Psychische Gesundheit

Emotionale Intelligenz: 5 Fähigkeiten, die Sie brauchen

Auf welche Eigenschaften kommt es in Sachen emotionaler Intelligenz (EQ) an? Folgende 5 Fähigkeiten sind bei Menschen mit hohem EQ besonders ausgeprägt.

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Emotionale Intelligenz: Welche Fähigkeiten gehören dazu?
StefaNikolic / iStock

Sei es in der Schule, beim Studium oder später im Job: Der gesellschaftliche Fokus liegt zumeist auf dem intellektuellen Leistungsvermögen, also dem Intelligenzquotienten (IQ), der mittels verschiedener Tests erhoben werden kann. Mit Hilfe solcher Testungen werden zum Beispiel hochbegabte Kinder "diagnostiziert" oder auch Lernschwächen erkannt. Dabei hat die emotionale Intelligenz weit mehr Aussagekraft über unsere Persönlichkeit: Sie macht uns nämlich zu guten Menschen.

Diese 5 Fähigkeiten machen die Emotionale Intelligenz aus:

  • Selbstwahrnehmung
  • Selbstregulierung
  • Empathie
  • Umgang mit Beziehungen
  • Motivation

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Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung meint die Fähigkeit, die eigenen Stimmungen, Emotionen sowie Motivationen zu erkennen und zu verstehen. Dies inkludiert auch das Verständnis um die Wirkung auf die Menschen in unserem Umfeld.

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Selbstregulierung

Selbstregulierung beschreibt das Vermögen, negative Stimmungen und Emotionen bewusst zu kontrollieren. Besonders wesentlich ist in diesem Zusammenhang die ausgeprägte Bereitschaft, zuerst nachzudenken und erst dann eine Handlung zu setzen.

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Empathie

Dabei handelt es sich wohl um die bekannteste Fähigkeit, die wir mit emotionaler Intelligenz assoziieren. Empathische Menschen verstehen die emotionale Situation beziehungsweise die Stimmung einer anderen Person, können aktiv mitfühlen und daher besser auf andere eingehen.

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Umgang mit Beziehungen

Die emotionale Intelligenz lässt sich überdies an den zwischenmenschlichen Beziehungen ablesen. Beziehungen und Netzwerke aufzubauen, zu halten sowie dauerhaft zu halten, spricht für einen hohen EQ.

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Motivation

Motivation in Bezug auf die emotionale Intelligenz meint die Bereitschaft und vor allem die Leidenschaft, sich weit über extrinsische (durch äußere Anreize motivierte) Ziele hinaus zu engagieren. Sie definiert überdies die Fähigkeit, Ziele mit Energie und Ausdauer zu verfolgen.

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Was bringt ein hoher EQ?

Studien legen nahe, dass Menschen, die ihre eigenen und fremde Gefühle steuern können, in privater sowie beruflicher Hinsicht erfolgreicher sind. Psychische Störungen betreffen sie seltener, ihre persönlichen Beziehungen sind stabiler. Allgemein fühlen sich jene mit gut ausgeprägtem EQ zufriedener und zeigen sich weniger anfällig für ungünstige Gewohnheiten wie Rauchen oder ungesunde Ernährung.

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