Psychische Gesundheit

Social-Media-Detox: Warum jeder von uns dieses Experiment wagen sollte

Likes, Shares, Follower – Sie rücken in den Mittelpunkt unseres Lebens und rauben uns damit oft unsere Lebensenergie. Mit diesen Tipps schaffen auch Sie den Social Media Detox, um Ihrer Seele etwas Gutes zu tun.

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Mit diesen Tipps schaffen auch Sie Ihren Social Media Detox.
tommaso79 / istock

Alles muss heute schneller gehen. Ständige Erreichbarkeit ist beinahe schon Grundvoraussetzung, um Erfolg zu haben. Definiert wird der Begriff "Erfolg" in diesem Fall übrigens von wildfremden Menschen, die täglich ihr perfektes Leben für uns auf Plattformen inszenieren – die zahlreichen Influencer auf unseren Social-Media-Kanälen. Doch wie der Name Influencer schon sagt, beeinflussen uns diese Personen im Alltag – und zwar nicht nur auf positive Art.

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Social Media birgt Risiken

Können Sie sich noch an das letzte Mal erinnern, als Social Media nicht Ihren Tag bestimmt hat? Seien wir ehrlich – die meisten von uns würden diese Frage mit einem klaren "Nein" beantworten. Wir sind im digitalen Zeitalter längst angekommen und genießen alle Vorteile, die es zu bieten hat. Doch was ist, wenn sich die unzähligen Möglichkeiten nun langsam zu Risiken entwickeln?

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Mehr Schein als Sein

Perfektes Make-up, traumhafte Figur und ständig auf Reisen zu den schönsten Orten dieser Welt – die eindrucksvollen Bilder auf Instagram und Co sollen uns als Inspiration dienen, doch oft bringt dieser Schein einer perfekten Welt nur Druck und Selbsthass mit sich. Wir vergleichen uns mit Menschen, die selbst daran zerbrechen, einem nur schwierig zu erreichendem Ideal zu entsprechen. Sieht man genauer hin, erkennt man, dass dieser Lebensstil alles andere als glücklich macht.

Warum sollten wir also gerade diese Personen nachahmen und letztendlich doch daran verzweifeln, ihnen nicht gerecht zu werden? Nicht ohne Grund drücken mittlerweile zahlreiche Influencer auf den Pause-Knopf, um den Vorwürfen von Nutzern und dem medialen Druck für kurze Zeit zu entkommen. Gerade diesem Beispiel sollten viele von uns folgen.

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So schaffen Sie die digitale Auszeit

Hier sind drei effektive Tipps für Ihre Social Media-Detox-Kur:

  • Versuchen Sie Ihr Handy für eine bestimmte Zeit bewusst zur Seite zu legen! Ein kurzer Blick auf die Newsfeeds von Facebook und Instagram wird oft zu einem stundenlangen Scrollen. Deshalb ist es ratsam, diese Aktivität für eine Weile ganz von der To-Do-Liste zu streichen. Das Gute daran: Dadurch erledigt man ganz nebenbei auch noch die Dinge, die wirklich Vorrang haben.
  • Entfolgen Sie Personen, die Sie an Ihnen selbst zweifeln lassen! Sie sind genug. Kein Influencer sollte Ihnen diese Einstellung nehmen. Setzen Sie sich bewusst vor Ihre Follower-Liste und stellen Sie sich die Frage: "Bringt mich diese Person dazu, über mich selbst hinaus zu wachsen oder an mir zu zweifeln?"
  • Nehmen Sie sich Zeit für Dinge, die wirklich wichtig sind! Ob ein Buch lesen, eine heiße Badewanne nehmen oder einfach Momente mit den Liebsten genießen – jeder von uns hat Dinge im Leben, die einfach viel zu kurz kommen. Verbringen Sie nicht mehr Stunden vor Ihrem Smartphone, können Sie Ihre Prioritäten wieder dort setzen, wo Sie wirklich zur Ruhe kommen können.

Egal ob Ihnen schon aufgefallen ist, dass Ihnen Ihre Social Media-Kanäle ein negatives Gefühl vermitteln oder nicht – jeder von uns sollte den Selbstversuch wagen, um sich auf das konzentrieren zu können, was wirklich zählt: Wir selbst!

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