Du kommst gerade aus Teneriffa, Thailand oder Mexiko zurück. Noch letzte Woche Sonne auf der Haut, Füße im Sand oder im warmen Wasser – und jetzt? BÄM! – Mitten im Februar schlägt der Winter wieder zu. Grau, kalt, ungemütlich. Der Wechsel von warmen Gefilden in die mitteleuropäisch. Winterkälte ist eine kleine Herausforderung für Körper und Geist. Aber keine Panik, mit ein paar Tricks kommst du sanft wieder in den Winteralltag und kannst sogar ein bisschen Urlaubsfeeling mitnehmen.
Beweg dich – schon im Urlaub
Klingt erstmal widersprüchlich, oder? Gerade jetzt würdest du wahrscheinlich am liebsten die letzten Urlaubstage in der Hängematte verbringen. Aber genau zwei Tage vor der Rückreise lohnt es sich, wieder etwas mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen.
Ein Spaziergang am Strand, eine kleine Fahrradtour oder einfach Schwimmen im Pool – alles, was den Kreislauf aktiviert, hilft deinem Körper, sich auf den Temperaturwechsel vorzubereiten. Und es stärkt die Abwehrkräfte, sodass Erkältungen erst gar keine Chance haben.
Außerdem tut Bewegung auch deiner Psyche gut. Sie reduziert Stress und macht es einfacher, mental auf den bevorstehenden Alltag umzuschalten. Und seien wir ehrlich: nach ein paar aktiven Tagen fällt die Rückkehr nach Hause gleich viel leichter.
Check das Wetter zuhause
Es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als aus Shorts direkt in Regen, Sturm oder Schneematsch zu kommen. Bevor du die Heimreise antrittst, lohnt es sich, einen Blick auf die Wettervorhersage zu werfen. So kannst du die passende Kleidung einpacken und bist mental vorbereitet. Vielleicht erwartet dich eine plötzliche Kaltfront – dann weißt du schon vorher, dass die Daunenjacke wieder dringend gebraucht wird.
Und ganz ehrlich: Wer sich bewusst vorbereitet, erlebt weniger Stress.
Warme Kleidung ist ein Muss
Nach Wochen in Shorts, Sommerkleidern oder Bikini wirkt die heimische Wintergarderobe oft erst einmal deprimierend. Aber dein Körper braucht Schutz. Wer direkt im Kalten unterwegs ist, riskiert Erkältung und Unwohlsein. Schichte lieber ein paar dünne Lagen übereinander, das ist flexibler und hält besser warm als nur ein dicker Mantel. Schal, Mütze und Handschuhe dürfen auch nicht fehlen – sie machen oft den Unterschied.
Ein kleiner Trick, um das Herz zu trösten: Hol dir kleine sommerliche Erinnerungen nach Hause. Ein Duftkerze, ein exotisches Gewürz oder einfach die Fotos von der letzten Reise können das Übergangsgefühl erleichtern.
@alexandra.gonova Nothing hits harder than coming back home (to Estonia) after 7 months traveling in the South East Asia 🥲 #traveltiktok #travelblues #travelcreator ♬ Glow Up in God challenge – Naija Liberian 🇳🇬🇱🇷
Schlaf wiederfinden
Urlaub bedeutet meist: später ins Bett, andere Essenszeiten, vielleicht weniger Schlaf. Und plötzlich bist du wieder zuhause und der Körper ist völlig aus dem Rhythmus. Um nicht direkt gestresst in den Alltag zu starten, lohnt es sich, schon vor der Rückkehr sanft den Schlafrhythmus anzupassen.
Vielleicht abends ein bisschen früher ins Bett gehen, morgens ein kurzes Lichtbad im Sonnenlicht nehmen, wenn möglich. Kleine Rituale wie Lesen oder ein warmes Getränk vor dem Schlafengehen helfen, wieder in den gewohnten Modus zu kommen.
Gerade im Winter kann der Mangel an Tageslicht deine innere Uhr durcheinanderbringen.
Ernährung langsam umstellen
Während des Urlaubs genießt man oft exotische Früchte, frische Säfte und leichte Mahlzeiten. Zuhause lockt wieder deftiges Winteressen. Das kann für den Magen ein kleiner Kulturschock sein. Deshalb lohnt es sich, den Körper langsam wieder an die heimische Küche zu gewöhnen.
Viel frisches Obst und Gemüse stärken das Immunsystem, wärmende Suppen oder Eintöpfe bringen innerliche Wärme und Flüssigkeit darf natürlich auch nicht fehlen. Ein warmer Tee tut oft genauso gut wie ein Glas Wasser.
Den Post-Vacation-Blues in Schach halten
Die Rückkehr aus dem Urlaub kann ganz schön melancholisch wirken. Vielleicht bist du müde, fühlst dich ein wenig ausgelaugt oder das Grau draußen wirkt doppelt trist. Das ist völlig normal. Aber es gibt Strategien, die helfen:
Erinnerungen bewusst gestalten kann Wunder wirken. Schau dir deine Urlaubsfotos an, koche ein Lieblingsgericht aus der Ferne oder nutze kleine Souvenirs als tägliche Glücksbringer.
Und plane kleine Highlights im Alltag: ein Saunaabend, ein kurzer Spaziergang im Park oder ein Treffen mit Freunden wirken wie Mini-Urlaube und verlängern das positive Gefühl. Bewegung setzt Endorphine frei, frische Luft tut der Stimmung gut, und soziale Kontakte sorgen dafür, dass du dich verbunden fühlst und nicht im Alltagsgrau versinkst.
Schon das Planen der nächsten Reise kann helfen. Selbst wenn sie noch Monate entfernt ist, bringt die Vorstellung, bald wieder Neues zu entdecken, die Laune nach oben.
@zaidleppelin unpacking the post travel blues #posttravelblues #postvacationblues #contentment ♬ Weird Fishes / Arpeggi – Radiohead
Sanfte Unterstützung aus der Apotheke
Manchmal braucht Körper und Geist ein kleines Extra, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Pflanzliche Wirkstoffe können hier hilfreich sein: Melisse, Baldrian oder Passionsblume wirken entspannend und helfen beim Schlaf. Vitaminpräparate unterstützen das Immunsystem, gerade in dunklen Wintermonaten. Wenn du unsicher bist, hol dir Rat von deinem Apothekenteam – bei ApoLife oder jeder anderen Apotheke gibt es immer gute Tipps für den sanften Übergang.
Mental auf die Rückkehr vorbereiten
Es geht nicht darum, den Urlaub zu vermissen oder in Nostalgie zu versinken, sondern bewusst den Übergang zu gestalten.
Ein paar kleine Tricks: Such dir jeden Tag etwas, das dich freut – der morgendliche Kaffee, ein Spaziergang, Musik, die dich in Urlaubsstimmung bringt. Kleine Rituale helfen, ein Stück Urlaubsgefühl in den Alltag zu retten. Und vor allem: sei geduldig mit deinem Körper. Temperaturwechsel brauchen Zeit, und das ist völlig normal.
Wer sich mental vorbereitet, erlebt weniger Stress und kann den Winter sogar genießen. Denn das Positive vom Urlaub lässt sich verlängern – wenn man bewusst damit umgeht.
Bildquellen
- Zurück aus dem Urlaub: iStockphoto.com/ FG Trade
