Schlaf

5 Tipps gegen Schnarchen

Schnarchen – was zunächst harmlos klingt, kann sich zu einer großen Belastung für sich selbst und für den Partner entwickeln.

  • Drucken
Hilfe bei Schnarchen
vadimguzhva / iStock

Lästiges Schnarchen hat schon die eine oder andere Beziehung ins Schwanken gebracht; längere Atempausen können sogar lebensgefährlich sein. Das Schnarchen sollte man also keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.

Hier sind 5 Tipps, die wieder mehr Schlaf versprechen.

Mehr dazu: Was ist Schlafparalyse?

Gesunder Lifestyle

Achten Sie auf Ihren Lebensstil. Vermeiden Sie Alkohol und Nikotin. Diese beeinflussen das Schlafverhalten ganz allgemein negativ und begünstigen das Schnarchen besonders.

Auch Übergewicht ist ein häufiger Grund für das Schnarchen. Abnehmen mit Hilfe einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung und körperliche Fitness kann helfen. Bei gelegentlichem Schnarchen reicht es oft auch schon aus, spätabends keine schwere Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Auch die Einnahme von Schlaftabletten oder anderen Medikamenten kann Schnarchen verursachen.

Mehr dazu: Kennen Sie die Gravity Blanket?

Schlafposition berücksichtigen

  • Schlafen in der Rückenlage begünstigt das Schnarchen, da die Zunge durch die Entspannung im Schlaf erschlafft und nach hinten sinkt.
  • In der Folge werden der Rachenraum und die Atemwege blockiert und das Atmen wird erschwert.
  • Geschlafen werden sollte daher in der Seitenlage.
  • Damit man sich im Schlaf auch nicht mehr zurück auf den Rücken dreht, gibt es einen Trick: ein in den Rückenteil des Pyjamas eingenähter Tennisball kann helfen, ausschließlich in der Seitenlage zu schlafen und so das Schnarchen zu verhindern.
  • Auch wichtig: Für eine angenehme Schlaftemperatur und für ausreichend Frischluft sorgen. Schlafforscher empfehlen als ideale Raumtemperatur 16 bis 18 Grad.

Mehr dazu: Welche Matratze passt zu mir?

Alternativmöglichkeiten bei Sägen im Schlafzimmer

Akupunktur, Akupressur oder Elemente aus der Aromatherapie können helfen, das Schnarchen abzudrehen. Eine im Schlafraum aufgestellte Ölmischung aus Nelke, Lavendel, Bergamotte und Orange kann Wunder wirken, ebenso wie Eukalyptus-Öl, um die Schleimhäute feucht zu halten.

Mehr dazu: 10 Öle für jede Emotion 

Von Nasenpflaster bis Schnarchspange

Während der Partner zwar Ohrenstöpsel verwenden kann, um das lästige Schnarchen nicht mehr hören zu müssen, gibt es auch allerhand Maßnahmen, die es sich lohnt, selbst auszuprobieren:

  • Nasenpflaster,
  • Nasenschmetterling,
  • Schnarchspange,
  • Schnarchmaske – die Möglichkeiten sind vielseitig. Erkundigen Sie sich in der Apotheke.

Mehr dazu: 10 Schlafmythen im Check

Medizinischer Check als A und O

Sicher ist sicher – wenn alles nichts hilft, empfiehlt es sich, dem HNO-Arzt einen Besuch abzustatten. Dieser wird kontrollieren, ob eventuell eine Krümmung der Nasenscheidewand besteht, die operativ korrigiert werden muss.

Auch sind Untersuchungen in einem Schlaflabor zu empfehlen. Die bei der Schlafapnoe auftretenden Atemaussetzer sind gefährlich, da die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird.

Mehr dazu: 10 Gründe für Schlaflosigkeit

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.