Psychische Gesundheit

Studieren in Zeiten von Corona: 5 Tipps für einen leichteren Studienalltag

Mit Corona fühlen sich Studierende oft verloren im Studienalltag: Wir verraten dir 5 hilfreiche Tipps, die dir Struktur bieten werden.

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Corona & Studium: 5 Tipps
Halfpoint / iStock

Nicht nur im Arbeitsleben geraten Betroffene während der Corona-Krise an ihre Grenzen: Auch Studierende sehen sich aufgrund der derzeitigen Situation mit einer enormen Belastung konfrontiert. Die Grenzen zwischen Studium und Privatleben verschmelzen, weshalb Studenten meist permanent unter Storm stehen. Wir verraten dir 5 hilfreiche Tipps, die deinen Studienalltag erleichtern werden.

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Leistungsdruck trifft auf Corona

Erst kürzlich wurde bekannt, dass 36 Prozent der Studierenden in Österreich von Ängsten und depressiven Verstimmungen betroffen sind. Hier erfährst du alle Details zur Untersuchung. Neben dem Verlust gewohnter Strukturen, der permanenten Erreichbarkeit und dem ohnehin hohen Leistungsdruck, müssen Studierende auch mit vielen Unsicherheiten, welche mit der Corona-Krise einhergehen, zurechtkommen. Dass Betroffene dabei nicht selten mit ihrem Studienalltag überfordert sind, ist nicht verwunderlich. Selbst am Wochenende fällt es schwer den Pause-Knopf zu drücken, wenn Prüfungen und Abgaben anstehen.

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Studieren trotz Corona: 5 hilfreiche Tipps

Wie packe ich also das Studentenleben an, wenn die Welt still steht? Wir verraten dir 5 entlastende Tipps, die dir Struktur bieten: 

  • Alles im Blick haben: Mit Distance-Learning ist es wichtiger denn je, den Überblick zu bewahren. Kann man sich im gewohnten Studienalltag mit Gleichgesinnten austauschen, ist man zu Hause meist auf sich selbst gestellt. Um nicht in einer Flut von To-Dos unterzugehen, lohnt es sich deshalb, einen Plan zu erstellen. Notierst du Prüfungen und Abgaben, kannst du dich von diesem Mental Load frei machen.
  • To-Do-Listen: Wenn man ständig zu Hause ist, hat man theoretisch auch immer Zeit zu lernen, oder? Praktisch sieht das ganze etwas anders aus: Denn für ein positives Lernerlebnis brauchst du auch Pausen vom Büffeln. Nimm dir deshalb einen Tag in der Woche (z.B. Sonntag), an welchem du eine To-Do-Liste für die kommende Woche erstellst. So hast du nicht ständig das Bedürfnis produktiv zu sein, weil du von einem schlechten Gewissen geplagt wirst.
  • Strukturen schaffen: Vorlesung im Pyjama? Ist verlockend, für deine Produktivität jedoch eher ungünstig. Der Start in den Tag ist entscheidend, weshalb es sich lohnt frisch geduscht und vielleicht sogar mit einer kurzen Meditation den Morgen zu beginnen. Auch Pausen sollten übrigens geplant sein, sodass du abseits von Lernphasen auch tatsächlich abschalten kannst.
  • Offline sein: Du hat zahlreiche ungelesene Nachrichten und schaffst es kaum diesen nachzugehen? Nicht selten muss man trotz Distanz mit Studienkollegen in Kontakt bleiben, um Fragen zu klären oder Gruppenarbeiten zu erledigen. Dass der ausschließliche Kontakt über Smartphone & Co enorm erschöpfend ist, zeigt sich unter anderem an schlaflosen Nächten. Damit du der ständigen Erreichbarkeit entgegenwirkst, solltest du ab einer gewissen Uhrzeit in den Flugmodus schalten.
  • Bildschirmfreie Aktivitäten: Den verdienten Feierabend verbringst du am liebsten mit einem Neflix-Marathon und in den Pausen scrollst du meist durch Social Media? Wenn du ausschließlich digital kommunizierst und ohnehin ständig Online-Vorlesungen belegst, solltest du diese Gewohnheiten lieber ablegen. Nutze deine Freizeit für Digital Detox und finde Hobbys, die dich entspannen lassen: Malen, ein Buch lesen oder Yoga eignen sich besonders gut für deine Offline-Zeit.

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