Psychische Gesundheit

Wenn Sie Ihre Woche so planen, sind Sie zufriedener

Eine gut durchdachte Wochenplanung macht happy. Weil gut geplant eben halb gewonnen ist.

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Mit unseren Tipps zur Wochenplanung werden Sie in Zukunft keinen Termin mehr verpassen.
AndreyPopov / iStock

Job, Freizeit, Freunde und Familie wer stets alles unter einen Hut bekommen möchte, bleibt oft selbst auf der Strecke. Weil ein Tag schließlich nur 24 Stunden hat und die Pflicht ruft, ist ein ausgeklügelter Wochenplan goldwert, immerhin erspart die Planung vorab Stress und wirkt sich umgehend wohlwollend auf unsere Psyche aus. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

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1. Schritt: Zeit nehmen

Um die kommende Woche optimal planen zu können, ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Nehmen Sie sich 15 bis 20 Minuten Zeit dafür. Viele beschäftigen sich erst Sonntagabend mit dem unangenehmen Thema, dabei wäre Freitagnachmittag ein besserer Zeitpunkt. So haben Sie noch das Wochenende vor sich, können bewusst entspannen und das Wochenende abends noch gemütlich ausklingen lassen.

Auch ist es wichtig, die richtige Methode zu finden. Sie kritzeln gerne alle möglichen Ideen auf, verwenden aber einen digitalen Kalender? Dann steigen Sie einfach um. Post-its, ein Farbsystem, To-do-Listen erlaubt ist alles, was die Organisation erleichtert und übersichtlicher macht.

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2. Schritt: Prioritäten setzen

Arzttermine, Verabredung mit einem alten Freund, Elternabend, der Jour-fixe mit der Mädelstruppe und schon ist die Woche voll. Nun gilt es, die Termine auf Herz und Nieren zu prüfen.

  • Welche Termine sind unverzichtbar?
  • Überlegen Sie: Was liegt mir gerade am Herzen?
  • Was möchte ich kommende Woche unbedingt erledigen?
  • Welche Termine liegen mir im Magen?

Versetzen Sie sich in den jeweiligen Wochentag und visualisieren Sie den Ablauf. Hören Sie genau hin: Was sagt das Bauchgefühl? Gehen sich die Termine aus, brauchen Sie eine Pause dazwischen?

Viele neigen dazu, den Tag lückenlos zu verplanen, dabei liegt es auf der Hand, dass dies auf Dauer die psychische und physische Gesundheit belastet. Beugen Sie chronischem Stress vor, indem Sie Terminfenster oder sogar ganze Nachmittage einfach ausstreichen. Diese Zeit nutzen Sie dann für sich selbst und sei es, auf der Couch zu faulenzen oder Sie haben Freiraum für spontane Aktivitäten und unvorhersehbare Ereignisse.

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3. Schritt: Verschieben oder absagen

Schon der Gedanke an die kommende Woche stresst Sie? Dann sollten Sie umdisponieren. Haben Sie keine Scheu, eine Verabredung oder einen Termin abzusagen. Keiner hat etwas davon, wenn die Woche zu anstrengend wird. Gerade weit im Voraus geplante Treffen entpuppen sich dann als unpassend.

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4. Schritt: Energieräuber loswerden

Es gibt sie, die Energie-Vampire, die uns förmlich aussaugen. Wir können ihnen oft nicht ganz entkommen, aber die Begegnungen einschränken und auf das Mindeste reduzieren. Fühlen Sie sich also derzeit nicht in der Lage, sich diesen Leuten auszuliefern, dann tun Sie es ganz einfach nicht.

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5. Schritt: Innehalten und auf sich hören

Haben Sie die Woche so gut wie geplant und Prioritäten gesetzt, halten Sie inne und werfen Sie einen abschließenden Blick darauf: Was ist gelungen? Worauf freuen Sie sich? Wo besteht Verbesserungspotenzial? Vielleicht fällt Ihnen auch noch während des Wochenendes die zündende Idee ein.

Und: Je öfter Sie die Woche bewusst planen, desto geübter werden Sie.

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