Haustiere

Wie sich Hunde- und Katzenbesitzer voneinander unterscheiden

Hund oder Katze? Eine Frage des Charakters?

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Unterschiede von Hunde- und Katzenbesitzer
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Tierbesitzer werden sich nicht so recht einig. Wer ist denn nun wirklich der beste Freund des Menschen. Hund oder Katze?

Abgesehen von der persönlichen Vorliebe: Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Hunde- und Katzenbesitzern? Mehrere Studien wollen herausgefunden haben, dass sich Fans von Hunden und Katzen tatsächlich in ihrer Persönlichkeit unterscheiden.

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Weniger Singles unter den Hundebesitzern

  • Im Rahmen einer amerikanischen Studie wurden Menschen, die sich selbst eindeutig als Hunde- oder Katzenmensch titulieren, auf ihre Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale getestet.
  • Eine zweite Studie befasste sich mit der Lebenssituation und dem Beziehungsstatus von Menschen, die auf Facebook auffallend viele Tierfotos hochgeladen hatten.
  • Personen, die gar keine Tiere oder gleich mehrere Tiere unterschiedlicher Art habe, wurden bei diesen Studien nicht berücksichtigt.

So haben Hundehalter der Studie nach im Schnitt mehr Facebookfreunde als Katzenfans, werden aber im Vergleich weniger oft zu Veranstaltungen eingeladen. Auch scheinen Hundhalter generell offener, geselliger und aktiver zu sein: unter ihnen finden sich nur 24% Singles, unter den Katzenfans immerhin 30%.

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Intelligente Katzenbesitzer

Nun stellt sich die Frage, ob die Eigenschaften, die man Hunden und Katzen zuordnet, tatsächlich auch auf ihre Besitzer übertragbar sind. Katzen sind Individualisten, gelten als eigenständig, unabhängig und launisch. Ihre Besitzer sind – im Vergleich zu selbsternannten Hundemenschen – introvertierter, weniger gesprächig und sensibler. Dennoch stechen Katzenbesitzer aus der Masse heraus: sie sollen einen höheren IQ als Hundebesitzer haben.

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Geselliger Hundemensch

Hundebesitzer tendieren eher zu konservativen, traditionellen Werten. Sie sind aktiver, extrovertierter und sorgloser als Katzenbesitzer. Hündische Eigenschaften wie Unterwürfigkeit, Gefallsucht und Unselbstständigkeit treffen jedoch nur bedingt auf ihre Besitzer zu. Sie sehen sich gerne als Rudelführer und vertreten die Meinung, dass Hierarchien und Regeln zwischen Mensch und Hund einzuhalten sind.

Letztlich gilt: egal ob Hunde- oder Katzenbesitzer, alle sind Tierfreunde. Was zählt, ist die individuelle Bindung, die jeder Tierhalter zu seinem Tier hat.

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