Trendgetränk Ube-Latte: Ist es gesünder als Matcha Latte?

Der Ube-Latte ist plötzlich überall – von stylischen Cafés bis zu Instagram-Feeds. Gleichzeitig bleibt der Matcha Latte ein Dauerbrenner unter den Gesundheitsgetränken. Beide Drinks versprechen nicht nur besonderen Geschmack, sondern auch echte Benefits für Körper und Geist.

Doch welcher Latte ist wirklich gesünder – und welcher passt besser zu deinem Lifestyle?

Ube-Latte: Der violette Trendsetter

Der Ube-Latte ist vor allem eines: ein visueller Hingucker. Sein intensives Violett macht ihn zum perfekten Social-Media-Drink und hat ihm in kürzester Zeit Kultstatus verliehen.

Ube, eine violette Yamswurzel aus den Philippinen, wird dort traditionell in Desserts verwendet. In Latte-Form trifft sie auf Milch – oft kombiniert mit Vanille, Kokos oder Süße. Das Ergebnis: ein cremiger, leicht nussiger Drink mit angenehm süßem Geschmack.

Gerade diese Süße macht den Ube-Latte so zugänglich. Anders als viele „gesunde“ Getränke schmeckt er nicht streng oder gewöhnungsbedürftig, sondern eher wie ein Dessert im Becher.

Doch genau hier liegt auch die Herausforderung: Viele Varianten enthalten viel Zucker – und damit stellt sich schnell die Frage, ob der Hype wirklich gerechtfertigt ist oder ob es sich eher um einen Genussdrink handelt.

Antioxidantien: Die inneren Werte von Ube

Hinter der auffälligen Farbe steckt tatsächlich mehr als nur Optik. Ube enthält sogenannte Anthocyane – das sind antioxidative Pflanzenstoffe, die auch in Beeren vorkommen. Sie können dabei helfen, Zellschäden zu reduzieren und den Körper langfristig zu schützen. Auch unterstützen Anthocyane das Immunsystem und auch die Haut kann bei häufigem Konsum davon profitieren.

Zusätzlich liefert Ube Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind, sowie Vitamin C und verschiedene B-Vitamine.

Allerdings kommt es stark auf die Zubereitung an. Viele Cafés verwenden gezuckerte Ube-Paste oder Sirup – kombiniert mit gesüßter Milch entsteht so schnell eine Kalorienbombe.

Wer Ube wirklich gesund genießen möchte, sollte auf ungesüßte Varianten setzen. Dann kann der Drink durchaus ein spannender Bestandteil eines modernen Ernährungstrends sein.

@jolie_magazin Matcha bekommt Konkurrenz: Der Ube Latte erobert gerade die Coffee-Spots weltweit. 💜 Werdet ihr das lilafarbene Trend-Getränk probieren? 👀 (📸: iStock) #jolie #joliemagazin #ubelatte #ube #trend ♬ VISITING – finetune

Matcha Latte: Der grüne Klassiker

Im Gegensatz zum neuen Ube-Hype ist der Matcha Latte längst etabliert. Matcha stammt aus Japan und wird dort seit Jahrhunderten in der traditionellen Teezeremonie verwendet.

Das Besondere: Beim Matcha wird das gesamte Teeblatt konsumiert – fein gemahlen als Pulver. Dadurch enthält er besonders viele Nährstoffe.

Geschmacklich ist Matcha deutlich intensiver als Ube. Er hat eine leicht herbe, grasige Note, die nicht sofort jeden überzeugt – aber genau das macht ihn für viele so authentisch.

Ein weiterer Pluspunkt: Matcha enthält Koffein, wirkt aber durch die Kombination mit L-Theanin deutlich sanfter als Kaffee. Die Energie hält länger an und fühlt sich stabiler an.

Warum Matcha als Superdrink gilt

Matcha ist reich an Antioxidantien, insbesondere an Catechinen. Diese können entzündungshemmend wirken und werden mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht.

Zudem kann Matcha den Stoffwechsel leicht anregen und wird oft im beim Abnehmen als Support getrunken. Ein großer Vorteil: In vielen gesundheitsbewussten Cafés wird Matcha Latte deutlich weniger gesüßt als andere Trendgetränke.

Das bedeutet: Selbst mit Milch bleibt er oft näher an einem „funktionalen Getränk“ als an einem Dessert. Wer also gezielt Energie, Fokus und gesundheitliche Benefits sucht, findet im Matcha Latte eine sehr gute Option.

@lea.martine foodtrends part 3: ube 💜🟣 schon mal probiert (??) super den trend vor allem in japan & sehr wahrscheinlich bald auch bei uns. #trends #food #ube #foodtrends ♬ original sound – Lea-Martine

Fazit: Trend vs. Funktion

Am Ende kommt es darauf an, was du suchst. Der Matcha Latte überzeugt vor allem durch seine Funktion: mehr Fokus, nachhaltige Energie und eine hohe Dichte an Antioxidantien. Der Ube-Latte hingegen punktet mit Genuss, Ästhetik und einem sanften Einstieg in die Welt der Trendgetränke.

Gesünder ist in den meisten Fällen der Matcha Latte – vor allem, wenn beide Drinks klassisch zubereitet werden. Doch: Ein bewusst zubereiteter Ube-Latte kann ebenfalls Teil eines gesunden Lifestyles sein.

Die beste Entscheidung ist also keine Entweder-oder-Frage, sondern eine Frage der Balance. Mal funktional, mal genussvoll – genau so sieht moderner Health-Style heute aus.

@tala.ube On ne s’en lasse jamais 💜 #pourtoi #ube #latte #healthy #naturel ♬ original sound – lyricsfever26

Bildquellen

  • Urea Latte als Trendgeränk: ROHE Creative Studio/ iStockphoto.com

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