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Peegasm: So gefährlich ist der Sex-Trend

Ein Orgasmus auf der Toilette? Wir erklären, weshalb Sie lieber die Finger von diesem seltsamen Trend lassen sollten.

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Peegasm ist ein gefährlicher Sex-Trend
PeopleImages / iStock

Ein gutes Körpergefühl, eine selbstsichere Körperwahrnehmung sowie eine gewisse Experimentierfreude in Sachen Sexualität sind ja schön und gut. Doch so manche kuriosen Sex-Trends sollte man lieber nicht ausprobieren – zum Beispiel "Peegasm". Der Preis dafür ist hoch, Ärzte warnen ausdrücklich davor. Lesen Sie hier, warum.

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Peegasm was ist das?

Das Internet ist Fluch und Segen zugleich. Da kursieren bedenkliche Trends wie Thighlighting, der Toblerone Tunnel oder Blowtox. Derzeit macht ein Trend die Runde, der Frauen beglücken soll: "Peegasm". Das Phänomen ist allerdings nicht nur skurril, sondern gefährdet auch die Gesundheit.

Das Wort "Peegasm" ist eine Zusammensetzung der englischen Begriffe "pee" (pinkeln) und "orgasm" (Orgasmus). Der Clou: Durch längeres Zurückhalten des Urins erleben Frauen auf der Toilette einen Mini-Orgasmus.

Und wie wurde aus dem Phänomen ein Trend? Alles begann, eh klar, mit einem Posting: Ein britischer User teilte auf der Plattform Reddit das sexuelle Erlebnis seiner Freundin und stellte die Frage, ob auch andere Frauen das Phänomen kennen würden.

Daraufhin meldeten sich einige, die tatsächlich auch von der Stimulierung berichten konnten. Manche kommen nahe an das "Orgasmus-Gefühl" heran, andere empfinden einen wohligen Schauer entlang der Wirbelsäule. Sogar von einer Ganzkörpermassage war die Rede. Andere wiederum tüftelten sogleich an dem Experiment und wollten auch einen Peegasm erleben. Nachmachen sollte Frau dies aber keineswegs, denn die Folgen können schmerzhaft sein.

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Peegasm = gefährlicher Orgasmus

Ärzte stehen dem sexuellen Phänomen kritisch gegenüber und warnen ausdrücklich davor. Ausgelöst wird der Orgasmus bzw. das Orgasmus-ähnliche Gefühl durch langes Zurückhalten des Urins, wodurch wiederum die Nerven im Beckenraum stimuliert werden, sobald der Druck in der Blase nachlässt.

Wer den Harndrang unterdrückt, riskiert gesundheitsschädliche Folgen:

  • Eine gefüllte Blase stellt einen Infektionsherd dar,
  • Keime und Bakterien können sich ungehindert vermehren.
  • Zu den Folgen zählen schmerzhafte Blasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen und sogar bleibende Nierenschäden.

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