Bewusst leben

Nachhaltig grillen: Mit diesen Tipps grillen Sie ökologisch und umweltfreundlich

Wie Sie auch beim Grillen ein "grünes" Gewissen haben können.

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Nachhaltig und umweltbewusst grillen kann so einfach sein
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Sommer ist Grillsaison! Egal ob Sie hin und wieder grillen, für Freunde und Familie eine Grillparty veranstalten wollen oder professionellen Grillsport betreiben – Grillen funktioniert auch nachhaltig. Um umweltschonend zu grillen, gibt es einiges zu beachten.

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Welcher Griller ist am ökologischsten?

Das oberste Gebot liegt auf der Hand: Hände weg vom Einweggrill. Die Herstellung verbraucht viel CO2, nach einmaliger Verwendung landet er auf dem Müll. Auch vermeintlich ökologisch abbaubare Modelle sind keine Alternative.

  • Wer in keinen eigenen Griller investieren möchte, kann Griller oder Grillplätze mit fixem Griller mieten.
  • Ein Gasgrill, der mit Ökostrom betrieben wird, schneidet ökologisch gesehen gut ab.
  • Wer den Holzkohle-Grill bevorzugt, sollte auf chemische Anzünder verzichten sowie den Kauf von importierter Holzkohle (Tropenholz!) meiden.
  • Achten Sie auf folgende Siegel: FSC, PEFC, Naturland.

Mehr dazu: Worauf Sie beim Grillen achten sollten

Grillgut: Viel Bio-Gemüse, wenig Fleisch

Ein großer Faktor, wie groß der ökologische Fußabdruck der Grillage ausfällt, ist das, was auf dem Rost landet.

  • Bei immer mehr Menschen landet saisonales und regionales Bio-Gemüse im Einkaufswagen – gut so!
  • Auch die vegetarischen Gerichte werden immer öfters zum Star auf dem Teller statt nur als Beilage zu dienen.
  • Weniger Fleisch zu essen wirkt sich positiv auf die Umwelt aus und wenn es mal Steak, Spareribs oder Bratwürstl sein müssen, dann bitte Bio-Fleisch und aus artgerechter Haltung.

Mehr dazu: Saisonkalender: Wann hat heimisches Obst & Gemüse Saison?

Einweg-Alu-Schalen vermeiden

Sie verwenden Grillschalen aus Aluminium als Abtropfschutz, die Sie nach einmaliger Verwendung wegschmeißen? Diese sind einerseits nicht ungefährlich (bedenkliche Stoffe landen auf den Lebensmitteln), andererseits sind sie eine Umweltsünde. Investieren Sie in Schalen aus Gusseisen oder Edelstahl, die Sie immer wieder verwenden können. Statt Holzspießen können Sie auch welche aus Metall verwenden, die auch beim nächsten Mal noch verwendet werden können.

Mehr dazu: Ist Alufolie gesundheitsschädlich?

Grillfest unter Freunden geht auch nachhaltig

Saucen selbst machen

In fertigen Saucen stecken viele Zusatzstoffe, zu viel Zucker und selbst wenn sie Bio sind, verursachen die leeren Flaschen immer noch Müll. Dabei sind so manche Saucen im Handumdrehen selbst gemacht.

  • Joghurt und Sauerrahm in einer Schüssel vermengen,
  • je nach Belieben zum Beispiel Ketchup für die Cocktailsauce, Curry für Currysauce, Rosmarin und Thymian für die Kräutersauce oder Minze und Zitrone zu orientalischen Gerichten untermengen.
  • Salzen, pfeffern, fertig.

Geht schnell, ist günstiger und die Umwelt freut sich.

Mehr dazu: Böse Fertiggerichte

Auch auf die Getränke kommt's an

Zu einem ordentlichen Grillfest gehören auch Getränke.

  • Bio-Bier aus Pflandflaschen punktet gegenüber Dosenbier oder Bier aus der Einweg-Flasche.
  • Machen Sie Limonade einfach selbst und mischen Sie Zitrone, Himbeeren oder Minze ins Wasser.
  • Wie wäre es einmal mit einer erfrischenden Gurken-Bowle oder mit dieser Früchte-Bowle?

Mehr dazu: "Bier auf Wein, lass' es sein." Stimmt das?

Müll ordnungsgemäß entsorgen

Abends sehen die meisten Grillplätze wüst aus. Ein No-Go! Doch egal ob im eigenen Garten oder auf öffentlichen Plätzen: Nach dem Grillen sollten Sie darauf achten, den Müll in die richtige Tonne zu schmeißen. Essensreste gehören in den Biomüll, Alufolie und kalte (!) Asche in den Restmüll.

Mehr dazu: Zero Waste, Less Waste: Tipps für weniger Müll

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