Psychische Gesundheit

Nimm's nicht persönlich! Wie du dich in Zukunft weniger ärgerst

Du nimmst dir ständig alles zu Herzen und lässt zu, dass Aussagen anderer deine Stimmung verderben? Schluss damit!

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Sich tagtäglich mit den verschiedensten Menschen und Charakteren auseinanderzusetzen, ist alles andere als einfach.
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Sich tagtäglich mit den verschiedensten Menschen und Charakteren auseinanderzusetzen, ist alles andere als einfach. Denn Menschen verhalten sich nicht immer nett, zuvorkommend, gerecht und rücksichtsvoll. Das wird vermutlich auch in Zukunft so bleiben, daran ist kaum etwas zu ändern.

Was wir allerdings verändern können, ist unser Umgang mit der Negativität, die uns in unserem Umfeld entgegenschlägt. Wenn wir zum Beispiel lernen, Gesagtes nicht mehr persönlich zu nehmen, können wir viel leichter durchs Leben gehen. Wie du das schaffst, liest du hier.

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Manchmal muss es uns egal sein

Natürlich sollst du kein Steinklotz werden, der nichts und niemanden an sich heranlässt. Das Problem ist aber, dass es uns oft wegen Aussagen oder Handlungen anderer schlecht geht, obwohl diese für unser Vorankommen und für unsere momentane Situation eigentlich irrelevant ist. Wer immer alles persönlich nimmt, hat mit folgenden Schwierigkeiten zu kämpfen:

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Selbstliebe als Schlüssel

Wir sollten uns selbst so behandeln, wie wir mit unserer besten Freundin umgehen würden. Der Grund, warum wir zulassen, dass andere uns wehtun, liegt nämlich oft darin, dass wir selbst auch gemein zu uns sind. Erst, wenn wir uns selbst genügend Achtung und Liebe entgegen bringen, können wir stark sein, wenn Mitmenschen uns verbal attackieren.

Mit der Selbstliebe kommt die Selbstsicherheit. Wir lassen uns durch die Worte anderer nicht irritieren, sind mutiger und stehen zu unseren Entscheidungen. Wer in sich selbst ein verlässliches Backup hat, wird gelassen bleiben, auch wenn ihn jemand verletzen will.

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Grenzen setzen, Kritik annehmen

Lege für dich fest, welche Grenzen für dich in der Kommunikation mit anderen Menschen gelten:

  • Wie weit möchte ich Fremde an mich heranlassen?
  • Was gebe ich im beruflichen Umfeld von mir preis, ab wann mache ich mich damit verletzlich und angreifbar?
  • Wo liegen meine emotionalen und sexuellen Grenzen?
  • Warum sage ich "Ja" obwohl mein Inneres Nein schreit?
  • Welche Umstände könnten dazu führen, dass sich meine Grenzen verschieben?

Du musst nicht von jetzt auf gleich wissen, deine Ihre persönlichen Regeln und Grenzen aussehen. Du solltest dir nur bewusst sein, dass du der Regisseur eines Theaterstücks namens "Mein Leben" bist. Du kannst folglich frei entscheiden, ob du dir Dinge zu Herzen nimmst, oder ob du dir denkst "Links rein, rechts raus!". Letzteres ist ganz oft die bessere Entscheidung, insbesondere im Job oder bei schwierigen Menschen in der Familie. Denn: Andere zu ändern hat keinen Sinn (und auch wenig Aussicht auf Erfolg…). Fang' lieber bei dir selbst an!

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