Bewusst leben

Ciao, ungesunde Umweltsünden: 6 Dinge, die Sie aus der Küche verbannen sollten

Wir stellen Ihnen Produkte vor, die in der gesundheitsbewussten und nachhaltigen Küche nichts verloren haben.

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Dinge, die Sie aus der nachhaltigen Küche verbannen sollten
undrey / iStock

Ökologisch bedenklich, zu viel Müll, ungesund – es gibt viele Gründe, weshalb Sie diese Gegenstände und Produkte in hohem Bogen aus Ihrer Küche werfen sollten. Wir stellen Ihnen mindestens 6 Übeltäter vor, die Gesundheit und Umwelt schaden.

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Wasserflaschen

Sie trinken Wasser gerne aus der Flasche? Umweltfreundlich geht anders. Besonders Einwegflaschen sind Umweltschützern ein Dorn im Auge. und das zu Recht.

  • Trinkbares Leitungswasser und Wassersprudler sind eine gute Möglichkeit, weniger Müll zu produzieren und Wasser genießen zu können.
  • Recycling verursacht zwar weniger Müll, verbraucht dafür aber viel Energie und weist daher insgesamt eine schlechte Öko-Bilanz auf.
  • Zudem gehen Sie Ihrer Gesundheit zuliebe auf Nummer sicher: Die Belastung des in PET-Flaschen enthaltenen und bedenklichen Stoffes Acetaldehyd liegt zwar unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes, dennoch können Wissenschafter Langzeitfolgen nicht ausschließen.

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In Plastik eingepackter Fertigsalat

Salat ist natürlich, grün und gesund – vorgeschnitten und in Plastik verpackt büßt er allerdings so einiges von seiner Unschuld ein.

  • Abgesehen vom Müllproblem haben Untersuchungen ergeben, dass Fertigsalat mit Bakterien kontaminiert und oft schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ungenießbar ist.
  • Greifen Sie daher besser zu unverpacktem, regionalem und saisonalem Salat – schmeckt besser, ist gesünder, besser für die Umwelt und oftmals sogar günstiger.
  • Auch das Argument, ein Fertigsalat wäre zeitschonender, zieht nicht: Auch den fertigen Salat sollten Sie vor dem Verzehr nämlich waschen und ein einfaches Essig-Öl-Dressing ist schnell zusammengemischt.

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Billigfleisch & Billigfisch

Die meisten Konsumenten kaufen gerne viel Fleisch für wenig Geld – doch geht dieses Kaufverhalten auf Kosten der Tiere und der Umwelt. Wer gerne Fleisch und Fisch isst, sollte auf Herkunft und artgerechte Bio-Haltung achten. Landen tierische, hochwertige Produkte seltener auf dem Teller, belastet es auch das Geldbörserl nicht übermäßig.

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Frühstückscerealien

Es landen öfters Schokoflocken oder andere industriell hergestellte Cerealien auf dem Teller? Diese enthalten zu viel Zucker, Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe. Die bessere und günstigere Alternative: Haferflocken mit Nüssen und Obst in frischer oder getrockneter Form.

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Küchenrolle & Frischhaltefolie

Schluss mit diesen Wegwerfprodukten:

  • Schüttet das Kind das Glas aus, ist der Dreck dank Küchenrolle schnell beseitigt. Ab in den Mistkübel damit und fertig. Doch für den kurzen Einsatz werden Bäume gefällt, Energie verschwendet und Müll produziert. Ein waschbares Geschirrtuch ist genauso effizient, schont aber Ressourcen.
  • Klar, wir sind gegen Lebensmittelverschwendung und heben Essensreste auf. Aber in Frischhalte- oder Alufolie einpacken? Besser sind Aufbewahrungsbehälter aus Glas (z.B. alte Marmeladengläser) oder Edelstahl. Bienenwachstücher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind die ökologisch nachhaltigere Alternative zu Einwegabdeckungen.

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Kaffeekapseln

Die Kaffeekapsel ist der Inbegriff der Umweltsünde: Einweg, viel Müll, Kaffee aus ökologisch bedenklichem Anbau und noch dazu völlig überteuert. Dabei gibt es attraktive Alternativen:

  • Wiederverwendbare Kapseln aus Edelstahl, die Sie mit dem Kaffee Ihrer Wahl – am besten Fairtrade – befüllen können.
  • Eine Variante, die zwar ohne Kapsel auskommt, dafür aber umso stylischer ist: Der Espressokocher ist wieder da!

Hersteller von kompostierbaren Kaffeekapseln versprechen zwar eine Lösung des Umweltdilemmas, aber eben nur auf dem Etikett. Denn Bioplastik verrottet zu langsam und bietet dem Kompost keine Vorteile. Weil Bioplastik aber meistens sowieso aussortiert und mit herkömmlichen Plastikmüll verbrannt wird, kommt es dazu gar nicht erst.

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