Psychische Gesundheit

Alles Einstellungssache: Dankbar sein für das, was wir haben, erleichtert den Alltag

Wissen Sie, wie oft Sie während des Tages jammern? Versuchen Sie einen Perspektivenwechsel.

  • Drucken
Dankbar sein für das, was wir haben
Sjale / iStock

Stress, Zeitdruck und viele Erledigungen, egal ob beruflich oder privat, bestimmen den Alltag vieler Menschen. Wir ärgern uns über Kleinigkeiten und vergessen dabei, was wirklich wichtig ist und wie gut es uns doch eigentlich geht. Es ist eben alles nur Ansichtssache. Mit einem kleinen Perspektivenwechsel sieht die Welt und somit auch unser Alltag schon anders aus. Beispiele gefällig?

Mehr dazu: Mental Load: Unsichtbare Belastung im Alltag

Den positiven Aspekt erkennen & zufriedener sein

Viele Dinge sind für uns selbstverständlich und das sprichwörtliche "Jammern auf hohem Niveau" steht oft an der Tagesordnung. Dabei tut es gut, die Dinge auch einmal aus einer anderen Sichtweise zu betrachten. Das bedeutet auch bewusst wahrzunehmen was man hat, statt immer nur danach zu streben, was man nicht hat.

Sehen Sie es positiv!

Worüber wir uns im Alltag ärgern Was es wirklich bedeutet
Die tägliche Frage "Was essen wir heute?" raubt den den letzten Nerv. Und der Besuch im Supermarkt sowieso. Ich habe genügend zu essen und es ist Luxus, sich darüber den Kopf zerbrechen zu können, was auf dem Teller landet.
Die Straßenbahn ist vor der Nase davon gefahren. So kann ich die gewonnene Zeit wenigstens nutzen, um Nachrichten zu beantworten oder einfach nur mal tief durchzuatmen.
Oh nein, nicht schon wieder Putztag! Ich habe ein Dach über dem Kopf.
Ich gehe unter in Arbeit. Immerhin habe ich einen Job, von dem ich gut leben kann!
Schon wieder Regen und schlechte Laune. Die Natur braucht es – ohne Wasser keine Blumen!
Die Kinder sind schon wieder so früh aufgewacht. Die Kinder sind gesund und munter.
Na toll, mein Bein ist gebrochen und ich bin dazu verdonnert, das Bett zu hüten. Ich kann die Zeit nutzen, um endlich wieder einmal zu malen, ein Buch zu lesen oder mir in aller Ruhe Gedanken über Gott und die Welt zu machen.
Der Wäscheberg will einfach nicht weniger werden. Meine Familie hat genügend Kleidung und muss nicht frieren.
Schon wieder Stau wegen einer Demonstration?! Wir haben das Glück, in einer Demokratie zu leben und eine freie Meinung haben zu dürfen.

Es funktioniert nicht gleich? Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Auch Zufriedenheit will gelernt sein und es kann eine Weile dauern, bis Sie den Perspektivenwechsel verinnerlicht haben, aber es lohnt sich!

Mehr dazu: 8 Tipps für eine bessere Lebenseinstellung

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.