Psychische Gesundheit

8 Tipps, wie Sie Plaudertaschen loswerden

Kennen Sie diese Personen, die einfach nie aufhören können, zu reden? Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Plagegeister wieder loswerden!

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Plaudertasche an der Backe? Wir zeigen Ihnen, wie Sie sie wieder los werden!
AntonioGuillem / iStock

Egal, ob es ein alter Bekannter, der Arbeitskollege oder die Schwiegermutter ist: Plaudertaschen sind selten auszuhalten! Das Schlimmste dabei ist meist, dass die Personen unglaublich gerne reden, doch selten zuhören können. Das kann uns psychisch sehr auslaugen und oft zur Verzweiflung bringen. Falls Ihnen demnächst mal wieder jemand Ihr Ohr abkauen möchte, dann haben wir ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie den Schwätzer endlich loswerden können!

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8 Tipps gegen anstrengende Quasselstrippen

  • Entspannt bleiben: Zugegeben, das ist nicht immer einfach, doch manchmal wollen sich diese Personen einfach rhetorisch "ausleeren". Bleiben Sie höflich und versuchen Sie (so wenig wie möglich) auf das Thema einzugehen. Nach einiger Zeit wird Ihr Gegenüber aufhören zu reden.
  • Thema wechseln: Kennen Sie sportbegeisterte Menschen, die einfach stundenlang über ihren Lieblingsfußballclub reden könnten? Das ist zwar für Gleichgesinnte kein Problem, doch wer sich mit diesem Gebiet nicht auseinandersetzt, kann sich schnell langweilen. Deswegen sollten Sie in so einer Situation unbedingt das Thema wechseln! Das funktioniert in einer größeren Menschengruppe sehr gut: "Hey, habt ihr schon den neuen Kinofilm/dieses Katzenvideo gesehen?" Oft konzentrieren sich danach alle Beteiligten auf das neue Thema und die Quasselstrippe hat Sendepause.
  • Zeitliche Einschränkung: Treffen Sie eine alte Bekannte beim Shoppen, die gerade über die letzten zehn Jahre mit Ihnen reden möchte? Dann sagen Sie derjenigen Person gleich Bescheid, dass Sie im Stress sind und noch ein paar Dinge erledigen müssen. Ein zeitlicher Rahmen schränkt nicht nur Ihre Anwesenheit, sondern auch die Quatschkapazität Ihres Gegenübers ein. Versuchen Sie zum Beispiel: "Oh, ich würde gerne mit dir weiterreden, doch ich muss leider zum Arzt/Friseur/wichtigen Termin!"
  • An andere Personen verweisen: Der einzige Vorteil an Plaudertaschen ist, dass es ihnen oft egal ist, wen sie im Moment vollquatschen. Besonders bei langwierigen Familien- oder Firmenfeiern können Sie die Übeltäter immer auf eine andere Person verweisen: "Stimmt, das Thema ist echt spannend! Ich glaube Onkel Gustav kennt sich hierbei jedoch noch besser aus!".

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In Deckung gehen oder ignorieren!

  • Mit eigenen Waffen schlagen: Es ist zwar nicht die feine englische Art, doch viele Plaudertaschen können meist mit ihren eigenen Waffen geschlagen werden. Sobald der Schwätzer in Sichtweite ist, reden Sie mit Ihrem Gegenüber über "ganz wichtige Sachen", die sie jetzt unbedingt (ohne Unterbrechung!) fertig erzählen müssen. Haben Sie keinen rettenden Anker in Menschenform, dann nehmen Sie Ihr Smartphone zur Hand, das für ein "wichtiges Telefonat" herhalten muss. Zweimal abgewendet, werden Sie merken, dass sich die Plaudertasche eine andere "Bühne" für ihre Rede suchen wird.
  • Schnell verstecken: Apropos Sichtweite, sehen Sie Ihren unbeliebten Kollegen im Büro oder Ihre nervige Tante auf der Famlienfeier? Dann nichts wie weg! Verschwinden Sie auf die Toilette oder gehen Sie für einen Moment vor die Tür, um etwas Luft zu schnappen.
  • Ignorieren: Nicht gerade nett, aber meistens sehr effektiv. Werden Sie erneut von Ihrem anstrengenden Freund angeredet, dann ignorieren Sie ihn einfach. Hier könnten Kopfhörer oder ein Buch hilfreich sein! Spricht Sie die Person auf Ihre Ignoranz an, dann antworten Sie ganz entspannt: "Sorry, hab' dich nicht gehört, war in meinem Podcast/Buch vertieft."
  • Einfach "Nein" sagen: Immer höflich und verständnisvoll zu sein, kann meistens sehr schwer sein. Falls Sie sich wieder in der Situation wiederfinden, in der Sie ewig zugequatscht werden, dann machen Sie die Person darauf aufmerksam. Viele Quasselstrippen verstehen leider nicht, dass Sie Ihr Umfeld stören: "Tut mir leid, aber mich interessiert das gerade überhaupt nicht. Außerdem hab' jetzt keine Zeit, dir zuzuhören." Vielleicht verletzen Sie dadurch die Gefühle Ihres Gegenübers, doch meistens wird die Person Ihr Anliegen verstehen.

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