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Oversharing auf Social Media — Wenn das Teilen von Posts ins Auge geht

Zu viel des Guten ist schlecht, aber wir wissen alle was einem zu viel des Schlechten bringen kann. Setze deinem Online-Oversharing ein Ende!

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PeopleImages / iStock

Du wünschst dir du hättest mehr Urlaubstage gehabt und beneidest alle, die sich noch am Strand amüsieren. Die glücklichen Fotos, die du auf Facebook siehst fangen an dich zu nerven, und dagegen hilft nur eine Sache: Frust ablassen und eine passiv-aggressive Schimpftirade auf deiner Wall starten. Das ist nur einer der möglichen Folgen, die das "Oversharing" mit sich bringt. Übersetzt bedeutet "Oversharing" zu viel teilen, und genau das passiert, wenn man die Online-Welt zu seinem persönlichen Tagebuch macht.

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Wie sieht Oversharing aus?

Jene, die negative Kommentare schreiben oder sich in Aufsatz-Länge aufregen sind Teil des Oversharing-Problems. Aber Hass-Kommentare entfachen dennoch auf Grund von Personen, die sich auf der anderen Seite des Bildschirms befinden und jedes Detail ihres Privatlebens mit der Öffentlichkeit teilen.

Was für ein Angeber! Der will doch nur Likes kriegen. 

Okay, jetzt reichts aber mit den Selfies. Hält sie sich für einen Star?

Manchen negativen Kommentaren kann man nicht entgehen. Mal machen sie dich darauf aufmerksam, dass du auf Social Media doch weniger von deinem Privatleben zeigen solltest, und manchmal sind sie grundlegend unberechtigter Online-Hass.  Folgende Tipps können dir helfen die Balance zwischen Angeben und dem Teilen von aufrichtigen tollen Neuigkeiten zu finden. Dafür brauchst du nur ein wenig Überlegung:

  • Auf Seiten beider Nutzer, d.h jene die posten und kommentieren, sollte das Teilen einer Nachricht nicht auf negative Emotionen basieren. So vermeidest du etwas, dass du in Zukunft bereust.
  • Nicht jedes Essen, jedes Kinderfoto und jede Emotion muss geteilt werden. Gehe mit de, Hochladen deiner Bilder und Videos sparsam um.
  • Wie viel du verdienst betrifft nur dich und deinen Vorgesetzten. Wenn es nicht dem Allgemeinwohl der Menschheit dient sollten deine eigenen Vermögensverhältnisse lieber nicht auf Social Media veröffentlicht werden.

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Lass dich nicht von anderen beeinflussen

Das Internet und seine sozialen Plattformen bringen einen hohen sozialen Druck mit sich. Hinter jedem Bikini-Foto am Strand oder jedem Selfie im Fitness-Center folgt der Drang das nächste Update ins Netz zu stellen. Aber nur weil andere Personen jeden Moment ihres Alltags ins Internet stellen heißt das noch lange nicht, dass du ebenfalls dein Leben paradieren musst. Versuche dabei weniger daran zu denken wie viel Aufmerksamkeit du mit deinem nächsten Post erregen könntest und denke lieber an deine Freunde und Familie, die sich möglicherweise nicht ständig deinen Followern präsentieren möchten. Es wird also nicht nur dein Leben gezeigt, sondern auch in ihre Privatsphäre eingedrungen. Wichtig hier ist, dass du unterscheidest wieso und in welchem Maß du bestimmte Video- oder Fotoinhalte mit der Welt teilen möchtest.

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