Life

Vergeben und Vergessen: 5 hilfreiche Tipps, wie du trotz Schmerz lernst zu verzeihen

Vergebung fällt meist schwer, wenn der Schmerz tief sitzt. Wir zeigen dir, wie du in 5 Schritten lernst zu verzeihen.

  • Drucken
Verzeihen lernen: 5 Tipps
FatCamera / iStock

Jeder Mensch will insgeheim bloß Liebe und Akzeptanz erfahren. Wird man von einer Person enttäuscht, fühlt man sich also schnell vor den Kopf gestoßen. Aufrichtig zu verzeihen ist dabei alles andere als einfach, jedoch notwendig, um selbst Frieden schließen zu können. Wir zeigen dir, wie du deinem Gegenüber vergeben kannst und, warum es so wichtig ist.

Mehr dazu: 3 Wege aus Konkurrenzkämpfen

Verzeihen für ein glückliches Leben

Von kleinen Konflikten zwischen Freunden bis zur Untreue des Partners: Im Leben läuft gewiss nicht immer alles nach Plan. Was bleibt ist ein Mix aus Wut, Trauer und Enttäuschung, weshalb wir meist eine Mauer um uns aufbauen. Nur so können wir uns doch davor schützen, wieder fallen gelassen zu werden – oder?

Leider ist dem nicht so. Begräbst du das Problem in der letzten Ecke deiner Gefühlswelt, wirst du früher oder später feststellen, dass es immer noch da ist. Schmerzende Erinnerung türmen sich schnell in Traumata auf, welche uns noch langfristig unbewusst beeinflussen. Umso wichtiger ist es also für dich selbst, dass du über deinen eigenen Schatten springst. Keine Frage, dass uns diese Variante weitaus mehr abverlangt als die Konfliktvermeidung. Doch mit der Vergebung, wirst du nicht nur besser schlafen können, sondern ebenso an Charakterstärke und Glück gewinnen.

Mehr dazu: Ist Streit gut für die Beziehung?

Schlussstrich ziehen und vergeben lernen: 5 Tipps

Manche Menschen unter uns sind besonders nachtragend, anderen wiederum fällt die Nachsicht leicht. Fakt ist jedoch, dass es ohne Schlussstrich nicht geht. Denn schießt du jeden Menschen ins Aus, der dir Unrecht getan hat, wird es schnell einsam um dich werden.

Verzeihst du deinem Gegenüber hingegen einen Fehler, profitierst du nicht nur von einem erfüllten Leben, sondern ebenso von einer gesunden Beziehung. Mit diesen 5Tipps schaffst auch du es, zu vergeben und zu vergessen:

  • Reflexion: Versuch dir bewusst zu werden, welches Verhalten dich konkret verletzt hat. Hinterfrage deine Gefühle und lerne zu verstehen, warum dich jene Situation triggert. Mit dieser Ausgangsbasis kannst du anschließend das Problem an der Wurzel packen.
  • Perspektivenwechsel: Versetze dich in den Schuldigen und probiere Verständnis für ihn aufzubringen: Auch er muss seine inneren Kämpfe austragen. Kein Mensch ist schließlich fehlerlos und so bist es auch du nicht. Erst wenn wir unserem Gegenüber bewusst mit unseren Gefühlen konfrontieren, kann dieser aus seinem Fehltritt lernen.
  • Akzeptanz: Der schwierigste Teil ist jener, bei welchem wir den Schmerz und die Verletzung akzeptieren. Entscheide für dich selbst, dass du die schmerzbehaftete Situation nicht länger in deinem Leben halten möchtest.
  • Konfrontation: Abschließend kann es besonders hilfreich sein, das Gespräch zur betroffenen Person zu suchen. Erkläre deine Gefühlslage und schildere, wieso dich sein Verhalten so getroffen hat.
  • Loslassen: Schaffst du es nicht, dem Schuldigen gegenüber zu treten, verfasse einen Brief nur für dich selbst. Ebenso kann dieser Schritt nach einem Gespräch mit dem Betroffenen beim Vergebungsprozess helfen. Mit jeder niedergeschriebenen Zeile wirst du merken, wie die Last von deinen Schultern fällt.

Mehr dazu: Sonnenkind & Schattenkind: So schließt du Frieden

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.