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Coronavirus: Wieso der Hashtag #stayathome so wichtig ist!

Der Hashtag #stayathome ruft für mehr Solidarität und Empathie auf, während der Corona-Krise Zuhause zu bleiben.

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#stayathome Coronvirus
monkeybusinessimages / iStock

Aufgrund des Coronavirus sind nun auch in Österreich drastische Maßnahmen notwendig. Die österreichische Bundesregierung hat beschlossen eine Ausgangsbeschränkung für das ganze Land auszusprechen. Demnach sollen die Bewohner nur das Haus verlassen, wenn sie einkaufen gehen, zur Arbeit müssen (wenn Homeoffice nicht möglich ist) oder um Alten und Kranken zu helfen.

Soziale Kontakte sollen in nächster Zeit unbedingt auf ein Minimum reduziert werden, Restaurants und Cafés haben ab dem 17. März komplett geschlossen. Mehr als 1.000 Österreicher sind mit dem Virus infiziert, drei Menschen im Alter von 65, 69 und 75 Jahren sind daran gestorben.

Auf Social Media rufen nun immer mehr Menschen mit den Hashtags #stayathome oder #staythefuckhome dazu auf, Zuhause zu bleiben, um Risikogruppen zu schützen.

Mehr dazu: Coronavirus: So ändert sich das soziale Leben in Österreich

Bleibt Zuhause – rettet Leben!

Während immer mehr Menschen den Ernst der Corona-Krise begreifen, stellen sich viele andere immer noch quer. "Dieses Coronavirus kann mir doch nichts tun. Ich bin jung und ich werde nicht daran sterben", denken sich einige, die auch nach der Ausgangsbeschränkung weiterhin in Gruppen unterwegs sind oder in mehreren Geschäften einkaufen gehen – egal ob die Besorgungen wirklich notwendig sind oder nicht.

Fakt ist, dass besonders die jüngere Generation als Überträger fungiert: Nicht jeder, der infiziert ist, hat Beschwerden und verbreitet somit ahnungslos das Virus an seine Mitmenschen. Das ist vor allem für Ältere mit Vorerkrankungen sowie Menschen mit einem schwachen Immunsystem gefährlich. Denn für sie kann eine Infizierung mit dem Virus tödlich enden. Wer in seinen eigenen vier Wänden bleibt, Risikogruppen meidet und seine sozialen Kontakte reduziert, kann dazu beitragen die Zahl der Neu-Infizierungen und der Todesopfer niedrig zu halten:

Eine Grafik der Washington Post zeigt, wie sich der Verzicht auf das soziale Leben und das Zuhausebleiben auf die Gesellschaft auswirkt:

Mehr dazu: Coronavirus: Warum #flattenthecurve so wichtig ist

Italiener warnen vor dem Coronavirus

In Italien ist die Corona-Krise besonders ausgeprägt. Das ganze Land wurde zur Sperrzone ernannt, unzählige Menschen befinden sich in häuslicher Isolation und die Krankenhäuser sind maßlos überlastet. In einem YouTube-Video nahmen Italiener in Quarantäne eine Botschaft für ihr Selbst in der Vergangenheit auf (von vor 10 Tagen). Sie warnen ihr altes Ich vor den Auswirkungen, die das Coronavirus in den nächsten Tagen in Italien mit sich bringen wird:

  • "Es wird etwas Schlimmes passieren" und "Du hast bestimmt von dem Coronavirus gehört und du unterschätzt es bestimmt" lauten die Nachrichten, die die Isolierten in die Kamera sagen.
  • "Hör auf deine Mutter zu belächeln, wenn sie dir sagt, dass du einen Mundschutz kaufen sollst! Geh los und kaufe ihn, du Idiot!", warnt eine weitere Frau.
  • In Italien verbreitete sich das Virus rasend schnell: "Vor 10 Tagen hatten wir 2.000 Infizierte, jetzt sind es 18.000 und 1.000 Menschen sind gestorben", sagt ein weiterer Italiener im Video.

"Bleib Zuhause!", lautet die Abschiedsnachricht, die anderen Menschen weltweit den Ernst der Lage näherbringen soll. 

Mehr dazu:Herzergreifend: Italiener singen in Quarantäne

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