Ernährung

Den Essensplan eine Woche im Voraus planen spart Zeit, Nerven und Geld

Mit einem wöchentlichen Speiseplan können Sie der täglichen Frage "Was gibt es heute?" ganz entspannt begegnen.

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Tipps zum Erstellen eines Wochenplans
anupong saetong / iStock

"Was gibt es heute zum Abendessen?" ist eine Frage, die wir uns täglich stellen und die gleichzeitig hohes Konfliktpotential birgt – immerhin folgen damit weitere Überlegungen: Wer geht einkaufen? Was ist im Kühlschrank, was fehlt? Oft werden auch wahllos und zu viele Lebensmittel eingekauft, die letztendlich im Müll landen.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, einen Wochenplan zu erstellen?

  • Ein Wochenplan erleichtert vielen Familien den Alltag und beugt Streitereien vor.
  • Wer den Speiseplan für die kommende Woche organisiert, spart Zeit, Nerven und Geld.
  • Durch das gezielte Einkaufen und Kochen verschwenden Sie weniger Lebensmittel.

Mehr dazu: Tipps: Lebensmittelverschwendung vermeiden

Wochenplan erstellen leicht gemacht

Der Gedanke, bereits eine Woche im Voraus zu wissen, was täglich auf dem Teller landet, löst bei vielen Familien Erleichterung aus, aber auch Ratlosigkeit. Wie sollen wir das Projekt angehen und umsetzen? Wir haben ein paar Tipps für Sie parat, worauf Sie beim Erstellen eines wöchentlichen Essensplans achten sollten.

  • Lieblingsspeisen sammeln. Schreiben Sie zunächst alle Gerichte auf eine Liste, die Sie gerne und oft essen. Aus diesem Pool können Sie dann in Zukunft wählen, ohne lange überlegen zu müssen.
  • Auch mal was Neues probieren. Wählen Sie allerdings nur aus beliebten Gerichten, drehen Sie sich im Kreis. Nutzen Sie die Kochbücher, die vielleicht im Regal verstauben und planen Sie, eventuell für das Wochenende, regelmäßig neue Rezepte ein.
  • Wochenplan erstellen. Fixieren Sie einen Tag pro Woche, an dem Sie  den Speiseplan erstellen. Achten Sie dabei auf eine ausgewogene Küche. Die beliebte Pasta sollte nur es nur einmal wöchentlich geben, alternativ können auch Kohlenhydrate wie Reis oder Erdäpfel den Weg auf den Teller finden. Oder Sie versuchen diese Nudel-Alternativen.
    Auch Eierspeise, Gemüse mit Quinoa, Suppe und Salat bilden ein Grundgerüst. Planen Sie nur einmal pro Woche ein Fleisch- und Fischgericht ein und setzen Sie dafür auf hochwertiges Bio-Fleisch sowie heimischen Fisch.
  • Reste verwerten. Lassen Sie einen Tag pro Woche offen, um übrig gebliebene Speisen oder Lebensmittel zu essen oder zu kochen. Auch können Sie so flexibel bleiben, falls Sie spontan auswärts essen oder den Lieferservice in Anspruch nehmen.
  • Organisation ist alles. Bedenken Sie, dass nicht jeden Abend Zeit bleibt für ein aufwendiges Menü. Passen Sie den Wochenplan an den Terminkalender an und halten Sie es an Tagen, an denen Sie wenig Zeit haben, einfach (z.B. kalte Küche).
  • Jeder darf mitreden. Berücksichtigen Sie unbedingt alle Lieblingsgerichte, besonders die der Kinder. Jedes Familienmitglied hat ein Stimmrecht. Tauchen während der Woche Essenswünsche auf, notieren Sie sich diese für den nächsten Speiseplan.
  • Einkaufen. Anfangs ist es ungewohnt, für eine Woche im Voraus einzukaufen. Nehmen Sie sich Zeit dafür oder nutzen Sie die Online-Lieferangebote der diversen Supermärkte. Welche Mengen Sie genau benötigen, finden Sie nach ein paar Wochen heraus.

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