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Diese 5 Kerne sollten Sie nicht wegschmeißen

Wir verraten Ihnen, wie Sie mit den Kernen Resteverwertung par excellance betreiben können.

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Papayakerne und andere Kerne, die man nicht wegschmeißen sollte
Kesu01 / iStock

Wir essen eine Menge Obst und Gemüse, behandeln die Kerne aber oft stiefmütterlich. Wir schaben oder spucken sie aus und schmeißen sie weg. Dabei haben es die kleinen Kerlchen in sich! Wir zeigen Ihnen, was Sie daraus machen können – alles andere wäre schade darum.

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Kirschkerne wärmen

Kirschen sind einfach toll: Als Marmelade, Saft, im Kuchen oder einfach nur so. Das Kirschkern-Weitspucken ist eine beliebte Beschäftigung. Es ist fast so gut, wie die Kirschen selbst. Wer genug gespuckt hat, kann die Kirschkerne auch säubern und trocknen lassen. Auf die Heizung oder ins Backrohr gelegt, speichern sie die Wärme und wirken wohltuend bei Rücken-, Bauch- und Regelschmerzen. Dazu einfach aus Stoff einen Polster nähen, mit getrockneten Kirschen befüllen, zunähen und fertig.

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Avocadokerne züchten

Obwohl an vielen Stellen hoch gelobt, sollten Sie den Avocadokern keinesfalls mitessen,in pulverisierter Form in Smoothies mischen oder über den Salat streuen. Das enthaltene Persin soll auch für Haustiere giftig sein. Zwar fehlen bislang Studienergebnisse zur Wirkung auf den menschlichen Organismus, trotzdem: Lieber nicht essen!

Was Sie ansonsten damit tun können:

Avocadokern treibt aus

  • Züchten Sie einen kleinen Avocadobaum.
  • Zaubern Sie sich eine natürliche Haarkur.
  • Die Anleitungen dazu finden Sie hier.

Mehr dazu: Avocado: Superfood mit Nachteilen

Wassermelonenkerne pimpen den Salat

Die Kerne der Wassermelone haben es in sich! Sie sollten sie daher keinesfalls rauskratzen oder ausspucken. Sie sind reich an Vitamin A, B und C sowie Kalzium, Eisen, Magnesium und Proteinen. Wer sie dennoch nicht mitessen möchte, kann sie trocknen, rösten und über den Salat oder die Suppe streuen – schmeckt köstlich und ist ein gesundes Topping.

Mehr dazu: Bittermelone und ihre Heilwirkung

Kürbiskerne schmecken nussig

Der Kürbis ist ein wunderbares saisonales Gemüse, die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. Bei der Zubereitung werden die Kerne meist mit einem Löffel weggeschabt und landen im Müll – doch das muss nicht sein! Auf den Brotaufstrich oder über den Salat gestreut sorgen sie für Biss und ein nussiges Aroma. Wie gesund Kürbiskerne sind und wofür Sie sie außerdem verwenden können, lesen Sie hier.

Mehr dazu: Was der Kürbis kann

Papayakerne sorgen für Würze

Wussten Sie, dass die kleinen schwarzen Kerne der Papaya überaus gesund sind? Die Tropenfrucht selbst, aber auch die Blätter und die Kerne enthalten Papain, ein Enzym, das die Wundheilung unterstützt und wohltuend auf den Magen-Darm-Trakt wirkt.

Die Kerne der vollreifen Papaya können Sie knabbern oder einfach trocknen lassen. Wer sie anschließend fein reibt, kann das Pulver zum Würzen verwenden. Sie schmecken ähnlich wie Pfeffer, leicht scharf und würzig.

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