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Ausgebrannt: 3 Tipps gegen Homeoffice-Burnout

Die Fachhochschule Burgenland hat hilfreiche Tipps entwickelt, die vor Antriebslosigkeit und Burnout im Homeoffice schützen können!

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Tipps Homeoffce-Burnout
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Wer zurzeit im Homeoffice arbeitet, hat oft das Gefühl, dass er sich in einem Hamsterrad befindet. Neben dem meist eintönigen Alltag besteht auch die Gefahr, dass man länger arbeitet und die Grenze zwischen Privat- und Arbeitsleben immer mehr verschwimmen. Steht nebenbei noch die Kinderbetreuung an, wird es für viele Eltern zusätzlich stressig. Damit man nicht dem "Homeoffice-Burnout" verfällt, haben Gesundheitsexpertinnen der Fachhochschule Burgenland (FH) 3 Tipps aufbereitet, die die körperliche und seelische Gesundheit in dieser Zeit stärken sollen.

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Regelmäßig Pause machen

"Das menschliche Gehirn kann immer nur über einen Zeitraum von eineinhalb Stunden Leistung bringen. Anschließend brauchen wir eine Pause. Wenn nach 90 Minuten eine Pause von 15 Minuten eingeplant wird, beginnt der Leistungszyklus von vorne", sagt Carmen Braun, die sich in mehreren Projekten mit Pausenkultur im Betrieb beschäftigt. Dabei kommt es vor allem auf die Art der Pause an. Wer länger vor dem Laptop sitzt, sollte sich in der Pause die Beine vertreten.

  • Die Expertin rät außerdem, Müdigkeit und Erschöpfungszustände in der Telearbeit nicht durch Kaffee zu kompensieren, sondern sich eine kurze Ruhepause zu gönnen.
  • Braun sieht in der Heimarbeit aber auch Vorteile für Arbeitnehmer: "Durch Telearbeit erhöht sich unser Autonomieempfinden, was wiederum zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit führen kann und in weiterer Folge unsere Leistung steigert."

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Soziale Kontakte nicht vernachlässigen

Natürlich dürfen wir nicht vergessen, uns auch in der Stresssituation zu entspannen. Dabei greifen wir oft zu Süßigkeiten & Co: "Auch, wenn Fast Food oder die Packung Eis auf der Couch vermeintlich der Seele gut tun, sollte man sich für gesunde Alternativen entscheiden. Eine fruchtige Bowl oder ein Smoothie schmecken und liefern positive Energie für den Tag", erklärt Hochschullehrende Barbara Szabo.

Die soziale Gesundheit ist genauso wichtig wie das körperliche Wohlbefinden. Deswegen sollte man den Kontakt zu Familien, Freunden & Co nicht schleifen lassen. Videokonferenzen und Telefonate ermöglichen uns, auch in dieser schweren Zeit mit unseren Liebsten Kontakt zu halten.

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Sport hält das Gehirn fit

Gerade im Homeoffice ist es besonders wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Deshalb sollte auf deiner To-do-Liste auch Sport stehen! Dabei ist es egal, ob du ein schweißtreibendes Workout macht, spazieren gehst oder dich mit Yoga entspannst.

"Die Empfehlung gemäß den österreichischen Bewegungsempfehlungen wären 150 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität (leichtes Schnaufen – sprechen ist während der Bewegung noch möglich) pro Woche", erinnert Erwin Gollner, Leiter des Departments für Gesundheit an der FH Burgenland.

Sofern es möglich ist, solltest du raus in die Natur, um frische Luft zu schnappen: "Bewegung im Freien aktiviert das Stimmungshormon Serotonin und das Hormon Somatotropin, welches für psychische Ausgeglichenheit sorgt. Beide Hormone kann man zurzeit ja brauchen", erklärt der Experte.

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