Entspannung

Waldbaden: Warum uns der Waldspaziergang gut tut

Ein Spaziergang im Wald ist die beste Therapie – in vielerlei Hinsicht. Hier sind 12 Argumente, warum Sie wieder öfters in den Wald gehen sollten.

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Ein Spaziergang im Wald tut gut
Xurzon / iStock

Augen zu und tief durchatmen: Wer mitten im Dickicht innehält, bemerkt die wohltuende Wirkung, die der Wald auf uns hat, sofort. Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte und doch wird der Wald von vielen Menschen unterschätzt und kaum genutzt.

In Japan gilt das Waldbaden ("Shinrin Yoku") sogar als Gesundheitsvorsorge und therapeutische Maßnahme. Zum Glück müssen wir dafür nicht nach Japan reisen, sondern haben die gesunden, heimischen Bäume direkt vor unserer Nase.

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12 Gründe, warum uns der Waldspaziergang gut tut

Bereits ein Aufenthalt von zehn Minuten hat positiven Einfluss auf Körper und Geist.

  • Anti-Stress: Die Bäume haben eine entspannende Wirkung auf unsere Psyche; Stresshormone werden abgebaut und Entspannung macht sich breit.
  • Gedankenkarussell: Der Wald ist die ideale Umgebung, um Gedanken freien Lauf zu lassen. Es wird wieder Platz geschaffen für neue Ideen und positive Gedanken.
  • Starkes Immunsystem: Der Waldboden ist gesund und stärkt das Immunsystem. Terpene, sekundäre Pflanzenstoffe sowie ätherische Öle aus Nadeln oder Rinde wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Zudem sinkt der Blutdruck, weshalb der Wald auch auf das Herz-Kreislauf-System eine gesunde Wirkung hat.
  • Konzentrationsfähigkeit: Ein Aufenthalt im Dickicht kurbelt die Gehirnleistung an. Ein entschleunigtes Gehirn kann wieder besser arbeiten; die Konzentration wird gesteigert.
  • Reinigung für die Lunge: Waldluft tut Lungen und Bronchien gut. Eine Ausnahme ist für Allergiker natürlich die Pollensaison. Erkältungen verschwinden bei Waldbesuchen schneller.
  • Entspannung für die Augen: Die Natur, das Grün und der Stillstand sind eine Wohltat für beanspruchte Sehnerven.
  • Entspannung für das Gehör: Vogelgezwitscher statt Straßen- und Baulärm. Ein plätschernder Bach statt eines klingelnden Handys. Ja, auch die Ohren brauchen mal Ruhe. Die Stille und die angenehme Geräuschkulisse tun dem Gehör gut.
  • Schmerzlindernd: Ein Besuch im Wald kann Schmerzen lindern. Im Rahmen einer US-Studie konnte herausgefunden werden, dass sich Patienten, deren Blick sich vom Krankenhausfenster auf Bäume richtete, schneller erholten und weniger Schmerzmittel brauchten.
  • Krebsprävention: Studien haben ergeben, dass Pflanzenstoffe und eine bunte Mischung aus anderen gesundheitsfördernden Substanzen gegen Krebszellen wirken.
  • Schonend für die Gelenke: Wirbelsäule, Knie und Hüfte freuen sich, denn der weiche Waldboden schont die Gelenke und dämpft die Schritte.
  • Kühlung im Sommer: Wer im Sommer Erfrischung und Abkühlung sucht, findet diese nicht nur im Pool, sondern auch im Wald. Dort ist es kühler und die Bäume spenden Schatten.
  • Pures Glück: Die Umgebung hebt die Stimmung; Glücksgefühle machen sich breit.

Worauf warten Sie noch? Ab ins Grüne!

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