ApothekeApothekeWenn die Semesterferien oder der lang ersehnte Winterurlaub näher rücken, zieht es viele Richtung Piste, Loipe oder Winterwanderweg. An alles ist gedacht – Skibrille, Helm, Handschuhe, Funktionswäsche, vielleicht sogar der Lieblingspullover für die Hütte. Doch eine Sache wird beim Packen oft unterschätzt oder schlicht vergessen: die Ski-Apotheke. Kalte Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung, ungewohnte körperliche Belastung und lange Tage an der frischen Luft fordern den Körper heraus. Wer vorbereitet ist, kann kleine Probleme selbst lösen – und muss im Ernstfall nicht erst die nächste Apotheke im Tal suchen.
Warum du unbedingt eine Ski-Apotheke brauchst
Ein Skiurlaub ist kein Strandurlaub. Der Körper arbeitet auf Hochtouren, Muskeln und Gelenke leisten ungewohnte Arbeit, die Haut ist extremen Bedingungen ausgesetzt, und kleine Stürze oder Blessuren gehören fast schon dazu. Dazu kommen Temperaturschwankungen, trockene Heizungsluft und oft auch wenig Schlaf.
Eine gut zusammengestellte Ski-Apotheke ist daher keine übervorsichtige Maßnahme, sondern eine Art persönliche Versicherung. Idealerweise bleibt sie die ganze Woche ungenutzt im Koffer. Doch wenn man sie braucht, ist man sehr froh, vorbereitet zu sein – sei es bei einem Sonnenbrand, aufgesprungenen Lippen, Muskelkater oder einer Erkältung. Was gehört also in so eine Reiseapotheke hinein?
1. Sonnencreme
Was im Sommer selbstverständlich ist, wird im Winter erstaunlich oft ignoriert: Sonnenschutz. Dabei ist die UV-Strahlung im Gebirge besonders intensiv. Mit jedem Höhenmeter nimmt sie zu, und der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen zusätzlich. Das Ergebnis: Ein Sonnenbrand im Gesicht – mitten im Winter.
Besonders betroffen sind Nase, Wangen, Stirn und Kinn. Auch die Pausen auf der Skihütte sind kritisch, denn hier wird der Helm abgenommen, die Sonne scheint ungehindert, und man vergisst schnell, wie lange man bereits draußen war.
Eine gute Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor gehört daher unbedingt in die Ski-Apotheke. Sie sollte speziell für empfindliche Haut geeignet sein und auch bei Kälte gut einziehen.
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2. Lippenschutz
Kaum ein Körperteil leidet im Winterurlaub so sehr wie die Lippen. Kälte, trockene Luft, Fahrtwind und häufiges Anfeuchten setzen ihnen stark zu. Rissige, spröde oder sogar schmerzhafte Lippen sind oft die Folge – und können den Urlaubsspaß empfindlich trüben.
Ein pflegender Lippenschutz mit rückfettenden Inhaltsstoffen gehört deshalb unbedingt in jede Ski-Apotheke. Idealerweise ist er griffbereit in der Jackentasche, denn Lippenpflege sollte mehrmals täglich aufgetragen werden – nicht erst, wenn es schon schmerzt.
3. Salben für Muskeln und Gelenke
Ein ganzer Tag auf der Piste ist Sport – und zwar anstrengender Sport. Auch wenn man regelmäßig aktiv ist, werden beim Skifahren Muskelgruppen beansprucht, die im Alltag selten gefordert werden. Muskelkater ist daher fast schon vorprogrammiert, besonders zu Beginn des Urlaubs.
Hinzu kommen kleinere Stürze, Überlastungen oder Verspannungen. Après-Ski in der Sauna oder im Whirlpool ist zwar angenehm, ersetzt aber keine gezielte Pflege der beanspruchten Körperteile.
Zur Ski-Apotheke gehören daher auch Salben oder Gele für Muskeln und Gelenke, kühlend oder wärmend – je nach Bedarf. Sie können helfen, die Regeneration zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass man am nächsten Tag wieder schmerzfrei in die Skischuhe steigt.
4. Kälteschutz für empfindliche Haut
Nicht jede Haut kommt mit Minusgraden gleich gut zurecht. Besonders exponierte Stellen wie Wangen, Nase oder Hände reagieren empfindlich auf Kälte und Wind. Hier können spezielle Kälteschutzcremen helfen, die Hautbarriere zu stärken und vor Austrocknung oder Kälteschäden zu schützen.
Diese Cremes sind meist fettreicher als normale Pflegeprodukte und bilden einen schützenden Film auf der Haut, ohne die Poren zu verstopfen. Sie sind vor allem für Kinder, Menschen mit empfindlicher Haut oder bei extremen Wetterbedingungen sinnvoll.
@natalie_oneillll Had a great day skiing yesterday then lost all confidence in myself today 😅 better luck tomorrow. Skiing skincare routine which is super similar to UK skincare except added hydration on my nose and lips ⛷ #grwmskiing #grwmskincare #skiingtiktok #skiingoutfit #skiingoutfitideas #skiingskincare #courchevel #dryskincareroutine #dryskincareproducts #dryskinremedies ♬ original sound – Natalie O’Neill
5. Pflaster & Verbandsmaterial
Auch bei größter Vorsicht lassen sich kleinere Verletzungen nicht immer vermeiden. Ein Schnitt beim Kantenkontakt, eine aufgescheuerte Stelle durch neue Skischuhe oder eine Schramme nach einem Sturz – nichts Dramatisches, aber unangenehm, wenn man nichts zur Hand hat.
Pflaster in verschiedenen Größen, etwas Verbandsmaterial und eine kleine Schere gehören daher zur Grundausstattung jeder Ski-Apotheke. So lassen sich kleine Wunden sofort versorgen, und man kann den Urlaub ohne Einschränkungen fortsetzen.
6. Mittel gegen Erkältungsbeschwerden
So schön die kalte Bergluft auch ist – sie kann den Körper fordern. Wer nach dem Skifahren verschwitzt im Kalten steht, zu wenig trinkt oder abends lange feiert, riskiert eine Erkältung. Schnupfen, Halsschmerzen oder leichtes Fieber sind im Urlaub besonders lästig.
Zur Ski-Apotheke gehören daher auch persönliche Medikamente sowie bewährte Mittel gegen Erkältungsbeschwerden. Ein Fieberthermometer mitzunehmen ist ebenfalls sinnvoll – schon allein deshalb, weil man eines ungern im Hotel ausborgen möchte.
7. Die persönlichen Essentials
Neben der allgemeinen Grundausstattung darf eines nicht fehlen: individuell benötigte Medikamente. Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte ausreichend Vorrat für die gesamte Urlaubsdauer – plus Reserve – einpacken. Auch Allergiemittel, Asthmasprays oder spezielle Salben gehören selbstverständlich in die Ski-Apotheke.
Ebenso wichtig: die E-Cards aller Mitreisenden. Auch wenn man hofft, sie nicht zu brauchen, sollte man sie griffbereit haben – für den Fall der Fälle.
Beratung vom Profi
Welche Produkte sinnvoll sind und worauf man achten sollte, hängt stark von den persönlichen Bedürfnissen ab. Alter, Hauttyp, sportliche Ambitionen und individuelle Vorerkrankungen spielen eine Rolle. Genau hier kommt die Apotheke ins Spiel.
Mag. Martin R. Geisler, Generalsekretär der ApoLife Apothekengruppe, bringt es auf den Punkt: „Eine kleine, feine Ski-Apotheke ist wie eine Versicherung: Idealerweise benötigt man sie nicht. Aber wenn man sie doch braucht, ist man froh, vorbereitet zu sein.“
Die ApoLife Apotheken stehen mit Beratung und Tipps zur Seite – egal, ob man auf der Piste, auf der Loipe oder bei einer Schneeschuhwanderung unterwegs ist. So startet man gut vorbereitet in den Winterurlaub und kann sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Spaß, Erholung und unvergessliche Tage im Schnee.
Bildquellen
- Ski-Apotheke: iStockphoto.com/ plprod
