Schlaf

Überraschende Fakten, warum Schlaf gut für uns ist

Fast nichts fühlt sich herrlicher an, als mal so richtig ausgeschlafen zu sein, oder? Lesen Sie hier 7 Fakten, was ausreichend Schlaf noch mit unserem Körper macht.

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Diese Fakten rund um den Schlaf wussten Sie bestimmt noch nicht!
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Wie wichtig Schlaf für Geist und Körper ist, weiß jeder, der eine anstrengende Nacht hinter sich hat und morgens noch mindestens zehn Mal die Snooze-Taste drücken möchte. Welche Vorteile der gesunde Dämmerzustand etwa auf unsere Gedächtnisleistung, die Lebenserwartung oder das Idealgewicht haben kann, haben wir in den nachfolgenden sieben Punkten zusammengeschrieben.

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Bessere Gedächtnisleistung durch Schlummerpause

Wer lernt, braucht Schlaf, denn im Ruhezustand wird das Gedächtnis gefestigt. Lernen, wiederholen und üben ist zwar immer noch der beste Weg, um das Gelernte im Gedächtnis zu behalten. Mit einer ordentlichen Mütze Schlaf gelingt das Vorhaben am nächsten Tag aber noch besser.

  • Forscher der Harvard University haben außerdem herausgefunden, dass ein Schläfchen die Kreativität fördert.
  • Wer wiederum sportliche Höchstleistungen vollbringen muss, kann mit etwa zehn Stunden Nachtruhe die Ausdauer steigern.

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Beim Schlummern die Lebenserwartung steigern

Zu viel oder zu wenig Nachtruhe verkürzt das Leben. Eine Studie zeigt, dass Menschen, die mehr als sieben Stunden schlafen, ein höheres Sterberisiko aufweisen – genauso wie Menschen, die weniger als fünf Stunden schlafen.

  • Zu viel Schlaf bringt außerdem den Stoffwechsel ins Stocken, was sich wiederum negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Wie so oft gilt also: Die Dosis macht das Gift.

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Schlank im Schlaf

Klingt doch toll! Den einen oder anderen Schokoriegel müssen wir uns leider trotzdem sparen, aber wer früh zu Bett geht, erzielt langfristig positive Effekte auf das Ergebnis der Waage. Das Ergebnis einer Studie der University of Chicago zeigt, dass ausgeschlafene Menschen mehr Fett verlieren, während Unausgeschlafene lediglich mehr an Muskelmasse einbüßen. Außerdem war das Hungergefühl unter den müden Probanden größer.

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Weniger Stress durch Schlaf

Logisch, wer ausgeschlafen ist, kommt mit Stress besser klar. Aber zu viel Schlaf hat den gegenteiligen Effekt. Es kommt eben auf die Dosis an: Nicht weniger als fünf Stunden, aber auch nicht mehr als sieben Stunden haben eine optimale Wirkung auf das Stresslevel. Ein ausgeglichener Schlafrhythmus sorgt auch im Alltag für mehr Ausgeglichenheit und Gelassenheit.

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Schlaf senkt das Unfallrisiko

Wer hätte das gedacht? Schlafmangel ist einer der häufigsten Ursachen für Unfälle im Straßenverkehr. Die Rechnung ist einfach: Wer ausgeschlafen ist, hat eine höhere Reaktionsfähigkeit, ist aufmerksamer und senkt somit das Unfallrisiko. Denken Sie also an Ihre Mitmenschen und gehen Sie früher zu Bett.

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Schlaf wirkt als Stimmungsaufheller

Schlaf und unser seelisches Wohlbefinden gehen Hand in Hand. Schlafmangel kann demnach eine Ursache für Depressionen sein. Dabei hilft es nicht, ein Schlafdefizit, das sich unter der Woche angesammelt hat, am Wochenende ausgleichen zu wollen. Die regelmäßige Balance ist dabei wichtig. Wer ausgeschlafen ist, ist emotional stabiler.

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Ausgeschlafen das Immunsystem stärken

Während der Nachtruhe regeneriert sich der Körper und wir können Energie tanken. Ungestörter Schlaf führt nicht nur zu seelischem Wohlbefinden, sondern hat auch eine positive Wirkung auf unser Immunsystem. Konsequenter Schlafmangel fördert nicht nur psychische, sondern eben auch physische Krankheiten.

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