Entspannung

Schnell entspannen: So funktioniert Jin Shin Jyutsu

Kennen Sie schon Jin Shin Jyutsu? Wir stellen diese unaussprechliche Behandlungsmethode aus Japan vor und zeigen, wie einfach es geht.

  • Drucken
Kennen Sie schon Jin Shin Jyutsu?
dogayusufdokdok / iStock

Sie könnten mal wieder etwas Entspannung gebrauchen, aber die Aussicht auf eine Auszeit ist noch in weiter Ferne? Kein Problem, denn mit der Entspannungstechnik Jin Shin Jyutsu können Sie innerhalb weniger Minuten loslassen – und Sie brauchend dafür nur Ihre Finger.

Das Beste daran: Man braucht nichts dazu, um Jin Shin Jyutsu anzuwenden und man kann es sogar jederzeit und überall tun, in der U-Bahn, nebenbei beim Warten an der Supermarktkasse oder im Büro.

Mehr dazu: Feng Fu Punkt: Entspannen mit TCM

Was ist Jin Shin Jyutsu?

Jin Shin Jyutsu (sprich: Dschin Schin Dschutsu) ist eine traditionsreiche Behandlungsmethode aus Japan, die zur Harmonisierung und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen kann. Dabei fließen Elemente aus Kenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin, Akupressur und Akupunktur mit ein.

Richtiges atmen, Finger und Zehen spielen dabei eine zentrale Rolle, von ihnen gehen 26 Energieströme aus, die mit dem gesamten Körper in Verbindung stehen. Durch Berührung und Druck werden die Energieströme aktiviert und setzen so die körpereigenen Selbstheilungsprozesse in Gang. In Folge stehen Körper, Seele und Geist im Einklang.

Ganz simpel können wir die Methode an unseren Fingern anwenden. So weit, so gut. Und wie funktioniert das nun?

Mehr dazu: Schön & jung dank Massage und Akupressur

Entspannen in 5 Minuten:

  • Daumen: Der Daumen ist für den Magen-Darm-Trakt zuständig. Leidet man also öfters mal an Bauchschmerzen, kann ein Reiben und Drücken des Daumens helfen. Das gilt im Übrigen auch für Sorgen und Belastungen, die "auf den Magen drücken".
  • Zeigefinger: Der Zeigefinger ist mit unserem Angstzentrum verbunden. In dem wir mit der einen Hand den Zeigefinger der anderen Hand fest umschließen, werden Ängste gelockert, Unsicherheiten verschwinden, wir werden mutig. Auch praktisch: Der Zeigefinger ist auch für Niere und Blase zuständig – müssen wir also schon dringend auf die Toilette, kann das Drücken des Zeigefingers helfen.
  • Mittelfinger: Man spuckt sprichwörtlich Gift und Galle vor Ärger und man hat schlechte Laune, weil einem die Laus über die Leber gelaufen ist. Für Wut, Aggression, Galle und Leber ist der Mittelfinger – Stinkefinger! – zuständig. Wer mal Dampf ablassen muss, dem kann das feste Drücken und Kneten des Mittelfingers dabei helfen.
  • Ringfinger: Der Ringfinger ist für unser Seelenleben verantwortlich. Der Schlüssel zur Traurigkeit, Trauer und der sogenannte Weltschmerz, aber auch die Lunge und das richtige, gesunde Atmen befinden sich in unserem Ringfinger. Festhalten und tief einatmen hebt die Laune wieder.
  • Kleiner Finger: Der kleine Finger ist für unsere Herzgegend und für Herzensangelegenheiten zuständig. All das Positive im Leben rückt mit dem Drücken des kleinen Fingers wieder in den Vordergrund. Die Freude wird größer, Belastungen wie etwa hohe Anforderungen und Ansprüche verblassen.

Mehr dazu:  Kurz-Meditation fürs Büro

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.