Smart Body Scales verändern grundlegend, wie wir unseren Körper wahrnehmen und verstehen. Während klassische Waagen angeben, wie viel wir wiegen, liefern intelligente Körperanalyse-Waagen tiefgehende Einsichten in die Zusammensetzung unseres Körpers – Fett, Muskeln, Wasser, Stoffwechselraten und sogar biologische Altersschätzungen.
In einer Zeit, in der Gesundheitsbewusstsein und datenbasiertes Self-Tracking immer mehr an Bedeutung gewinnen, wird die einzelne Zahl auf der Waage als Kennwert schlicht nicht mehr gerecht.
Wir haben mit Oliver Carl Erik Kremer, Managing Director von Sensolite, gesprochen, um herauszufinden, weshalb die Smart Body Scale so viel mehr kann als eine normale Waage – und wie sie unseren Blick auf unseren Körper verändert.
Smart Body Scales: Warum das reine Körpergewicht heute nicht mehr genügt
Wer kennt das nicht: Man steigt regelmäßig auf die Waage, schaut auf die Zahl und hofft auf Fortschritt. Doch oft bleiben die Ergebnisse verwirrend oder stagnierend, selbst wenn man aktiv trainiert oder seine Ernährung umgestellt hat. Der Grund ist einfach: Eine klassische Waage zeigt nur eine Zahl – sie sagt nichts darüber, was diese Zahl eigentlich bedeutet. Kremer erklärt:
„Das Körpergewicht allein sagt wenig über die tatsächliche körperliche Verfassung aus. Zwei Menschen mit gleichem Gewicht können sich stark in Fettanteil, Muskelmasse oder Wasserhaushalt unterscheiden. Für Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden braucht es daher deutlich mehr Kontext als nur eine Zahl.“
Ein Beispiel: Eine Person mit viel Muskelmasse und wenig Fett kann bei 75 kg perfekt fit sein, während eine andere bei derselben Zahl einen hohen Körperfettanteil besitzt – obwohl beide das gleiche Gewicht haben. Ohne weitere Information ist eine Aussage über Gesundheit schlicht unmöglich.
Wissenschaft bestätigt den Wert von Tracking
Der Wert regelmäßiger Messungen geht über bloßes Ablesen hinaus: In einer Studie des Journal of Obesity & Metabolic Syndrome aus dem Jahr 2023 mit 1.247 Teilnehmern zeigte sich, dass Menschen, die täglich ihre Körperwerte protokollierten, deutlich bessere Ergebnisse erzielten als Kontrollgruppen:
- 78 % mehr Gewichtsverlust bei täglichem Tracking
- Sechsmal höhere Wahrscheinlichkeit, gesetzte Ziele langfristig zu halten
- Sichtbare Veränderungen im Durchschnitt bereits nach 12 Wochen
Die Studie unterstreicht, was viele Gesundheits-Coach-Programme längst propagieren: Selbstmonitoring ist einer der stärksten Prädiktoren für nachhaltigen Erfolg bei Gewichtskontrolle und körperlicher Veränderung.
Die SensoBody Smart Body Scale – Hightech für deinen Alltag
Wenn eine Waage nicht mehr nur messen, sondern verstehen soll, braucht es Technologie, die über reine Gewichtsmessung hinausgeht – und genau das bietet die SensoBody Smart Body Scale (kurz SBS) von Sensolite:
„Die SBS ist eine intelligente Körperanalysewaage. Neben dem Gewicht erfasst sie mithilfe bioelektrischer Impedanzanalyse unter anderem Körperfett, Muskelmasse, Körperwasser, viszerales Fett, Knochenmasse und den Grundumsatz. Die Messung erfolgt schnell, kontaktlos und wird automatisch in der App dokumentiert“
Die SensoBody kombiniert modernes Design mit hochentwickelter Messtechnik: ein robustes Gehäuse aus gehärtetem Glas, hochwertige Sensoren und mitten drin ein System, das mehr als vierzig biometrische Werte in Echtzeit erfasst und automatisch mit einer App synchronisiert.
Im Alltag bedeutet das:
- kein manuelles Ablesen mehr
- automatische Trendanalyse
- personalisierte Empfehlungen direkt in der App
- bis zu 8 individuelle Profile für Familien oder Trainingsgruppen
Welche Körperwerte wirklich zählen
„Besonders relevant sind Körperfettanteil, Muskelmasse und viszerales Fett. Diese Werte reagieren oft schneller auf Veränderungen als das Gewicht und motivieren, weil Fortschritte sichtbar werden – selbst wenn sich das Körpergewicht kaum verändert“, sagt Oliver Kremer.
Einige Beispiele für relevante Messwerte:
- Körperfettanteil – gibt Aufschluss über Fettpolster, die gesundheitlich relevant sind
- Muskelmasse – entscheidend für Stoffwechsel und körperliche Leistungsfähigkeit
- Viszerales Fett – ein Risikofaktor für Stoffwechselstörungen
- Körperwasser- und Hydration – wichtig für Zellfunktionen und Stoffwechsel
- Knochenmasse & Grundumsatz – Basiswissen für Trainings- und Ernährungskonzepte
Wenn du dein Training planst, deine Ernährung optimieren willst oder einfach ein besseres Körpergefühl entwickeln möchtest – diese Werte sind weit aussagekräftiger als das rohe Gewicht allein.
BIA-Technologie & Handsensoren: So funktioniert die Technik
„Unsere smarte Körperanalysewaage bietet anpassbare Lichtprotokolle für individuelle Bedürfnisse, die maßgeschneiderte Therapiesitzungen und optimale Ergebnisse ermöglichen“ ,so Kremer.
Technologisch nutzt die SensoBody zwei Kernsysteme:
Bioimpedanzanalyse (BIA): Ein schwacher, sicherer Strom fließt durch Hand- und Fußsensoren, misst Widerstände und berechnet Körperzusammensetzung.
Lichtprotokolle & Multi-Wellenlängen-System: Optimierte Lichtverteilung und kalibrierte Wellenlängen unterstützen zelluläre Prozesse und erhöhen die Präzision der Analyse.
„Die BIA ist das Herzstück der Analyse und ermöglicht eine schnelle, nicht-invasive Schätzung der Körperzusammensetzung“, erklärt Kremer. „Grenzen bestehen bei extremen Körperformen, starker Dehydrierung oder kurzfristigen Schwankungen – deshalb sind Trends wichtiger als Einzelwerte.“
Besonders: Die Handsensoren ermöglichen eine segmentale Messung über Ober- und Unterkörper. Dadurch werden die Werte deutlich präziser, da Strompfade mehrere Körperbereiche abdecken.
Motivation durch Visualisierung
Die SensoBody-App verwandelt Daten in Motivation. Oliver Kremer erklärt:
„Die App visualisiert alle Messwerte in klaren Diagrammen, zeigt Trends über Wochen und Monate und setzt sie in Relation zueinander. So erkennen Nutzer nicht nur Momentaufnahmen, sondern echte Entwicklungen.“
Vorteile für Nutzer:innen sind:
- Grafische Trends über Wochen & Monate
- Vergleich mit persönlichen Zielwerten
- Fortschrittsanzeigen nach Parametern (Fett, Muskeln, Wasser)
- Motivation auch bei stagnierendem Gewicht
Selbsttest: Wie es sich anfühlt, die Smart Body Scale zu nutzen
Der Selbsttest zeigt eindrucksvoll, wie die SensoBody im Alltag funktioniert. Laut Oliver Carl Erik Kremer ist es beeindruckend, wie viele Informationen in nur wenigen Sekunden sichtbar werden – und wie motivierend es sein kann, gezielt an seiner Muskelmasse und Fitness zu arbeiten.
Schritt für Schritt: So funktioniert der Selbsttest
App installieren
Lade die passende SensoBody-App herunter und lege dein persönliches Profil an. Hier werden später alle Messungen synchronisiert, sodass du deine Fortschritte über Wochen und Monate verfolgen kannst.
Barfuß auf die Waage treten
Stelle dich barfuß auf die Waage. Nur mit direktem Kontakt zu den Sensoren können die Messwerte präzise erfasst werden.
Hände auf die Sensoren legen
Strecke die Hände nach vorne und lege sie auf die integrierten Sensoren. So fließt der Messstrom über Ober- und Unterkörper, wodurch die Analyse deutlich genauer wird.
Kurz warten
Die Waage analysiert in wenigen Sekunden mehrere Parameter gleichzeitig. Während du wartest, werden die Daten in Echtzeit verarbeitet und automatisch an die App übertragen.
Das Ergebnis: Ein vollständiges Bild deines Körpers
Nach wenigen Momenten zeigt die App eine Fülle an Informationen, die weit über das reine Gewicht hinausgehen:
Gewicht einzelner Körperpartien – erkennt Unterschiede zwischen Ober- und Unterkörper
Körperfettanteil – zeigt, wie viel Fett der Körper enthält
Muskelmasse – besonders motivierend für alle, die gezielt Muskeln aufbauen wollen
Viszerales Fett – gibt Einblick in die gesundheitskritischen Fettpolster
Wasserhaushalt – zeigt Hydration und Flüssigkeitsverteilung
Knochenmasse – wichtige Orientierung für Fitness und Training
Grundumsatz – Basis für Ernährung und Kalorienplanung
Weitere detaillierte Biomarker – alles übersichtlich visualisiert
Die Kombination aus detaillierten Messwerten, anschaulichen Diagrammen und Trendanalysen macht den Selbsttest besonders motivierend. Wer regelmäßig misst, kann Veränderungen in der Muskelmasse, im Fettanteil und in der Gesamtfitness beobachten – Fortschritte werden sichtbar, auch wenn sich das Gewicht auf der klassischen Waage kaum verändert.
Gesundheitstrends frühzeitig erkennen: Für wen die Smart Body Scale geeignet ist
„Regelmäßige Messungen machen schleichende Veränderungen sichtbar – etwa einen steigenden Fettanteil, sinkende Muskelmasse oder Veränderungen im Wasserhaushalt. Das kann frühzeitig Hinweise liefern, um gegenzusteuern“, erklärt Oliver Carl Erik Kremer.
Besonders wichtig: Viszerales Fett. Die SensoBody macht diese Risikowerte sichtbar, bevor sie klinisch relevant werden, sodass Nutzer früh Anpassungen bei Ernährung oder Training vornehmen können.
„Ideal ist die SBS für gesundheitsbewusste Menschen, Fitness-Einsteiger, ambitionierte Hobbysportler und alle, die ihren Lebensstil besser verstehen möchten. Weniger geeignet ist sie für Menschen mit implantierten medizinischen Geräten oder für rein klinische Diagnosen“, erklärt Oliver Kremer.
Zielgruppen: Fitness-Einsteiger, Hobbysportler, Familien, gesundheitsbewusste Nutzer
Einschränkungen: Personen mit implantierten medizinischen Geräten, klinische Diagnosen, Menschen über 180 Kilogramm.
Die Zukunft der Körperanalyse
Die Waage ist auf langfristige Nutzung ausgelegt: robust, energieeffizient und alltagstauglich. Sie soll nicht nur messen, sondern langfristig motivieren, informieren und helfen, persönliche Gesundheitsziele zu erreichen.
Eine Smart Body Scale wie die SensoBody ist kein Luxusgerät. Sie liefert nicht nur Zahlen, sondern Werte, Trends und Kontext. Sie macht sichtbar, was bisher verborgen war. Und sie verwandelt Daten in reale Motivation.
„Am Ende geht es nicht nur um eine bessere Zahl auf der Waage – sondern um ein besseres Verständnis deines Körpers, deiner Gesundheit und deiner Entwicklung“, sagt Oliver Carl Erik Kremer und gibt einen Einblick in die Zukunft:
„Geplant sind erweiterte Trendanalysen, noch individuellere Nutzerprofile sowie eine stärkere Verknüpfung von Messdaten mit Alltags- und Bewegungsinformationen – immer mit dem Ziel, Gesundheit verständlich und motivierend darzustellen“.
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Bildquellen
- : :miniseries/ istockphoto.com
