Meditation

4 Tipps:Die ersten Schritte zum Meditieren für Anfänger

Suchen Sie nach mehr Frieden, Gelassenheit und Entspannung im Alltag – vielleicht sogar nach ein bisschen Erleuchtung? Dann ist Meditation genau das Richtige.

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Meditieren für Anfänger
Poike / iStock

Multitasking gehört heute beinahe in allen Lebensbereichen zum Alltag. Stets sind wir einem Fluss von Informationen ausgesetzt, unsere Gedanken springen von einem Thema zum nächsten. Am besten immer alles gleichzeitig – mit der besten Freundin telefonieren, während man gerade dabei ist das Abendessen zu kochen, daneben läuft der Fernseher und im Hinterkopf überlegt man bereits, was morgen auf dem Tagesplan steht. Wir haben verlernt uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir tun, sind abgelenkt, fühlen uns oft gestresst und getrieben.

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Meditation hilft, wieder zur Ruhe zu kommen

Wonach sich viele Menschen sehnen, ist mehr Ruhe im Inneren – Zeit für mehr Bewusstsein und Achtsamkeit. Meditation kann dabei helfen, seinen inneren Frieden wieder zu finden und lässt uns mit Stress besser umgehen. Studien zufolge ist es sogar möglich, mit Meditation Beschwerden wie Depression, Angst und Schmerzen zu lindern. Dabei ist Meditieren ganz einfach und lässt sich an jedem Ort zu jeder Zeit durchführen. Wie das gelingt, verraten wir in den folgenden vier Tipps.

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Die passende Zeit finden

Meditation ist am wirksamsten, wenn Sie regelmäßig – am besten täglich – üben und Ihre Meditationszeiten langsam verlängern.

  • Fangen Sie zu Beginn mit 5 bis 10 Minuten an.
  • Bereits diese kurze Dauer kann Ihnen zu mehr Entspannung, geistiger Kraft und innerer Ruhe verhelfen. Für eine Steigerung der Wirkung, erhöhen Sie die Dauer in den folgenden Tagen oder Wochen auf mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag.
  • Welche Tageszeit sich für Sie am besten eignet und in Ihren Tagesplan passt, bestimmen Sie dabei selbst.

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Den richtigen Ort finden

Egal ob zu Hause, beim Anstehen an der Kassa oder in der S-Bahn – prinzipiell können Sie an jedem Ort meditieren. Dennoch ist es ratsam, stets am selben Ort zu meditieren. Suchen Sie sich dazu einen für Sie angenehmen und entspannenden Platz aus.

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Die richtige Sitzposition einnehmen

Setzen Sie sich in eine bequeme Stellung (z.B. Lotus-Sitz mit gekreuzten Beinen) mit aufrechtem Rücken. Sollten Sie sich im Sitzen nicht entspannen können, ist auch eine Position im Liegen möglich.

  • Achten Sie darauf, dass Sie sich dabei nicht mit dem Rücken anlehnen.
  • Sie können Ihre Hände entweder falten und in die Mitte Ihres Schoßes legen, oder auf die Knie oder Oberschenkel. Die Handflächen können dabei nach oben oder untern zeigen.
  • Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Daumen und Zeigefinger zusammenführen.

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Zur Ruhe kommen

Meditation bedeutet, bei allem, was man tut, stets wachsam und aufmerksam zu sein.

  • Schließen Sie Ihre Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung.
  • Versuchen Sie in diesem Zustand einige Minuten zu verharren (mindestens 5 Minuten).
  • Beobachten Sie dabei, wie Sie langsam innerlich ruhiger werden.
  • Auch Mantras, Gebete oder Affirmationen, die Sie innerlich vor sich hersagen, können dabei helfen, Ihre Aufmerksamkeit zu bündeln.
  • Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken abschweifen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf Ihre Atmung.
  • Öffnen Sie am Ende der Meditation wieder Ihre Augen und versuchen Sie noch eine Weile für sich zu bleiben bevor Sie sich wieder Ihren alltäglichen Tätigkeiten widmen.

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