Entspannung

Schwierigkeiten beim Meditieren? So finden auch Sie Ihren Ruhepol!

Frieden finden mit Meditation – wenn es bloß so einfach wäre. Man ist ständig unter Strom und die Gedanken überschlagen sich. Gegenwärtig sein? Fehlanzeige!

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Schwierigkeiten beim Meditieren
FatCamera / iStock

Unser Leben zieht in Lichtgeschwindigkeit an uns vorbei, während wir versuchen die Hürden des Alltags so gut es geht zu bewältigen. Meditation ist die perfekte Lösung, um diesem für einen Augenblick zu entfliehen und Momente wieder einzufangen. Doch während wir auf der Yogamatte sitzen und Achtsamkeit ausüben möchten, gehen wir schon die To-Do-Liste für den nächsten Tag durch. Warum fällt es uns bloß so schwer, unseren Gedanken den Wind aus den Segeln zu nehmen?

Mehr dazu: Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Ständig unter Strom

Wir zeichnen uns durch unsere moderne und schnelllebige Kultur aus – das mag vorteilhaft für die Entwicklung der Gesellschaft sein, aber definitiv nicht für unsere persönliche Entfaltung. Die Geister der Vergangenheit und der Zukunft spuken regelrecht in unserem Kopf herum und belasten uns mit Dingen, auf die wir so gut wie keinen Einfluss haben.

Man stresst sich schon früh morgens durch den Verkehr in dem Glauben, man schafft es so schneller in die Arbeit. Doch dürfen wir Ihnen etwas sagen? Die Ampel lässt sich nicht so einfach steuern wie Ihr Ihr Auto. Einzig und allein der selbstverursachte Stress geht auf Ihre Kappe. Es ist fast schon selbsterklärend, warum unsere Seele mit Depressionen und Burnout antwortet.

Mehr dazu: Weniger Stress in 30 Minuten

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Meditation scheint wie der Rettungsring in unserer informationsüberfluteten Welt. Viele sind schon auf den Geschmack der Praktik gekommen, denn sie hilft uns das Hier und Jetzt wahrzunehmen, während man das Gestern und Morgen hinter sich lässt. Es gibt verschiedene Arten der Meditation, doch sie alle befassen sich damit, achtsamer und bewusster zu leben. Still dazusitzen und zu entspannen wirkt so einfach, doch gerade als Anfänger gestaltet sich die Umsetzung besonders schwierig. Zu oft will der Verstand Konversation führen und belastet uns mit Nichtigkeiten. Doch mit etwas Übung und Geduld, schafft man es, das Unterbewusstsein zum Schweigen zu bringen und das Bewusstsein wachzurufen.

Mehr dazu: Die ersten Schritte zum Meditieren für Anfänger

Die Kraft der Gegenwart

Auch wenn es undenkbar scheint, ist es möglich, in dem Trubel des Lebens Entspannung und Frieden zu finden. Diese Tipps werden Ihnen helfen, zu Ihrem inneren Ruhepol zu gelangen:

  • Musik aus, Welt an: Meditation muss nicht immer auf der Yogamatte stattfinden – auch im Alltag kann man lernen, aufmerksamer zu leben. So oft hat man den Weg zur Arbeit schon zurückgelegt und doch hat man nur einen Bruchteil davon wahrgenommen. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und packen Sie am besten die Kopfhörer wieder in Ihre Tasche. Auf diesem Weg wird Ihre innere Stimme nach und nach verstummen, weil Sie der Umwelt Ihre volle Aufmerksamkeit schenken können.
  • Von außen betrachten: Gerade vor dem Einschlafen denkt man über Gott und die Welt nach, obwohl man längst im Land der Träume sein möchte. Wenn Sie mit einer Sorge zu kämpfen haben, versuchen Sie die Situation von außen zu betrachten. Wenn Sie in der zweiten Reihe Platz nehmen, können Sie bestimmte Reaktionen besser nachvollziehen und verstehen, dass manche Probleme belanglos sind. Mit der Zeit wird es ein Kinderspiel sein, den Pause-Knopf in Ihrem Kopf zu finden.
  • Das Ruder übergeben: Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Apps oder YouTube-Videos, die dabei helfen Achtsamkeit zu erlernen. Dabei werden Sie durch die Meditation begleitet und erhalten Anweisung, auf welche Dinge Sie achten müssen. Vor allem wenn Sie damit zu kämpfen haben, immer wieder abzuschweifen, kann diese Alternative Wunder wirken.
  • Dankbar sein: Lassen Sie Ihren Tag noch einmal Revue passieren und befassen Sie sich bewusst mit Dingen, für die Sie dankbar sind. Ob schönes Wetter oder eine gute Mahlzeit – Ihnen werden bestimmt einige Ereignisse in den Sinn kommen, bei denen Sie Freude verspürt haben. Durch diese Übung können Sie sich Schritt für Schritt ein Mindset aneignen, welches Ihre Wahrnehmungsfähigkeit stärkt.

An jedem Ort, zu jeder Zeit

Egal ob zu Hause oder in der U-Bahn – Meditationen kann man in vielen Lebenssituationen durchführen. Hin und wieder tut es uns gut, aus unserem selbst konstruierten Gedankenkarussell auszusteigen und stattdessen die Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu lenken. Ziel der Mediationen ist es nicht, die eigenen Gedanken kontrollieren zu können, sondern zu verhindern, dass sie Sie kontrollieren. Mit einem entspannten Geist nimmt nämlich nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern auch Ihre Konzentration im Alltag zu – eine Win-win-Situation sozusagen.

Mehr dazu: 5 gute Gründe für Meditation

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