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Studie: Deshalb wirken sich Computerspiele positiv auf unser Wohlbefinden aus

Lange Zeit war man davon überzeugt, dass Computerspiele unsere Wohlbefinden senken. Eine Studie des "Oxford Internet Institute" bestätigt nun das Gegenteil.

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Studie: Computerspiele für die Psyche
filadendron / iStock

Im Lockdown kann die Freizeit schnell eintönig werden, umso besser, dass Computerspiele etwas Abwechslung in den Alltag bringen. Sind sie sonst eher kontraproduktiv für unsere Psyche, weist eine neue Studie nun das Gegenteil auf. So sind laut dem "Oxford Internet Institute" besonders Menschen, welche in die Computerspielwelt eintauchen tendenziell glücklicher. Lies hier alle Infos zur Studie.

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"Animal Crossing" & "Plants vs Zombies" stärken Psyche

Im Detail spezialisierte sich die Untersuchung auf zwei Videospiele: "Animal Crossing" von "Nintendo" und "Plants vs Zombies" von "EA".

  • Für die Studie des "Oxford Internet Institute" wurden 3.274 Spieler herangezogen, wobei diese über 18 Jahre alt waren.
  • Nintendo und EA stellten anonyme Daten zur Spieldauer, verwendeten Emotionen im Spiel zur Verfügung, während die Spieler selbst in einer Online-Umfrage nach ihrem Wohlbefinden befragt wurden.

Das Ergebnis verblüffte den Studienautor Andrew Przybylski. "Wenn du jeden Tag vier Stunden lang Animal Crossing spielst, jeden einzelnen Tag, wirst du wahrscheinlich sagen, dass du dich wesentlich glücklicher fühlst als jemand, der keine Computerspiele spielt.", so der Professor gegenüber dem britischen Nachrichtensender "BBC".

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Soziale Interaktion mit virtuellen Mitspielern

Von wichtiger Bedeutung sei jedoch die Absicht, warum man zu Computerspielen greift. Pryzbylski vermutet dabei, dass vor allem die sozialen Aspekte der beiden Spiele zu einer positiven Auswirkung auf das Wohlbefinden geführt haben. So können Spieler beispielsweise in "Animal Crossing" und "Plants vs Zombies" virtuell mit anderen Menschen interagieren.

 

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Anders verhält es sich hingegen mit Spielern, die ihrem Alltag entfliehen möchten. Der Studienautor Przybylski wünscht sich, dass es in Zukunft noch mehr Studien zu derartigen Spielen im Verbindung zum Wohlbefinden geben wird,  sodass weitreichende psychologische Schlüsse möglich werden.

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