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Workout Zuhause oder im Fitnesstudio: Vor- und Nachteile im Überblick

Wo trainieren Sie am liebsten? In den eigenen vier Wänden oder doch in der Muckibude Ihres Vertrauens?

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Wo trainieren Sie am liebsten?
gradyreese / iStock

Wer mit einem regelmäßigen Workout anfangen möchte, stellt sich häufig die Frage, wo sich das geplante Training am besten durchführen lässt. Lieber in eine Fitness-Ausstattung für Zuhause investieren oder doch lieber in ein Fitnesstudio gehen? Wir zeigen Ihnen, worauf es wirklich beim Home- oder Gym-Workout ankommt!

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Pro & Cons fürs Home-Workout

Eines gleich vorweg: Wer seinen Körper etwas in Form bringen möchte, kann von einem Training in den eigenen vier Wänden definitiv profitieren. Sportarten wie Pilates oder Yoga erfordern meist nur eine gute Matte. In Kombination mit Bauch-, Bein- und Po-Übungen sowie kleinen Hanteln, bringen Sie Ihre Figur auf Vordermann. Sehen Sie es so: Sie haben Ihren persönlichen Workout-Bereich in Ihrem Wohnzimmer und können wann immer Sie wollen trainieren. Hilfreiche Übungsvideos auf YouTube und Co können bei der Trainingsgestaltung helfen. Viele Videos liefern zudem ausführliche Anleitungen, sodass Sie sich einen Personal Trainer sparen können.

Darauf sollten Sie achten: 

  • Achten Sie beim Sporteln auf jeden Fall  auf eine gute Luftqualität im Raum und halten Sie das "Fitnesszimmer" sauber. So können Sie eine klare Grenze zwischen "Wohn- und Sportbereich" in Ihrem Eigenheim halten.
  • Verschaffen Sie sich genug Platz – dafür muss man ab und zu auch Möbel verschieben. Sehen Sie es als Teil Ihres Trainings! Vorsicht vor Tischkanten und Co: Das kann schnell ins Auge gehen oder zu Kopfverletzungen führen.
  • Obwohl es in den eigenen vier Wänden egal ist, in welchem Outfit Sie Sport machen, sollten Sie unbedingt Sportkleidung tragen. Außerdem kann es sehr vorteilhaft sein, sich bestimmte "Trainingszeiten" in der Woche einzuplanen. So bleiben Sie fit und diszipliniert. (Drei bis vier Workouts pro Woche!)
  • Verfolgen Sie Ihre Ziele und schreiben Sie in einem "Fitness-Tagebuch" Ihre Erfolge auf. So können Sie auch beobachten, wie sich das Training lohnt und was Sie in Ihrer Sportroutine ändern sollten.

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Das spricht gegen Sport im Eigenheim

  • Nicht alle Sportarten sind machbar: Cardio-Einheiten oder Übungen mit schweren Gewichten lassen sich Zuhause nur eingeschränkt durchführen. Dafür sollten Sie ein Laufband, Spinningfahrrad oder eine Kraftstation mit Gewichten besitzen, doch in engen Wohnungen ist das meist nicht möglich. Hier hilft nur Joggen im Freien oder eine Outdoor-Station.
  • Eine Frage der Motivation: Wer Zuhause sportelt, kämpft oft mit seinem inneren Schweinehund. Der Netflix-Abend auf der Couch wird dabei viel eher in Betracht gezogen als das Workout auf der Yoga-Matte. Alleine zu trainieren, kann für die meisten Personen ein Problem sein. Oft macht das Workout mit Freunden oder einer Fitness-Gruppe wesentlich mehr Spaß.
  • Falsche Ausführung: Beim Trainieren im Eigenheim steigt auch die Verletzungsgefahr. Besonders Sportanfänger könnten sich schnell Zerrungen oder Verstauchungen ohne professionelle Hilfe zuziehen.

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Trainieren im Fitnessstudio: So funktioniert's!

Falls Sie sich gegen das Home-Workout entscheiden, dann sollten Sie sich überlegen ein Abonnement in einem Fitnesscenter abzuschließen. Doch hier sollten Sie unbedingt beachten, welches Angebot Sie in Anspruch nehmen möchten. Die Preise der jeweilen Muckibuden erstecken sich von monatlichen 20 Euro bis 100 Euro aufwärts.

Stellen Sie sich die Frage: Brauchen Sie eine professionelle Betreuung, einen Wellnessbereich und Gruppenangebote oder reicht Ihnen ein einfaches Gym mit  Sportgeräten? Achtung: Die Laufzeit bei vielen Fitnessstudios umfasst häufig ein bis zwei Jahre.

Das sollten Sie beachten: 

  • Angemessene Sportkleidung und gute Schuhe sind essenziell. Im Gegensatz zum Home-Workout sollten Sie im Sportstudio nicht mit zerrissener oder schmutziger Kleidung antanzen. Investieren Sie in bequeme Shirts und Hosen.
  • Stürzen Sie sich nicht sofort auf Ihr Training. Besprechen Sie mit einem Fitness-Coach Ihre Ziele und erstellen Sie gemeinsam einen Sportplan. Testen Sie alle Geräte aus und lassen Sie sich diese ausführlich erklären, um Fehler zu vermeiden!
  • Im Fitnessstudio sind Sie nicht alleine und die schwitzenden Menschen um Sie herum können definitiv Ihre Lust auf Sport steigern. Vielleicht finden Sie auch neue Freunde im Gym und freuen sich dadurch noch mehr auf die nächste Sport-Session.
  • Apropos nicht alleine sein: Nehmen Sie auf Ihre Fitnesskollegen Rücksicht! Hören Sie keine laute Musik beim Trainieren, besetzen Sie keine Geräte, nur um Selfies zu machen und kommen Sie nicht auf die Idee im Gym zu telefonieren.

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Das spricht gegen das Sportstudio

  • Monatliche Ausgaben: Im Gegensatz zum Home-Workout haben Sie bei einem Abonnement in der Muckibude monatliche Fixkosten. Diese Rechnung muss auch beglichen werden, wenn Sie nicht zum Training erscheinen!
  • Zeitliche Einschränkung: Viele Fitnessstudios haben zwar bis Mitternacht geöffnet, doch die Frage ist eher, wann Sie trainieren gehen sollen: Vor der Arbeit oder danach? Probieren Sie verschiedene Zeiten aus, um herauszufinden, ob Sie ein Morgen- oder Abendsportler sind.
  • Motivation: Auch bei einem Fitness-Abo kann der innere Schweinehund schon mal aufjaulen. Im Gegensatz zum "häuslichen Gym" muss man für dieses Workout-Session seine Sporttasche packen und einen etwas längeren Weg zum Training auf sich nehmen. Das kann helfen: Verabreden Sie sich mit Freunden, um gemeinsam im Gym zu sporteln. So haben Sie auch keine Ausreden mehr, nicht hinzugehen!

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Hauptsache Bewegung!

Egal, wie Sie sich entscheiden: Der Wille zählt! Die Tatsache, dass Sie regelmäßig Sport machen möchten, ist der erste Schritt zu einem gesunden Körperbewusstsein! Hierbei geht es nicht nur darum Gewicht zu verlieren, sondern seinen Körper gesund und vital zu halten. Jeder hat andere Vorlieben, daher lohnt es sich allemal beide Trainingsoptionen auszuprobieren.

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