Entspannung

10 wärmende Tipps gegen kalte Füße

Fühlen sich deine Füße oft wie festgefrorene Eiszapfen an? Diese 10 Tipps gegen kalte Füße sind dann genau richtig für dich!

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10 Tipps gegen kalte Füße
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Kalte Füße sind ein echter Stimmungskiller. Wenn die Zehen zu Eiszapfen werden wünscht man sich unter die Kuscheldecke mit einer Tasse Tee vor den knisternden Kamin. Leider sieht die Realität anders aus: Wir müssen frühmorgens raus und in der Eiseskälte in die Arbeit stapfen oder am Wochenende den Kindern beim Rundendrehen am Eislaufplatz zusehen. Und wir frieren – vor allem  an den Füßen. Mit diesen 10 Tipps gegen kalte Füße sagst du den Eiszehen den Kampf an!

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Warum werden Füße so schnell kalt?

Kalte Füße können verschiedene Ursachen haben. Meistens ist die Kälte von außen schuld. Wenn du aber auch im Sommer darunter leiden, solltest du einen Arzt aufsuchen um auszuschließen, dass dahinter eine ernsthafte Erkrankung, wie beispielsweise eine chronische Durchblutungsstörung, steckt.  Wenn du dich an kalten Wintertagen draußen aufhältst, versucht der Körper, alle wichtigen Organe vor der Kälte zu schützen.

  • Damit also Gehirn, Herz, Lunge und alle weiteren Organe tadellos funktionieren können, wird Füßen und Händen die Wärme entzogen und umverteilt.
  • Bei diesen Wärmeregulierungsmaßnahmen werden die Gefäße verengt und so der Transport von warmem Blut in Richtung der Hände und Füße gedrosselt. Finger und Zehen kühlen aus.

Um das zu vermeiden sind dicke Socken und Handschuhe im Winter Pflicht. Übrigens: Frauen leiden wirklich häufiger an kalten Füßen als Männer.

Mehr dazu: Warum ist mir ständig kalt?

Kalten Füßen vorbeugen

Mit der richtigen Kleidung, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Wasser oder Tee und einer gesunden Ernährung mit frischem Obst und Gemüse kannst duden kalten Füßen vorbeugen. Außerdem solltest du auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Was du sonst noch tun können, haben wir hier zusammengefasst.

  • Warme Socken: Trage warme Wollsocken mit lockerem Bündchen, damit das Blut ungehindert in die Füße gelangen kann. Im Warmen solltest du die Schuhe möglichst ausziehen.
  • Keine engen Schuhe: Enge Schuhe "schnüren" die Füße ab, die Durchblutung funktioniert schlechter und die Füße kühlen schneller aus.
  • Schweißfüße vermeiden: Sind die Füße nass, werden Sie schneller kalt. Sind die Socken feucht, solltest du sie so rasch wie möglich wechseln.
  • Wechselduschen: Heiß-kalte Wechselduschen machen munter und regen die Durchblutung an. Die Füße kühlen nicht so schnell aus.
  • Fußbäder: Ansteigende Fußbäder regen die Durchblutung an und weiten verengte Gefäße. Deshalb sind sie nach einem längeren Aufenthalt im Freien ideal.  So geht’s: Das Fußbad sollte durch immer wieder Zugießen von heißem Wasser nach und nach von etwa 33 auf 40 Grad Celsius erwärmt werden. Anschließend werden die Füße gründlich trocken gerubbelt und eingecremt.

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Massagen & scharfe Gewürze

Auch, wenn es oft verlockend ist die kalten Füße so schnell wie möglich wieder warm zu bekommen, ist es nicht wirklich ratsam, ja sogar nicht gesund für die Gefäße, wenn der Temperaturunterschied zu groß ist. Also behutsam Schritt für Schritt vorgehen!

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  • Wärmflasche: Du willst nicht mit kalten Füßen ins Bett? Nimm dir einfach eine Wärmflasche mit ins Bett. Kalte Füße tauen so ganz schnell wieder auf.
  • Fußmassagen: Massagen fördern die Durchblutung und helfen sehr gut gegen kalte Füße. Wenn du mit kalten Füßen nach Hause kommst, ziehe am besten gleich Schuhe und Socken aus und massiere deine Füße und Zehen.
  • Zehengymnastik: Unterwegs funktioniert auch einfaches Zehenwackeln ganz gut. Durch die Bewegung kommt die Durchblutung in Schwung und die Füße werden wieder warm.
  • Fußcreme: Eine Fußcreme mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen kann dabei helfen, die Füße warm zu halten.
  • Scharfe Gewürze: Chili, Pfeffer, Curry und Zimt wärmen von innen. Auch warmer Ingwertee kann Eisfüßen vorbeugen. Warme Suppen und Getränke kurbeln die Durchblutung an und schützen so vor kalten Füßen.

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