, obwohl ich nichts falsch gemacht habe
  • ständig mein Smartphone checken
  • jederzeit erreichbar sein
  • perfekt sein wollen
  • dulden, mich zum Alkoholtrinken verleiten zu lassen
  • meine Ich-Zeit ausfallen lassen
  • auf das Mittagessen verzichten
  • so viel Smalltalk führen
  • das Mittagessen vor dem Computer essen

Hängen Sie die Liste an einen gut sichtbaren Ort und werfen Sie regelmäßig einen Blick darauf, um die Punkte zu verinnerlichen und sie sich in Erinnerung zu rufen.

Und welche Punkte stehen auf Ihrer Not-to-do-Liste?

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