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Bewusster Social-Media-Umgang: 5 achtsame Tipps, wie du zu einer gesunden Balance findest

Wenn dir die Informationsflut auf Social Media zu Kopf steigt, wird es Zeit einen bewussten Umgang mit Instagram & Co zu erlernen.

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Gesunder Social-Media-Umgang
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Schon frühmorgens beim Aufwachen wandern unsere müden Augen auf unser Smartphone, während wir auch tagsüber die meiste Zeit online statt offline verbringen. Soziale Medien sind zu unseren täglichen Begleitern geworden. Leider verlieren sich dabei viele Menschen in ihrer Social-Media-Bubble – einen gesunden Umgang mit Facebook, Instagram & Co weisen die wenigsten auf. Wir verraten dir, wie du zum bewussten Social-Media-User wirst.

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Nicht mit & nicht ohne Social Media

Instagram, Facebook & Co sind nicht per se schlecht. Sie sind eine Art Tor zur Gesellschaft, wir können uns austauschen, bleiben informiert und sind Teil einer Community. Die Plattformen haben also durchaus das Potential, Menschen zusammenzubringen, einen Diskurs in Gang setzen oder schlicht Gleichgesinnte aus aller Welt zu vereinen. Doch während wir wie Zombies nebeneinanderher leben, treiben sozial Medien die Einsamkeit eher voran, anstatt sie zu bekämpfen. Besonders in den letzten Jahren traten immer mehr negative Folgen von Social Media ans Tageslicht. Von Smartphonesucht und Cybermobbing bis zu unerreichbaren Schönheitsidealen und Hate Speech: Nicht immer sind Instagram, Facebook & Co so "sozial" wie sie scheinen

Völlig auf Social Media zu verzichten, wäre jedoch unrealistisch: Fast jeder benutzt WhatsApp, wobei Facebook unser Geburstagskalender und Instagram unser virtueller Treffpunkt ist, der uns inspiriert und am Leben anderer teilhaben lässt. Wir können also weder mit Instagram, Facebook & Co leben, noch ohne. Eine Hass-Liebe-Beziehung, die uns an manchen Tagen Freude bereitet, an anderen wiederum in den Wahnsinn treibt und Energie raubt.

 

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Was du jedoch tun kannst, ist Grenzen zu setzen. Für dich, deine mentale Gesundheit und für einen bewussten Umgang mit Social Media. Damit du wieder mehr von den positiven Aspekten profitierst, anstatt permanent von einer perfekt inszenierten Welt im Feed verschlungen zu werden. Immer mehr Influencer kündigen mehrmals pro Jahr Social-Media-Pausen an. Dabei zeigen sie transparent, dass soziale Plattformen viele Schattenseiten mit sich bringen, sofern man keinen gesunden Abstand zu ihnen gewinnt.

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Bewusster Social-Media-Konsum: 5 achtsame Tipps

So findest du zu einer gesunden Social-Media-Balance:

  • Ausmisten im Feed: Mit den Jahren sammeln sich so einige, nicht immer wertvolle Abonnemente an. Social Media vermittelt oftmals den Eindruck, das Leben anderer sei perfekt. Dort ein Urlaubs-Post aus Bali, da ein Beitrag vom perfekten Körper: Was bleibt ist ein negativer Selbstwert. Befasse dich also bewusst mit deiner Abonnement-Liste und frage dich, ob die Accounts dir ein positives Gefühl vermitteln. Nur wenn die Frage mit ja beantwortet werden kann, bleibt der Account in deinem Feed bestehen.
  • Handyfreies Schlafzimmer: Schon mal über einen analogen Wecker nachgedacht? Wer sein Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannt, verbringt spätabends und frühmorgens nicht mehr so viel Zeit auf Social Media. Dadurch profitierst du von einem besseren Schlaf und startest deinen Tag langsam sowie ohne Informationsüberflutung.
  • Realistische Perspektiven: Wenngleich Social Media in jedem Fall eine Form der Selbstinszenierung ist, so gibt es viele Influencer, die mittlerweile realitätsnahe Einblicke in ihren Alltag gewähren und für mentale Gesundheit einstehen. Wer den Fokus auf diese Social-Media-Sternchen legt, bleibt nicht nur am Boden der Tatsachen sondern gewinnt wertvolle Tipps, die das eigene Wohlbefinden stärken.
  • Flugmodus am Wochenende: Probiere an freien Tagen offline zu bleiben. Du musst – anders als unter der Woche – für niemanden erreichbar sein, wodurch sich ein regelmäßiger Digital-Detox für Samstage oder Sonntage anbietet. Auf diesem Weg kannst du Energie für den Wochenstart sammeln und gestärkt in die neue Arbeitswoche gehen.
  • Zweit-Account: Wer nicht völlig auf den Anschluss zur Außenwelt verzichten möchte, könnte sich für den Anfang einen zweiten, schlank-gehaltenen (wenige Abonnemente) Social-Media-Account erstellen. Auf diesem folgst du nur jenen Inhalten, die für deinen Alltag relevant sind. Ebenso lohnt es sich, den zweiten Account eher in Richtung Mental-Health auszurichten. Vielleicht merkst du bereits nach wenigen Tage auf deinem Zweit-Profil, wie sich dein Wohlbefinden durch eine positive Social-Media-Bubble zum Besseren verändert.

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