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Joaquin Phoenix begleitet Tiere auf ihrem letzten Weg in den Schlachthof

Der "Joker"-Darsteller schloss sich einer "Schweine-Wache" an, um Tiere auf ihrem letzten Weg in den Schlachthof zu begleiten.

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Joaquin Phoenix begleitet Schweine in den Tod
canburak / flickr

Joaquin Phoenix lebt laut eigenen Angaben seit seinem dritten Lebensjahr vegan. Deshalb setzt sich der Joker-Darsteller auch regelmäßig für den Tierschutz ein und geht auf Umwelt-Demonstrationen. Erst vor Kurzem ist der 45-Jährige nach einer Award-Show zu einem Schlachthaus gefahren, um Schweinen auf ihrem letzten Weg Zuneigung zu schenken.

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Schlachthaus statt Party

Joaquin wurde bei den Screen Actors Guild Awards (SAG) mit dem Preis als bester Hauptdarsteller in dem Filmdrama Joker geehrt. Auf der Aftershow-Party ließ sich der Schauspieler jedoch nur kurz blicken, denn er fuhr mit anderen Demonstranten zu einem Schlachthaus und schloss sich dort der sogenannten "Schweine-Wache" an. Vor Ort spritze er Wasser durch die Öffnungen der Lastwägen, um den Tieren etwas zu trinken zu geben. Auf diesem Wege wollen die Demonstranten den Schweinen den Weg in den Tod erleichtern und würdevoller gestalten.

"Wir haben die moralische Verpflichtung, darüber zu sprechen und es als das zu entlarven, was es wirklich ist. Wir werden mit diesen glücklichen Bildern von Bauernhof-Tieren auf den Verpackungen von Fleischprodukten und in Restaurants beeinflusst, doch es ist alles eine Lüge", erklärt Phoenix gegenüber der TV-Reporterin Jane Velez-Mitchell. 2015 sagte der Schauspieler in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Wer Fleisch isst und Leder trägt, unterstützt Tierquälerei."

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Schlachtungen in Österreich steigen

Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2018 österreichweit insgesamt

  • 639.000 Rinder,
  • 55.200 Kälber,
  • 5.151.000 Schweine,
  • 295.000 Schafe und Lämmer,
  • 52.900 Ziegen und Kitze
  • 618 Pferde, Fohlen und andere Einhufer
  • sowie 85,7 Millionen Hühner geschlachtet.

Dies führte zu einer Fleischproduktion von insgesamt 751.000 Tonnen.

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