Bewusst leben

Glücklicher durch weniger Konsum: Mit diesen 10 Tricks kaufen Sie weniger sinnloses Zeug

Weil Shopaholics nicht mehr trendy sind, Minimalismus hingegen schon.

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Unrecognizable woman choosing clothes on rack in showroom. Sale, fashion and consumerism concept, crop

Gehören auch Sie zu jenen Menschen, die gerne neue Dinge kaufen und sich mit Kleidung, Deko oder technischen Gadgets belohnen? Das Glücksgefühl, das mit dem Kauf einhergeht, ist ja auch sehr verlockend und kann süchtig machen. Der Haken daran: Das High währt nur kurz, lässt die Freude nach, ist alles wie vorher. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit sollten wir unser ausschweifendes Konsumverhalten überdenken. Aber wie können wir den "Haben-wollen-Impuls" unterdrücken? Wir haben Tipps, die dabei unterstützen, weniger zu kaufen und auf lange Sicht glücklicher machen.

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10 Tricks für ein nachhaltigeres Konsumverhalten

  • Nur einkaufen, was man wirklich braucht. Überlegen Sie, ob Sie das Objekt der Begierde wirklich brauchen. Stellen Sie sich konkret vor, was es ändern würde, wenn Sie das Teil besäßen – und überlegen Sie, wo Sie es verstauen. Schlagen Sie nur dann zu, wenn es auch wirklich alle Anforderungen erfüllt. Setzen Sie auf Qualität.
  • Bedenkzeit einräumen. Kaufen Sie das Produkt nicht gleich, wenn Sie es sehen. Nehmen Sie sich für die Entscheidung Zeit und lassen Sie sich vor allem nicht auf ein Überredungsversuche der Verkäufer ein.
  • Immunsystem gegen Trends stärken. Trends kommen und gehen und Social Media trägt seinen Teil dazu bei, dass wir über jede Neuigkeit informiert sind. Seien Sie sich dessen bewusst und finden Sie sich damit ab, nicht immer alles besitzen zu müssen. Lassen Sie sich auch von Rabatten und Limited Editions nicht in die Irre führen.
  • Newsletter abbestellen. Kündigen Sie Werbung, Newsletter und Shoppingcards, denn diese führen nur in Versuchung. Unterstützen Sie wieder Geschäfte in Ihrer Umgebung und halten Sie sich von Onlineshops fern.
  • Cash only. Bargeldlose Zahlung mag praktisch sein, doch wir verlieren auch leicht den Überblick. Fakt ist: Für einen Pullover blättern wir 149,90 Euro in Bar nicht so leichtfertig hin wie mit der Kreditkarte.
  • Gemeinschaftsgeschenke. Sie feiern Geburtstag und Ihre Freunde möchten gerne wissen, was Sie sich wünschen? Äußern Sie einen größeren Wunsch, an dem sich alle beteiligen können. So stellen Sie sicher, nur das zu bekommen, was Sie wirklich brauchen.
  • Urlaubskasse. Kramen Sie wieder das gute alte Sparschwein hervor und füttern Sie es mit Geld, das Sie normalerweise fürs Shoppen ausgeben würden. Die Belohnung? Mehr Budget für den nächsten Wochenendtrip! Unternehmungen schaffen Erinnerungen und machen nachhaltig Freude.
  • Ausleihen statt kaufen. Gerade bei Dingen, die Sie nicht so oft brauchen, lohnt es sich, im Umfeld zu fragen, ob Sie das Teil ausborgen könnten. Es spart Geld und Platz.
  • Wunschliste. Erstellen Sie eine Wunschliste und notieren Sie Produkte, die Ihnen unterkommen. Wetten, die meisten Wünsche lösen sich wieder in Luft auf und Sie können diese von der Liste streichen?
  • Glück umlenken. Schaffen Sie sich andere Glücksquellen als den Shoppingtrip. Sport, soziale Kontakte oder das Umgestalten eines alten Shirts, etwa mit einer Brosche, haben bestimmt genauso das Zeug für Glücksgefühle, oder nicht?

Mehr dazu: Nachhaltig leben: Wie packe ich es an?

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