Der Thermomix war in meinem Bekanntenkreis schon längst in aller Munde. Überall hörte ich Geschichten von perfekt gegarten Gerichten, schnellen Smoothies, selbstgemachten Teigen und clever organisierten Mahlzeiten. Alle waren begeistert – und ich dachte oft: „Okay, schön für euch, aber brauche ich das wirklich?“.
Ich selbst hatte noch nie damit gekocht und war ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch, ob der “Thermomix wirklich alles macht”. Dann bekam ich die Möglichkeit, ihn für acht Wochen zu testen. Meine Neugier war geweckt, ein bisschen Skepsis blieb – und gleichzeitig war da die Vorfreude, endlich selbst herauszufinden, was hinter dem Hype steckt.
Was der Thermomix wirklich kann – mein erster Eindruck
Bevor ich selbst loslegte, wollte ich verstehen, was der Thermomix überhaupt kann. Der Thermomix TM7 kommt mit allem, was man zum Kochen braucht: Mixtopf, Varoma, Rühraufsatz, Messbecher – alles handlich und intuitiv. Aber es ist nicht nur ein Mixer: Er kann kochen, dämpfen, zerkleinern, mahlen, kneten, emulgieren und sogar fermentieren.
Die Steuerung erfolgt über einen großen Touchscreen, der einem Schritt für Schritt sagt, was zu tun ist. Besonders faszinierend fand ich die App Cookidoo®, die über 100.000 Rezepte bietet – von simplen Alltagsgerichten bis hin zu komplexen Gourmetmenüs. Die Rezepte sind übersichtlich: Schwierigkeitsgrad, Zubereitungszeit, Zutatenliste, Einkaufsliste, sehr ansprechenden Fotos der fertigen Gerichte. (Man bekommt wirklich direkt Hunger, wenn man sich durch die Rezepte klickt!)
Wer also gerne plant, kann sogar Mahlzeiten für mehrere Tage vorausplanen, Rezepte direkt auf den Thermomix synchronisieren und sogar eigene Kreationen teilen.
Meine erste Kocheinheit: Tiroler Knödel mit Speck
Mein erster Versuch war ein Gericht, das ich normalerweise nie zu Hause gemacht hätte: Tiroler Knödel mit Speck. Ich gestehe, ich war skeptisch:
Würde das wirklich funktionieren? Würde das Gerät die Temperatur richtig halten? Würde alles klappen? Glücklicherweise hatte ich Unterstützung von einer Thermomix-Beraterin. Sie erklärte mir Schritt für Schritt, wie das Guided Cooking funktioniert – jede Zutat, jede Temperatur, jede Zeit erschien auf dem Bildschirm. Ich musste eigentlich nur folgen – fast wie ein Koch-Coach direkt in meiner Küche.
Überraschenderweise war es wirklich einfach. Alles klappte reibungslos, die Knödel hatten die perfekte Konsistenz und das gesamte Gericht schmeckte fantastisch. Ein Gericht, das ich sonst vielleicht nie ausprobiert hätte, war jetzt innerhalb von 30 Minuten perfekt zubereitet. Ich war begeistert – und auch ein bisschen stolz auf mich selbst.
Die Cookidoo® App im Alltag – Planung leicht gemacht
Nach dieser ersten Erfahrung wollte ich die App intensiver ausprobieren. Cookidoo® ist nicht nur ein Rezeptportal, sondern ein echtes Planungstool. Mit der App kann ich Mahlzeiten für die Woche planen, Rezeptlisten erstellen und die Einkaufsliste direkt aus der App generieren. So wird das Einkaufen einfacher und stressfreier.
Besonders praktisch: Die Cookidoo® Suche. Damit findet man schnell das gewünschte Rezept, inklusive der sogenannten Kühlschranksuche. Einfach vorhandene Zutaten eingeben, und schon zeigt die App passende Rezepte an. Das hat mir besonders geholfen, wenn ich spontan etwas kochen wollte und nicht alles zu Hause war.
Die App bietet außerdem tausende nationale und internationale Rezepte, saisonale Highlights, Empfehlungen und Videos mit Tipps & Tricks rund um den Thermomix®. Persönliche Rezeptlisten lassen sich super easy erstellen und sind jederzeit griffbereit – egal ob auf dem Thermomix selbst oder eben am Smartphone, wo ich am häufigsten die App nutzte.
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Weltweit über 100.000 Rezepte – da ist für jeden und jede etwas dabei
Die Vielfalt der Rezepte hat mich wirklich beeindruckt. Vegetarisch, vegan, glutenfrei, traditionelle Familiengerichte oder internationale Küche – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die App liefert ständig neue Inspiration durch neue Rezepte, Themenseiten und Artikel. Mit der intelligenten Filtersuche und personalisierten Inhalten findet man garantiert das Lieblingsrezept. Ob Wochenplaner, Rezeptlisten oder eigene Kreationen – alles lässt sich leicht organisieren. Und dank der Sharing created recipes-Funktion kann man eigene Rezepte teilen und die Ideen anderer entdecken.
Die Guided-Cooking-Funktion: Schritt für Schritt zum Erfolg
Besonders hilfreich fand ich die Guided-Cooking-Funktion auf dem TM7 Display. Alle Schritte werden anschaulich gezeigt, Videos unterstützen die Zubereitung und Zeit- sowie Temperatureinstellungen werden automatisch übernommen. Das bedeutet, dass auch ungeübte Köchinnen und Köche Gerichte zaubern können, die sie sonst vielleicht niemals ausprobiert hätten.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Rezepte auf Cookidoo® werden von professionellen Rezeptentwicklerinnen und -entwicklern kreiert und getestet. Sie achten darauf, dass jedes Gericht zu Hause mühelos gelingt und auf den Thermomix® TM7 zugeschnitten ist. Dank dieser Gelinggarantie kann man sich sicher sein, dass das Rezept funktioniert – ein beruhigender Gedanke, besonders für Kochneulinge wie mich.
Kritik: Reinigung und kleine Stolpersteine
So beeindruckend der Thermomix auch ist, ein paar Punkte sind mir im Alltag aufgefallen, die nicht ganz optimal sind. Zuerst einmal die Reinigung: Man denkt vielleicht, Mixtopf, Varoma und Aufsätze lassen sich fix reinigen – stimmt grundsätzlich. Aber besonders der Rühraufsatz und die Klingen im Mixtopf können sich bei klebrigen Speisen wie Kartoffelteig oder Sahnesaucen etwas hartnäckig zeigen. Ein Geschirrspüler-Durchlauf reicht oft, aber manchmal musste ich von Hand nachhelfen, um wirklich alles sauber zu bekommen.
Auch wenn Guided Cooking vieles erleichtert, merkt man bei komplexen Rezepten oder größeren Portionen, dass man noch etwas Erfahrung braucht. Die Schritte sind präzise, aber beim ersten Mal muss man wirklich genau folgen. Wer extrem kreativ kocht, kann sich anfangs eingeschränkt fühlen, weil manche Rezepte genaue Mengen oder frische Zutaten voraussetzen.
Dennoch überwiegen für mich die Vorteile deutlich: einfache Handhabung, inspirierende Rezepte, Planungshilfen und der Spaß am Kochen. Die kleinen Punkte bei Reinigung oder genauen Mengenangaben sind einfach Dinge, die man einplanen muss.
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Persönliche Highlights nach 8 Wochen
Nach acht Wochen Nutzung fällt mein Fazit eindeutig positiv aus. Der Thermomix ist nicht nur ein Gerät, sondern ein echter Helfer im Alltag. Ich habe Gerichte ausprobiert, die ich sonst nie gekocht hätte und war oft überrascht, wie gut alles gelungen ist. Die Kombination aus präziser Hardware und inspirierender App ist für mich unschlagbar.
Ein Beispiel: Ich habe einmal spontan einen Brotteig angesetzt, der sonst Stunden Arbeit bedeutet hätte. Dank Thermomix war er in wenigen Minuten vorbereitet, die Guided-Cooking-Funktion hat die perfekte Konsistenz garantiert und das Ergebnis war ein knuspriges, fluffiges Brot, das meine Freunde begeistert hat.
Auch die Bowlen für Parties waren in Sekunden fertig und die selbstgemachten Aufstriche für einen Brunch wurden von allen Gästen gelobt. Solche Momente machen den Alltag in der Küche wirklich leichter – und viel unterhaltsamer.
Worin ich wirklich gut geworden bin, ist das Kochen vom Risotto – das habe ich mich vor dem Thermomix zwar getraut, aber immer mit viel Danebenstehen in Erinnerung gehabt. Durch die Guided-Cooking-Funktion und die automatische Temperatur- sowie Zeitsteuerung im Thermomix konnte ich das Risotto plötzlich ganz entspannt zubereiten, ohne ständig rühren oder Angst haben zu müssen, dass etwas anbrennt. Das Ergebnis war jedes Mal wunderbar cremig, auf den Punkt gegart und geschmacklich richtig intensiv – und ich hatte nebenbei sogar Zeit, den Tisch zu decken, einen Salat vorzubereiten und zu Telefonieren.
Mein ehrlicher Selbsttest
Zu Beginn war ich skeptisch, aber nach acht Wochen hat sich mein Bild komplett geändert. Der Thermomix ist ein durchdachtes System, das Kochen erleichtert, die Kreativität fördert und den Alltag organisiert. Selbst anspruchsvolle Rezepte gelingen, die App liefert endlose Inspiration, und die Planung von Mahlzeiten wird zum Kinderspiel.
Mein Tipp: Wer neugierig ist, sollte sich nicht abschrecken lassen. Mit etwas Übung, der Unterstützung einer Beraterin und der Guided-Cooking-Funktion findet man schnell seinen Rhythmus, probiert neue Rezepte aus und entwickelt seine persönlichen Favoriten. Die kleinen Kritikpunkte wie Reinigung oder genaue Mengenangaben nehmen der Freude am Kochen keinen Abbruch. Für mich hat sich der Test definitiv gelohnt – und ich koche jetzt viel bewusster und kreativer als zuvor.
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Bildquellen
- Thermomix® TM7: © VORWERK
